Sonntag, Juni 02, 2013
Samstag, Juni 01, 2013
Freitag, Mai 31, 2013
DIE POESIE IST IM LICHT NICHT MIT EINEM AUTO VERGLEICHBAR
Mittwoch, Mai 29, 2013
Freitag, Mai 03, 2013
Sonntag, April 28, 2013
Samstag, April 27, 2013
Freitag, April 19, 2013
acht nach acht und vier nach vier
Holz Vers Stock Reiz Dose
gelbe Blüte grüne Sosse
Wochentage Garten waten
strotzen protzen mit dem Spaten
Austrieb treibt das Feuer Holz
die Knospen schiessen heuer stolz
reibt man an der Rinde
riecht man schon die Beerenwinde
unterm Boden Leben schreit
ist zum wachsen nun bereit
Mit Frühlingssäften Fingerkräften
kann man sich die 12 anheften
Mit ner Lunge lässt sich laufen
mit dem klaren Karl besaufen
Kapillaren Felder Sphären
Zwischenräume Skizzen leeren
Alles klebt am Hosenmief
die Zeit ist reif der Reiz sitzt tief
Kompost Erde Wasser Blut
ein jedes schreddert seine Wut
ein jedes Leben Spuren ritzt
Überfall der Glückschweiss schwitzt
der Mensch in seinem Glauben wandelt
mit Form Struktur Gestalt er handelt
dieses aus dem Wesen dicht
das du ist mehr als alles nicht
frischer Wind verbirkt die Muse
der Busen ruft aus seiner Bluse
URSPRUNG WELLE TEILCHEN
ihr könnt bei mir verweilchen
Mittwoch, April 10, 2013
Donnerstag, März 28, 2013
mit einer Menschenhasenpuppe
mit einer Medallionkarotte
in der Mitte dieser Rotte
spät erscheint ganz nah
ein dickes Dromeda
und eine Tastatur
mit einer Nabelschnur
sieht man was man sehen kann
fängt von links das Winken an
die Gruppe winkt mit Händen
zu den fernen Knoblauchstränden
Speichern Vorschau Schliessen
der Frühling drückt zum spriessen
Sprossen die bald pressen
Amsel drosselt Würmer fressen
einerseits und mit bedacht
die GrubenGruppe erzhaft lacht
die Menschenhasenpuppe
entpuppt sich ihrerseits als Gruppe
sie zählt der Hasen viel
beim FC Auswärtsspiel
Munterfell verspielt Msich
die ganze Welt in ihrem Ich
eingedrungen in den Lauf
legt der Kreis noch einen drauf
er schleudert Alexander Kluge
die Gruppe aus der Zentrifuge
jedes Pixel wird nun frei
und bildet einen neuen Brei
der Hase aber steht noch lang
und widmet sich dem Schalenklang
Mittwoch, März 27, 2013
Willst du mit mir paradoxen
mit den Zehen Füssen boxen
soll ich Hexameter lesen
Heureka jetzt tanzt der Besen
willst du mit dem Klopstock dichten
dich im Dickichttext entschichten
kann ich dir nen Blankvers schreiben
oder soll ich dich ins Koma treiben
willst du's brechen ohne Sprache
nimmst du mit der Schwiele Rache
geht dein Ebenso voraus
stürmt der Drang durchs Vorderhaus
Ausdruck Frage ich kopier
zwei und zwei mal zwei mal vier
Offen ist kein Ende hier
mit den Zehen Füssen boxen
soll ich Hexameter lesen
Heureka jetzt tanzt der Besen
willst du mit dem Klopstock dichten
dich im Dickichttext entschichten
kann ich dir nen Blankvers schreiben
oder soll ich dich ins Koma treiben
willst du's brechen ohne Sprache
nimmst du mit der Schwiele Rache
geht dein Ebenso voraus
stürmt der Drang durchs Vorderhaus
Ausdruck Frage ich kopier
zwei und zwei mal zwei mal vier
Offen ist kein Ende hier
Samstag, März 16, 2013
HAUSHALTSAUFLESUNG
Ich lese meinen Haushalt auf
halte ein das Haus im Lauf
löse mich vom Halten Knauf
vom spalten und vom Heizenkauf
durch meine Finger rastet Zeit
ich falte die Geschichte weit
leb lese lösend Halt bis breit
den Friedensinvestorenstreit
Seitenbacher ob van Bürschle
Rosenthaler Saitenwürschdle
Rosenthaler Saitenwürschdle
Perle Muschel Schwamm
Habermas Papam
Pannacottage Nervenzelle
äsend dösend Brunnen Welle
Ubahnrauschen Antriebsbonkel
Eigenblutwurstpellenonkel
Mars und Engels in den Sternen
winken aus den weiten Fernen
lesen hören singen schauen
aus den Augen Lieder brauen
Mars und Engels in den Sternen
winken aus den weiten Fernen
lesen hören singen schauen
aus den Augen Lieder brauen
Treppenländer Ausgewächs
unterm Schrank noch Unkrautsex
im Regal ich jäte
Bücherzeilenbeete
Verben Runen rund verbunden
leistungsstarke Rübenstunden
Wurzeln die sich stärken
aus Rücken Brücken Werken
Samstag, März 09, 2013
Liebeslied
Friedrich Gottlieb Klopstock
Noch währt der Schmaus! Noch fließt der Wein!
Doch auf, vom Becher weg!
Das liebste Mädchen küßt mich heut
Im Europäerland.
Schon rauscht ihr leicht gehobner Fuß
Und kündigt sie mir an.
Heil, Phyllis, dir und deiner Brust
Und ihrem vollen Wuchs!
Ihr Antlitz glüht vor süßer Lust
Und herrscht mich zu sich hin!
Schon ist ihr sanftgeschwollner Mund
Von meinem Kusse heiß.
Sprich lächelnd Weisheit um dich her,
Mund, heiß von meinem Kuß,
Daß aller Welt Glückseligkeit
Gar nichts dagegen sei!
Die ihr nicht eben nüchtern sitzt
Beim bechervollen Tisch,
Flieht, flieht den Becher! Phyllis küßt
Den Durst nach Weine weg.
Willkommen, Herz, für mich gemacht!
Wenn seelenvoll ihr Blick
Von Wollust glüht, dann sink ich sanft
An ihre volle Brust.
Wenn nun mein trunknes Auge schwimmt,
Entzückung ohne Maß
Weit um mich her, dann bebt mein Herz
Zu ihrem Herzen hin.
Dann treten wir viel seliger
Als Könige daher
Und fühlen, daß dies Wahrheit sei.
Das geht durch Mark und Bein.
Und preist mit frohem Ungestüm
Der Bräut'gam und die Braut;
Er schaut auf uns nacheifernd hin
Und küßt sie feuriger,
Und drückt sie wilder an sein Herz
Und lispelt ihr ins Ohr:
»Sind wir den Göttern auch nicht gleich,
So lieben wir doch auch!«
Uns preist, voll Freuden einer Braut,
Die Mutter ihrem Sohn!
Sie drückt ihn an ihr Herz und spricht:
»Sei, wie dein Vater war!«
Nur uns gehört die Ewigkeit,
Wenn wir gestorben sind,
Damit der Enkelinnen Sohn
Versteh, was Liebe sei.
|
http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/lyrik/klopstock.htm
Donnerstag, März 07, 2013
Sonntag, März 03, 2013
Donnerstag, Februar 28, 2013
Montag, Februar 25, 2013
Sonntag, Februar 24, 2013
S war einmal ein Mann mit Bart
der kannte weder Ziel noch Start
mäandernd zog er durch das Leben
ihm war vom Schicksal mitgegeben
dass all die Dinge die er kannte
wenn er sie sah sofort verbannte
wogegen er sich niemals wehrte
niemals Bärte Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte Bärte Bärte
Freitag, Februar 22, 2013
Montag, Februar 18, 2013
Samstag, Februar 16, 2013
LEBEGLUT
Egel Egel Lebeglut
nimm von meinem Gebeblut
gib mir deinen Speichelsaft
Transzendenz in Lebenskraft
Egel Egel lebe Blut
saug von meiner Lebensglut
Gleichgewicht durch Eglinose
Lymphfluss Hirudin Osmose
Der Blutegel auf Englisch LEECH hat seinen etymologischen
Ursprung in dem altgermanischen Wort LEKJAZ - Healer - Heiler
oder auch - ONE WHO SPEAKS MAGIC WORDS
http://www.etymonline.com/index.php?term=leech
Der Blutegel auf Englisch LEECH hat seinen etymologischen
Ursprung in dem altgermanischen Wort LEKJAZ - Healer - Heiler
oder auch - ONE WHO SPEAKS MAGIC WORDS
http://www.etymonline.com/index.php?term=leech
Montag, Februar 11, 2013
Es ist Neuzeit weit und breit
niemand weiß der Wald verschneit
kommt ein Bäcker kommen Drei
sind die Nächte jetzt vorbei
weht ein Wind aus der Kombüse
gibt es alles und Gemüse
Zentner Eimer Elle Schuh
isst man unterm Tisch dazu
sieben aus dem Sand wird Glas
schaut der Himmel Gott der Has
ausgeh Knochen werden Sossen
auszieh Denim macht man Hosen
was man nicht verlieren kann
hängt am Nagel dann und wann
Koch Salz Lotse Erd Metall
Leder Gürtel Rosen Stall
unterm Glanz der Atmosphäre
drück das Leichte heb das Schwere
Sonntag, Februar 10, 2013
Gelispelt oder mitgesungen
pfeift der Vogel aus den Lungen
hat er welche hat er keine
hat er Waden hat er Beine
sind es Äste oder Stelzen
tut er sich im Schnee rumwälzen
hat der Vogel eine Leber
ist er vielleicht der Himmelheber
klingt seine Melodie im Wort
spielt der Rhythmus mit dem Ort
Gelieder wandern durch den Schall
durch Atmosphären in den Stall
Huf die Tiere zu den Pflanzen
werden sie beim kauen tanzen
verbunden mit der Schick Salz Fee
tritt man sich den großen Zeh
im Verbund die Herde schwärmt
sich gegenseitig schreiend wärmt
auf engstem Raum der Teiler spricht
vergiß das Unbekannte nicht
Gelinde sagt die Welt ist weit
mal hoch mal eben auch mal breit
mal lang mal tief mal herrisch
im Februar Lamm dada närrisch
der Grundgedanke bleibt erhalten
wenn Dichter die Atome spalten
vor Freude Freiheit explodiert
wenn man den Ofen manikürt
doch sag was Soll und Haben
in der Bilanz der vielen Gaben
Geliert die Masse die Geduld
ist der Einzelne dann Schuld
spielt ein Nachtzug dir ins Volle
dann stehl dir eine Schauspielrolle
nimm sie an und spiel die Haare
spiel die ausgelegte Ware
sei ein Zeichen sei ein Buch
nimm den Stab und spiel den Fluch
spiel das Zahnrad das Getriebe
nimm die Rolle an die Liebe
Geliebt sich Stadt und Stall
wird manches hier zum Sternenall
die M ASK E mit Tomatenmark
wirkt besser noch als die mit Quark
man wird dann durch die Straßen reiten
Auf Tischen und Zu Taten schreiten
Kreislauf Kern Gedanke werden
und den Arsch im Himmel erden
zum Immenweg läuft Außensteg
als Quittung Spende und Beleg
Gelingt der Humus wirds Humor
Erasmus winkt mit Lob dem Tor
Vom Geruch verbrannter Birke
stellt sich die Gänsehaut dem Wirke
Nacken Knie Gelenk Organe
Orange scheint schöpferisch das Warme
es bricht das Eis der Winter geht
im Garten Knospe Zwiebel steht
Formaustretend Ringverwandt
zieht der Atem durch das Land
pfeift der Vogel aus den Lungen
hat er welche hat er keine
hat er Waden hat er Beine
sind es Äste oder Stelzen
tut er sich im Schnee rumwälzen
hat der Vogel eine Leber
ist er vielleicht der Himmelheber
klingt seine Melodie im Wort
spielt der Rhythmus mit dem Ort
Gelieder wandern durch den Schall
durch Atmosphären in den Stall
Huf die Tiere zu den Pflanzen
werden sie beim kauen tanzen
verbunden mit der Schick Salz Fee
tritt man sich den großen Zeh
im Verbund die Herde schwärmt
sich gegenseitig schreiend wärmt
auf engstem Raum der Teiler spricht
vergiß das Unbekannte nicht
Gelinde sagt die Welt ist weit
mal hoch mal eben auch mal breit
mal lang mal tief mal herrisch
im Februar Lamm dada närrisch
der Grundgedanke bleibt erhalten
wenn Dichter die Atome spalten
vor Freude Freiheit explodiert
wenn man den Ofen manikürt
doch sag was Soll und Haben
in der Bilanz der vielen Gaben
Geliert die Masse die Geduld
ist der Einzelne dann Schuld
spielt ein Nachtzug dir ins Volle
dann stehl dir eine Schauspielrolle
nimm sie an und spiel die Haare
spiel die ausgelegte Ware
sei ein Zeichen sei ein Buch
nimm den Stab und spiel den Fluch
spiel das Zahnrad das Getriebe
nimm die Rolle an die Liebe
Geliebt sich Stadt und Stall
wird manches hier zum Sternenall
die M ASK E mit Tomatenmark
wirkt besser noch als die mit Quark
man wird dann durch die Straßen reiten
Auf Tischen und Zu Taten schreiten
Kreislauf Kern Gedanke werden
und den Arsch im Himmel erden
zum Immenweg läuft Außensteg
als Quittung Spende und Beleg
Gelingt der Humus wirds Humor
Erasmus winkt mit Lob dem Tor
Vom Geruch verbrannter Birke
stellt sich die Gänsehaut dem Wirke
Nacken Knie Gelenk Organe
Orange scheint schöpferisch das Warme
es bricht das Eis der Winter geht
im Garten Knospe Zwiebel steht
Formaustretend Ringverwandt
zieht der Atem durch das Land
Mittwoch, Februar 06, 2013
Freitag, Januar 25, 2013
Dienstag, Januar 22, 2013
LA/OTSE heißt der Kochsalzhase
http://www.iging.com/laotse/LaotseD.htm
mit seinem Meterschwarm im Grase
signiert er dieses Erdenleben
will mit dem Halm ans Lichte streben
mit seinem Langohr auf Empfang
fängt er ein den Weltichklang
Rauschfrequenz Genick Genack
die Töne zirpen ZICK = ZACK
angeregt im Fall der Fälle
empfängt das Fell an jeder Stelle
auch die leisesten Gedanken
die in den Sphären Schreibstoff tanken
Intervall sucht Oberton
die Oktave hat ihn schon
der Kochsalzlotse schreibt VERWEILE
wer das Ganze hat hat auch die Teile
http://www.iging.com/laotse/LaotseD.htm
mit seinem Meterschwarm im Grase
signiert er dieses Erdenleben
will mit dem Halm ans Lichte streben
mit seinem Langohr auf Empfang
fängt er ein den Weltichklang
Rauschfrequenz Genick Genack
die Töne zirpen ZICK = ZACK
angeregt im Fall der Fälle
empfängt das Fell an jeder Stelle
auch die leisesten Gedanken
die in den Sphären Schreibstoff tanken
Intervall sucht Oberton
die Oktave hat ihn schon
der Kochsalzlotse schreibt VERWEILE
wer das Ganze hat hat auch die Teile
Montag, Januar 21, 2013
FLUTLICHTMEESE
Sloterdickmanns Sphärenkuss
Gänsehaut und Härchen
Bazon Brockhaus Winterschluß
Schuberts Treibhausmärchen
Erz verkauft und Mut geschnürt
haut der Faust auf und püriert
Schweineblasen Luftdichtschlösser
Posteinstellungsfaserrösser
Eisloch Eisloch mach dich auf
für den Speiseeiskunstlauf
Sloterdickmanns Sphärenkuss
Gänsehaut und Härchen
Bazon Brockhaus Winterschluß
Schuberts Treibhausmärchen
Erz verkauft und Mut geschnürt
haut der Faust auf und püriert
Schweineblasen Luftdichtschlösser
Posteinstellungsfaserrösser
Eisloch Eisloch mach dich auf
für den Speiseeiskunstlauf
Mittwoch, Januar 16, 2013
WELTENBILDENDE VERHAELTNISSE
http://www.kepler-gesellschaft.de/Kepler-Foerderpreis/2006/Platz1_Faecheruebergreifend/Musik.html
SEIN WELTBILD DEHNEN ALTE VERSE
http://www.kepler-gesellschaft.de/Kepler-Foerderpreis/2006/Platz1_Faecheruebergreifend/Musik.html
SEIN WELTBILD DEHNEN ALTE VERSE
Sonntag, Januar 06, 2013
Formel Heinz der Pole
hat die Position gestohle
den Auspuff penetriert
den Antrieb filetiert
der Kolben trennt den Duft
auf Abgas und in Luft
Formel Heinz der Pole
hat die Position gestohle
zersägt die Einzweigänge
in Ottomotortongesänge
singt auf seinem Sattel
von der Pferdedattel
Formel Heinz der Pole
hat Ecke Stein gestohle
hat die Position gestohle
den Auspuff penetriert
den Antrieb filetiert
der Kolben trennt den Duft
auf Abgas und in Luft
Formel Heinz der Pole
hat die Position gestohle
zersägt die Einzweigänge
in Ottomotortongesänge
singt auf seinem Sattel
von der Pferdedattel
Formel Heinz der Pole
hat Ecke Stein gestohle
Samstag, Januar 05, 2013
DIE FESTE DER UNORDNUNG
... eine Welt, die jenseits ihrer Mechanismen von einem, so nannte
es Bergson im 20. Jahrhundert, "elan vital" gelenkt werde. Eine
Welt, in der wir in weit größerem Maße beteiligt sind und ihr
zugetan, als dass wir sie beherrschten oder besitzen würden. Also
eine Welt, die auf die eigentliche Bedeutung des Wortes Natur
zurückgeführt würde: das lateinische natura, Partizip Futur
(als Femininum!) des Verbes nascor, nasci, "geboren werden/
entstehen" - anders gesagt, ein ständiges "entstehen sollen", etwas,
das in fortwährendem Entstehen begriffen ist. Denn die alte Welt
ist tot, un eine neue Welt , ein Ort des Einvernehmens und der
Sympathie, ist im Entstehen begriffen, und sei es nur in einer
Augenblicksvision, eine Welt, in der der Eros die vorherrschende
Tugend zu sein hätte. (Michael Cazenave)
Ausstellungskatalog - Narren Künstler Heilige
http://www.youtube.com/watch?v=EL6NvHDj2tg
... eine Welt, die jenseits ihrer Mechanismen von einem, so nannte
es Bergson im 20. Jahrhundert, "elan vital" gelenkt werde. Eine
Welt, in der wir in weit größerem Maße beteiligt sind und ihr
zugetan, als dass wir sie beherrschten oder besitzen würden. Also
eine Welt, die auf die eigentliche Bedeutung des Wortes Natur
zurückgeführt würde: das lateinische natura, Partizip Futur
(als Femininum!) des Verbes nascor, nasci, "geboren werden/
entstehen" - anders gesagt, ein ständiges "entstehen sollen", etwas,
das in fortwährendem Entstehen begriffen ist. Denn die alte Welt
ist tot, un eine neue Welt , ein Ort des Einvernehmens und der
Sympathie, ist im Entstehen begriffen, und sei es nur in einer
Augenblicksvision, eine Welt, in der der Eros die vorherrschende
Tugend zu sein hätte. (Michael Cazenave)
Ausstellungskatalog - Narren Künstler Heilige
http://www.youtube.com/watch?v=EL6NvHDj2tg
Donnerstag, Januar 03, 2013
Mittwoch, Januar 02, 2013
STEINREICHERDEWANDVERSTREBT
Neuja Neuja sag was geht
Neuja Neuja sag was geht
was in unsren Sternen steht
in der Erde Atmosphären
steigt der Rauch auf will vergären
Horizont der Eros blitzt
das Lob der Torheit beifährtsitzt
Barfuß Bartfluß geh jetzt wandern
aus dem einen Ort zum Andern
weltenbildend Herz Vers Stand
Sieben Schritte Erdverwandt
Sieben Schritte Erdverwandt
archimedisch voller Wonne
Morgenschau und Abendsonne
Zeiten bildend Raum verschiebend
Lieben leben Leben liebend
in der Endlichkeit der Leeren
die Ideen sich vermehren
so gesehen könnt man sagen
man muß nicht nach dem Wege fragen
Man folge nur dem ersten Schritt
und der Nächste kommt dann mit
Versverstärkt die Höhen tragen
die Tiefen dulden alle Fragen
Weltichlotse löst im Fluß
jetz is Anfang jetz is Schluß
Donnerstag, Dezember 27, 2012
Gürtel der Ishtar ist eine metaphorische Bezeichnung
für unseren Tierkreis, der sich auf ein strukturiertes
Universum bezieht, allerdings anders strukturiert, als wir
es kennen: Durch eine Struktur des Kreislaufs, die das
Universum prägt, dessen Gesetz das des Eros ist, der sich
unaufhörlich erzeugt (erneuert?) und, so heißt es, mit dieser
beständigen Erzeugung der Welt eine endlose Jugend beschert,
um nicht zu sagen sie immer wieder neu entstehen lässt.
(Michael Cazenave - Narren Künstler Heilige)
ZWEITAUSENDDREIZEHN
=
DA DIE ZWEI HERZEN TUNS
=
ZWEI HIRNE ZUENDETS DA
Dienstag, Dezember 11, 2012
Montag, Dezember 10, 2012
http://mathematik.de/ger/information/kalenderblatt/keplers_strena/keplers_strena.html
Montag, November 26, 2012
Donnerstag, November 22, 2012
Mittwoch, November 21, 2012
FUCKULTÄT
UND UNICODE
Rosenkohl auf weichem Brot
welcome to the center immer
Speiserestezentnerzimmer
Raum für Fisch und Allerlei
Mensa Mensa Bruderbrei
http://de.wikipedia.org/wiki/Unicode
UND UNICODE
Rosenkohl auf weichem Brot
welcome to the center immer
Speiserestezentnerzimmer
Raum für Fisch und Allerlei
Mensa Mensa Bruderbrei
http://de.wikipedia.org/wiki/Unicode
Dienstag, November 20, 2012
Donnerstag, November 15, 2012
Die manische Sprache ist die Sprache der Zigeuner. Sie ist
eine eigenständige Sprache. Nachweisbar ist zumindest die
Ansiedelung der Familie Reinhard in Lützenhardt. Insofern
gibt es 'manische' Einflüße auf die Sprache der Lützenhardter .
Das jenische hingegen ist keine eigenständige Sprache,
sondern eine Variante des Rotwelsch, der in ganz Europa
verbreiteten 'Geheim'- sprache des Hausiergewerbes. In der
Literatur wird sie auch als Sprache der 'Jauner' bezeichnet.
Jenisch, bzw. manisch wird in Lützenhardt kaum noch
gesprochen. Insofern soll dieses Wörterbuch auch einen
Beitrag leisten vor dem Vergessen zu bewahren.
bomser boschen bletz und bolle
maro massik jaunerwolle
griffling schnabel giel und galm
schmierling schottel hauren halm
dade butz ob staubert
fisel dofes haubert
noves nobis roller
heges stumpf der boller
Mittwoch, November 14, 2012
Die Lingua ignota besteht aus 1011 fremd klingenden,
wie der Name sagt, unbekannten Wörtern. Von diesen
1011 Wörtern sind allerdings zehn Ausdrücke homonym
verwendet, so daß die Gesamtzahl der Wortschöpfungen
auf 1001 reduziert. Hildegard hat die unbekannten Wörter
ganz oder teilweise nach Wortschöpfungsregeln gebildet, die
bislang noch nicht eruiert werden konnten. Völlig zu Recht hat
Allesandro Bausani daher die in er älteren Forschung hin und
wiederventilierte Theorie, die unbekannte Sprach müsse, wie
dies aufElisabeth von Schönau zutrifft, im Zusammenhang des
glossolalischen Zwangredens verstanden werden, zurückgewiesen.
In ihrer extremsten Form ist diese Meinung von Joseph Goerres
vertreten worden. Goerres legte in dem 1837 erschienen zweiten
Band seiner Christlichen Mystik dar, Hildehards
LINGUA IGNOTA sei weder an die Außenwelt gerichtet,
noch zum Vekehr mit ihr bestimmt gewesen. Sie sei jener
Region entnommen, "der die Ideen angehören".
(aus 'die Schriften von Hildegard von Bingen' Michael Embach)
http://books.google.de/books?id=B0BcQoeU6ZsC&pg=PA252&lpg=PA252&dq=lingua+ignota&source=bl&ots=YxR02YlBsT&sig=8kIaK7ItBA_u6sgl3tm03O6EBMc&hl=de&sa=X&ei=FdejUO2zBKfS4QStmICQCg&ved=0CHEQ6AEwCg#v=onepage&q=lingua%20ignota&f=false
wie der Name sagt, unbekannten Wörtern. Von diesen
1011 Wörtern sind allerdings zehn Ausdrücke homonym
verwendet, so daß die Gesamtzahl der Wortschöpfungen
auf 1001 reduziert. Hildegard hat die unbekannten Wörter
ganz oder teilweise nach Wortschöpfungsregeln gebildet, die
bislang noch nicht eruiert werden konnten. Völlig zu Recht hat
Allesandro Bausani daher die in er älteren Forschung hin und
wiederventilierte Theorie, die unbekannte Sprach müsse, wie
dies aufElisabeth von Schönau zutrifft, im Zusammenhang des
glossolalischen Zwangredens verstanden werden, zurückgewiesen.
In ihrer extremsten Form ist diese Meinung von Joseph Goerres
vertreten worden. Goerres legte in dem 1837 erschienen zweiten
Band seiner Christlichen Mystik dar, Hildehards
LINGUA IGNOTA sei weder an die Außenwelt gerichtet,
noch zum Vekehr mit ihr bestimmt gewesen. Sie sei jener
Region entnommen, "der die Ideen angehören".
(aus 'die Schriften von Hildegard von Bingen' Michael Embach)
http://books.google.de/books?id=B0BcQoeU6ZsC&pg=PA252&lpg=PA252&dq=lingua+ignota&source=bl&ots=YxR02YlBsT&sig=8kIaK7ItBA_u6sgl3tm03O6EBMc&hl=de&sa=X&ei=FdejUO2zBKfS4QStmICQCg&ved=0CHEQ6AEwCg#v=onepage&q=lingua%20ignota&f=false
Montag, November 12, 2012
Freitag, November 09, 2012
Die Bewegung als Geschenk
Ausgeschieden ausgeweidet
weitaus weitraus weitvermeidet
Wetterleuchten Sternestirn
funkelt aus dem Gegenhirn
Laubaufpflaster klebt am Boden
an den Haupt- und Nebenhoden
Nebelschleier Eulenfrucht
pflügt sich durch die Erbaschlucht
Schlammverschwendung Siebenhaar
der Nasengrund legt alles dar
Kreuzbein Hüftbein Beckengürtel
schwebt als Teil im Bauchraumviertel
aus der Feder ins Gelenk
Ausgeschieden ausgeweidet
weitaus weitraus weitvermeidet
Wetterleuchten Sternestirn
funkelt aus dem Gegenhirn
Laubaufpflaster klebt am Boden
an den Haupt- und Nebenhoden
Nebelschleier Eulenfrucht
pflügt sich durch die Erbaschlucht
Schlammverschwendung Siebenhaar
der Nasengrund legt alles dar
Kreuzbein Hüftbein Beckengürtel
schwebt als Teil im Bauchraumviertel
aus der Feder ins Gelenk
Dienstag, November 06, 2012
Der Dichter Martial, der vom Vortrag seiner Verse
lebte und zu dessen Zeit es noch keine institutionalisierte
Form des Schutzes von fremdem Eigentum (Copyright) gab,
warf seinem Dichterkollegen Fidentinus vor, seine Gedichte
fälschlich als die eigenen vorzutragen. Martial setzt in einem
Epigramm seine Bücher mit freigelassenen Sklaven gleich
und beschimpft seinen Dichterkollegen daher als plagiarius
(wörtlich: Menschenräuber, Sklavenhändler)
(Epigramme 1, 52).
Der Begriff des Plagiats geht so auf eine der ältesten bekannten
Urheberrechtsverletzungen im Rom des ersten Jahrhunderts nach
Christus zurück.[2] Im Unterschied zum Beispiel zur Kopie
ächteten auch andere Kulturen und Zeitalter die plagiatorische
Aneignung eines Werkes weitgehend.
lebte und zu dessen Zeit es noch keine institutionalisierte
Form des Schutzes von fremdem Eigentum (Copyright) gab,
warf seinem Dichterkollegen Fidentinus vor, seine Gedichte
fälschlich als die eigenen vorzutragen. Martial setzt in einem
Epigramm seine Bücher mit freigelassenen Sklaven gleich
und beschimpft seinen Dichterkollegen daher als plagiarius
(wörtlich: Menschenräuber, Sklavenhändler)
(Epigramme 1, 52).
Der Begriff des Plagiats geht so auf eine der ältesten bekannten
Urheberrechtsverletzungen im Rom des ersten Jahrhunderts nach
Christus zurück.[2] Im Unterschied zum Beispiel zur Kopie
ächteten auch andere Kulturen und Zeitalter die plagiatorische
Aneignung eines Werkes weitgehend.
Samstag, Oktober 27, 2012
Donnerstag, Oktober 25, 2012
Quitte Quitte Quitte Muss
Biss ins Zentrum dann ist Schluß
vom Zenit bis Mitternacht
aus der Erde aus dem Schacht
Rauch entblösst wird ranzig
dreissigzweiundzwanzig
goldgelb gibt die Waage
auf Wurzel Krone Lage
über Form und unterm Kern
aus der Faust der Daumen fern
hohle Augen blind genadelt
Insekten durch das Laub geadelt
Wärmepforte Kältewand
Bienen sterben ausgebrannt
Sonnenstrahlenschutzgebühr
für das faule Pilzgeschwür
überm Kompost schwebt das Fell
Nebelregen Fettgestell
einerseits und unter Hosen
Leberwurz wälzt runde Dosen
Walnuß Walnuß du mußt wandern
aus der Schale zu den Andern
jede Hand greift nach dem Wort
App Laus beißt die besten fort
in den Fässern Most vergärt
allerorts die Kraft verjährt
Anbeginn und Anfang Ende
Wende den Gedanken sende
Hochfrequenzen tief und breit
in die Selbstversendlichkeit
Mittwoch, Oktober 17, 2012
Unübersehbar geht dieser vernunftkritische Impuls
auf hermetische Sprachtraditionen zurück. Was bei
Paracelsus und Böhme jedoch als adamitische
Namensprache ursprungsmythologisch gefaßt wird
(und sich auch bei Hamann findet: der "hieroglyphische
Adam", HN II, 200), erhält bei Hamann erstmals einen
ästhetischen Akzent: der Zusammenhang von Leib,
Natur und Sprache bildet bei ihm die Struktur der
poetischen Sprache.
Hartmut Böhme: Natur und Subjekt. Frankfurt am Main 1988.
Montag, Oktober 15, 2012
Freitag, Oktober 12, 2012
Ich bau dir eine Bühne
ich bin das Bühnenbild
mit einem roten Vorhang
der deine Lippen stillt
Atem Zuege alles lebt
mit den Augen sich verwebt
bildet sich der Widerschein
Schau gespielt im werde Sein
Stimmen Zeugen widerstreben
geben jeder Geste leben
aus der Sprache die Vokale
raunend tanzen sie im Saale
http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GR01580
ich bin das Bühnenbild
mit einem roten Vorhang
der deine Lippen stillt
Atem Zuege alles lebt
mit den Augen sich verwebt
bildet sich der Widerschein
Schau gespielt im werde Sein
Stimmen Zeugen widerstreben
geben jeder Geste leben
aus der Sprache die Vokale
raunend tanzen sie im Saale
http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GR01580
Donnerstag, Oktober 11, 2012
Dienstag, Oktober 09, 2012
Dienstag, Oktober 02, 2012
Die Pellpantoffel WHOHOWWOW
liegt vor dem Bett
schau schau schau schau
schau schau der Hering liesst ihr vor
durch ein altes Ofenrohr
er grunzt die Kümmelworte durch das Blech
und stopft noch Leberwurst dawech
ne Socke kommt vorbei mit Wagen
schleppt sich ab mit frischem Magen
die Ringelnatter kreuzt gelegt
Daddeldu den Vers bewegt
die Pellpantoffel dem Karnickel
artverwechselt den Artikel
der Pellpantoffel vor dem Bett
schläft sich ein mit Gingganzfett
liegt vor dem Bett
schau schau schau schau
schau schau der Hering liesst ihr vor
durch ein altes Ofenrohr
er grunzt die Kümmelworte durch das Blech
und stopft noch Leberwurst dawech
ne Socke kommt vorbei mit Wagen
schleppt sich ab mit frischem Magen
die Ringelnatter kreuzt gelegt
Daddeldu den Vers bewegt
die Pellpantoffel dem Karnickel
artverwechselt den Artikel
der Pellpantoffel vor dem Bett
schläft sich ein mit Gingganzfett
Montag, Oktober 01, 2012
Spinnennetzer Nebelbänke
unterm Apfelbaum Geschenke
faulverlassen windvergoren
Niesel legt sich auf die Poren
Abflug Anflug der Hornissen
Faltenwespen Baumsaftpissen
letzter Aufmarsch Herbst besiegt
bevor das Volk dem Tod erliegt
ein neues dann im Frühjahr reift
die Königin die Eier streift
der Streuobstriese sich bedankt
bevor er gen Mosten wankt
der klare Karl klebt Apfel naß
Donnerstag, September 27, 2012
Mittwoch, September 26, 2012
Montag, September 24, 2012
Dem Kleiber schreib ich ein Gedicht
im Herbstzeitlosen Abendlicht
dem Maier schreib ich später
wenn er wieder geht er
Kleiber Kleiber klebt am Stamm
lebt die Rinde runter stramm
fliegt die Runde durchs Revier
biegt und frißt Insektentier
grüßt den Esel und den Hasen
rockt den abgegrasten Rasen
nutzt die Gunst der ruhigen Stunde
dreht ne allerletzte Runde
bevor es abgeht in die Heia
im Garten auf dem Stuhl vom Maier
im Herbstzeitlosen Abendlicht
dem Maier schreib ich später
wenn er wieder geht er
Kleiber Kleiber klebt am Stamm
lebt die Rinde runter stramm
fliegt die Runde durchs Revier
biegt und frißt Insektentier
grüßt den Esel und den Hasen
rockt den abgegrasten Rasen
nutzt die Gunst der ruhigen Stunde
dreht ne allerletzte Runde
bevor es abgeht in die Heia
im Garten auf dem Stuhl vom Maier
Sonntag, September 23, 2012
Around the world into the house
Mit dem Ring zieht sie die Kreise
around the world into the house
jeder schwingt auf seine Weise
wirft Sterne aus dem Fenster raus
Umlaufbahnen Pfade Wege
alles wird neu angelegt
jedes Teilchen regt sich rege
wird vom Ganzen her bewegt
vieles kreist im Gleichgewichte
treibt aus der Masse hin zur Dichte
back up in someone hands
4 elements 2 friends
Mit dem Ring zieht sie die Kreise
around the world into the house
jeder schwingt auf seine Weise
wirft Sterne aus dem Fenster raus
Umlaufbahnen Pfade Wege
alles wird neu angelegt
jedes Teilchen regt sich rege
wird vom Ganzen her bewegt
vieles kreist im Gleichgewichte
treibt aus der Masse hin zur Dichte
back up in someone hands
4 elements 2 friends
Donnerstag, September 06, 2012
Dienstag, August 21, 2012
K U R M O L L F I S K U S S R A U S C H B I S S
1ZeilenVersreim an der Aussenfassade des Historischen Museums
in Baden (Schweiz) als Wortblumenstrauß und Satzpanorama
anläßlich des alle 5 Jahre stattfindenden Stadtfestes - Badenfahrt.
http://www.aargauerzeitung.ch/dossiers/stadtfest-baden/melange-aus-pyrotechnik-licht-und-wortspielen-125042174
1ZeilenVersreim an der Aussenfassade des Historischen Museums
in Baden (Schweiz) als Wortblumenstrauß und Satzpanorama
anläßlich des alle 5 Jahre stattfindenden Stadtfestes - Badenfahrt.
http://www.aargauerzeitung.ch/dossiers/stadtfest-baden/melange-aus-pyrotechnik-licht-und-wortspielen-125042174
Samstag, August 18, 2012
DER STREUOBSTRIESE
wäscht sich grad
im großen Sommerwolkenbad
es blitzt und donnert welch ein Segen
reich steht er da im warmen Regen
er hat viel Arme tausend Hände
am großen Stamm glänzt seine Lende
Augen hat er noch und nöcher
in der Nacht nur schwarze Löcher
Haare Blätter ohne Ende
Schatten für die Vogelwände
Würmer Raupen Asseln Käfer
Vogelstimmen Siebenschläfer
allweit der Riese gibt sich frei
und schenkt uns seinen Apfelschrei
aus seiner Krone brüllt der Riese
streut mehr Obst auf meine Wiese
Freitag, August 17, 2012
AHNENSCHREIDREI
Klapper Klapper Storchenschnabel
der Ahnenpass belebt die Gabel
Wurzel Wurzel Stammbaumäste
Alte Mauern Knochenreste
Spuren Spuren Lesenszuege
alles wandert Landwindfluege
Sprache Sprache Zungenschlag
wohin der Name gehen mag
Woplauken Partsch Krutinnen
Lamgarben und Glaubitten
Kischienen Pustnick Doben
Eichmedien und Sorquitten
Orte Orte Kerngehäuse
Kirche Schule Bauernschleuse
Hände Hände Faltenkeim
in der Erde liegt das Sein
Montag, Juli 30, 2012
Mittwoch, Juli 25, 2012
Dienstag, Juli 17, 2012
Einweihung der Wandarbeit LUGINSLAND im
Robert Bosch Krankenhaus Panoramarestaurant Stuttgart
http://satzstreuer.blogspot.de/
Robert Bosch Krankenhaus Panoramarestaurant Stuttgart
http://satzstreuer.blogspot.de/
am 19. Juli 2012 - LESEREDE mit Gummiinge und Kathederpeter
http://www.rbk.de/service/presse/pressemeldung/archive/2012/juli/article/farb-und-wortlandschaften-neue-raummalereien-am-robert-bosch-krankenhaus.html
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