Sonntag, Februar 05, 2023

Alphabetisierung ist im wahrsten Sinne des Wortes keine Frage
Der Bildung, sondern eine Frage des Buchstabens. Mehr noch,
Es ist die Frage des Buchstabens in den beiden Bedeutungen,
Die das Wort im Englischen hat: als Symbol des Alphabets und
Als Teil der Korrespondenz. Meine Hypothese ist, dass ökologische
Literaturen viel von der Literarisierung oder sogar Hyperliteratisierung
Des Buchstabens lernen können, indem sie sich dem Korpus der
Benediktineräbtissin, Universalgelehrten und Mystikerin Hildegard
Von Bingen aus dem zwölften Jahrhundert zuwenden. Schliesslich
Korrespondierte Hildegard, die ein besonderes Gespür für die
Pflanzenwelt hatte, die im Mittelpunkt ihrer theologischen und
Wissenschaftlichen Bemühungen stand, durch Briefe mit den
Führenden Persönlichkeiten ihrer Zeit und erfand auch eine Sprache,
die lingua ignota (die unbekannte Sprache), voll von ignotas litteras
(Den unbekannten Buchstaben). Wer könnte besser als sie die
Verschiedenen Bedeutungen der ökologischen Alphabetisierung
Buchstabieren ? Michael Marder . Bilbao
https://www.michaelmarder.org/texts-in-pdf/

Freitag, Februar 03, 2023

Wilhelm Ganzhorn . Oberamtsrichterdichter

Ganzhorn war auch ein begeisterter Weinliebhaber. Im Garten des Neckarsulmer Oberamtsgerichts und in einem gepachteten Weinberg baute er selbst Wein an. Er war Mitglied der Gesellschaft für Weinverbesserung und beteiligte sich 1873 erfolgreich mit mehreren Weinen an der Weltausstellung in Wien. Vor allem aber verstand er es, Freude am Wein zu vermitteln und zu teilen. Er brachte viele Persönlichkeiten seiner Zeit zusammen, wobei der Wein als verbindendes Element diente. Im Freundeskreis hatte er den Spitznamen Der trinkbare Mann. Als besonderen Kellerschatz pflegte er ein Fass aus dem 1811er Kometenjahrgang, der freilich regelmäßig durch vorzügliche neuere Jahrgänge aufgefrischt wurde. Ganzhorn orderte regelmäßig Weine von den besten Erzeugern, die er im Keller des Oberamtsgerichts ausbaute. Dorthin lud er seine Dichterfreunde und Honoratioren ein, um die Weinkultur mit Gesang, Gedichten, Kellerumzügen und schauspielerischen Einlagen zu zelebrieren. Weingenuss war für ihn Anregung, bereicherte das Lebensgefühl und steigerte die geistige Empfänglichkeit. Sein Musenkeller übte überregional eine starke Anziehungskraft aus.

Im Januar 1841 erschien das „Schwäbische Volks-Liederbuch“ mit etwa 200 Liedern, die Ganzhorn gesammelt und zusammengestellt hatte. Autoren waren unter anderem Ludwig Uhland, Justinus Kerner und Friedrich Schiller. Viele dieser Lieder werden auch heute noch gesungen, was für die Güte der Auswahl spricht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Ganzhorn

Donnerstag, Februar 02, 2023

Ente Frosch und Eule
Alle haben eine Beule
Immer auch ne große Gosch
Ente Eule Frosch

Mittwoch, Februar 01, 2023

Jung und Alt und Jung
Die Butterdämmerung
Morgenstern und Bernsteinnot
Ich fordere das täglich Brot
 
Rohmilch Raubbau Rübenacker
Nachklang Mantra Match
Weltraum Willi Pöbelpacker
Fang mich if you catch

Nachspielzeit am Laufen
Die Gegenwart auf Holz
Drei in Schichten saufen
Auf dem Platz vom Bolz
 
Hände Hoch und Hotzenplotz
Der Haushalt geht an mich
 Hose runter hoch den Rotz
Der Learjet is für dich 

Inge Ringe Rinck
Hopsen für die Spende
Rosa Rot bis Pink
Auf alle Seitenwände

Geisterpisse Schnabelfassen
Zeh Oh Zwei Drei Vier
Ich ruf jetz mal die Untertassen
Leberkäs an Dosenbier

Freitag, Januar 27, 2023

Sauerbraten Rheinisch
Sünner mein Jebeinisch
 
Rheinaufwärts mit dem Jupp
Im Hermelin sein Sippes
Das Hasenjahr noch jung
Mit seim Panz durch Nippes

Inkarniert im Karneval
Mit Sünner und mit Früh
Im Schnackertz noch ne Leber
D'r Jüntha spricht von Sünnergie
 
Mein Sohn der is Akkordeon
Im Maritim mit Bon
The Sisters Brothers Sitzung
With Omas Prunkpunksong

Sauerbraten Rheinisch
Sünner mein Jebeinisch
 
Em golde Kappes Früh
Dreifaldick sind die Backen
Rednerlastig ist die Zunge
Isch lass des jetz ma sacken
 
Das Weltall ist unendlich
Es dehnt sich niemals aus
Der Eingriff in den Alltag
Das Ich muss jetzt nach Haus
 
Sauerbraten Rheinisch
Sünner mein Jebeinisch

Mittwoch, Januar 25, 2023

Samstag, Januar 21, 2023

ABCD Schnee
In jeder Wolke eine Fee
In einer Hand ne Elster
Die Andere trinkt Tee
 
EFGHI 
Verschneite Flocken Wie
Sie jagen durch die Luft 
Den kalt geklärten Duft

JKLMN
Sonnenblumenken
Kristalle auch am Firmament
Nachtigähn der Buchfink pennt

OPQRS
Spurensuche ess
Kastanien und Maronen
Im Vogelhäuschen wohnen
 
TU
VW
Seit ner Stunde
Noch mehr Schnee
 
XY an Z
Draussen kalt
Warm im Bett

Dienstag, Januar 17, 2023

Herr Jesu und Frau Holle
Der eine strickt 
Die andere macht die Wolle

Samstag, Januar 14, 2023

Ich bin ein Unternehmer
Ich unternehme nichts
Ab und an stell ich mich ein
Und schreibe ein Gedichts

Mittwoch, Januar 11, 2023

IM PRESS UM UM

Der und Die und Das
Alles in die Kiste
Schränke Schreibtisch Tastatur
Der Rest geht auf die Miste
 
Verkäufe unter www
Geteilte Zeilen mit Kontakt
Keine Haftung für das B
Die Leserbriefe nackt
 
Rätsel und Gericht
Film Kultur Musik
Reisezeiten und Gedicht
Internet tres schick
 
Vertrieb vertreibt im Handel
Der Kurznachzehn Verlag
Wiedermal ein Wandel
Ich sag und frag und sag
 
Die Redaktion lässt grüssen
Das Magazin zieht um
Mit den Händen und den Füssen
Und dem Impressumum

Dienstag, Januar 10, 2023

Kandierte Bilder Haut auf Wand
Erzählen aus dem Leben
Spaghetti werfen bis zum Rand
Die Leinenweber weben
 
Abspann Spannung Gong
Im Mantel ein Bonbon
 
Flachsersatz Import
Gaugin verblüht zerfällt
Antidas der Sport
Gedichtehebergeld
 
Rustikal das Universum
Die Kunst verbrennt das Fett
Oma Hans trinkt Rum
Auf dem Sofa und im Bett
 
Abendrot die Wangen blühn
Warten warten auf den Schnee
Ja Ja Ja Ja Januar
Mit Glühmost ein im Tee
 
Die Winde tischen auf
Gespräche aus den Sphären
Danke Bitte Danke
Hände Finger Ähren
 

Donnerstag, Januar 05, 2023

Laurence Wiener
RIECKHALLEN . BERLIN