Freitag, Februar 22, 2013



Montag, Februar 18, 2013


Orange Organ das Leben schreit
mit jeder Zelle weit und breit
mit jedem Krümel Humuserde
Wille Wachse Wirke Werde

Samstag, Februar 16, 2013

LEBEGLUT

Egel Egel Lebeglut
nimm von meinem Gebeblut
gib mir deinen Speichelsaft
Transzendenz in Lebenskraft
Egel Egel lebe Blut
saug von meiner Lebensglut
Gleichgewicht durch Eglinose
Lymphfluss Hirudin Osmose

Der Blutegel auf Englisch LEECH hat seinen etymologischen
Ursprung in dem altgermanischen Wort LEKJAZ - Healer - Heiler
oder auch - ONE WHO SPEAKS MAGIC WORDS

http://www.etymonline.com/index.php?term=leech

Montag, Februar 11, 2013


WELTICHERDE = WERDE LEICHT

Es ist Neuzeit weit und breit
niemand weiß der Wald verschneit
kommt ein Bäcker kommen Drei
sind die Nächte jetzt vorbei

weht ein Wind aus der Kombüse
gibt es alles und Gemüse
Zentner Eimer Elle Schuh
isst man unterm Tisch dazu

sieben aus dem Sand wird Glas
schaut der Himmel Gott der Has
ausgeh Knochen werden Sossen
auszieh Denim macht man Hosen

was man nicht verlieren kann
hängt am Nagel dann und wann
Koch Salz Lotse Erd Metall
Leder Gürtel Rosen Stall

unterm Glanz der Atmosphäre
drück das Leichte heb das Schwere

Sonntag, Februar 10, 2013

Gelispelt oder mitgesungen
pfeift der Vogel aus den Lungen
hat er welche hat er keine
hat er Waden hat er Beine
sind es Äste oder Stelzen
tut er sich im Schnee rumwälzen
hat der Vogel eine Leber
ist er vielleicht der Himmelheber
klingt seine Melodie im Wort
spielt der Rhythmus mit dem Ort

Gelieder wandern durch den Schall
durch Atmosphären in den Stall
Huf die Tiere zu den Pflanzen
werden sie beim kauen tanzen
verbunden mit der Schick Salz Fee
tritt man sich den großen Zeh
im Verbund die Herde schwärmt
sich gegenseitig schreiend wärmt
auf engstem Raum der Teiler spricht
vergiß das Unbekannte nicht

Gelinde sagt die Welt ist weit
mal hoch mal eben auch mal breit
mal lang mal tief mal herrisch
im Februar Lamm dada närrisch
der Grundgedanke bleibt erhalten
wenn Dichter die Atome spalten
vor Freude Freiheit explodiert
wenn man den Ofen manikürt
doch sag was Soll und Haben
in der Bilanz der vielen Gaben

Geliert die Masse die Geduld
ist der Einzelne dann Schuld
spielt ein Nachtzug dir ins Volle
dann stehl dir eine Schauspielrolle
nimm sie an und spiel die Haare
spiel die ausgelegte Ware
sei ein Zeichen sei ein Buch
nimm den Stab und spiel den Fluch
spiel das Zahnrad das Getriebe
nimm die Rolle an die Liebe

Geliebt sich Stadt und Stall
wird manches hier zum Sternenall
die M ASK E mit Tomatenmark
wirkt besser noch als die mit Quark
man wird dann durch die Straßen reiten
Auf Tischen und Zu Taten schreiten
Kreislauf Kern Gedanke werden
und den Arsch im Himmel erden
zum Immenweg läuft Außensteg
als Quittung Spende und Beleg

Gelingt der Humus wirds Humor
Erasmus winkt mit Lob dem Tor
Vom Geruch verbrannter Birke
stellt sich die Gänsehaut dem Wirke
Nacken Knie Gelenk Organe
Orange scheint schöpferisch das Warme
es bricht das Eis der Winter geht
im Garten Knospe Zwiebel steht
Formaustretend Ringverwandt
zieht der Atem durch das Land


Mittwoch, Februar 06, 2013

GLUTGRUENDERIN

Innen Ring und Außen Gürtel
im Verhältnis du 3/4
Morgenrot Orange Organe
jeder schlägt sich auf die Sahne
jeder Schritt vertritt den Schaume
Glut verschiebt das Fett im Traume

Freitag, Januar 25, 2013


S T A D T  S T A A T  S T A L L

Dienstag, Januar 22, 2013

LA/OTSE heißt der Kochsalzhase
http://www.iging.com/laotse/LaotseD.htm
mit seinem Meterschwarm im Grase
signiert er dieses Erdenleben
will mit dem Halm ans Lichte streben
mit seinem Langohr auf Empfang
fängt er ein den Weltichklang
Rauschfrequenz Genick Genack
die Töne zirpen ZICK = ZACK
angeregt im Fall der Fälle
empfängt das Fell an jeder Stelle
auch die leisesten Gedanken
die in den Sphären Schreibstoff tanken
Intervall sucht Oberton
die Oktave hat ihn schon
der Kochsalzlotse schreibt VERWEILE
wer das Ganze hat hat auch die Teile

Montag, Januar 21, 2013

FLUTLICHTMEESE

Sloterdickmanns Sphärenkuss
Gänsehaut und Härchen
Bazon Brockhaus Winterschluß
Schuberts Treibhausmärchen
Erz verkauft und Mut geschnürt
haut der Faust auf und püriert
Schweineblasen Luftdichtschlösser
Posteinstellungsfaserrösser
Eisloch Eisloch mach dich auf
für den Speiseeiskunstlauf

Mittwoch, Januar 16, 2013

Sonntag, Januar 06, 2013

Formel Heinz der Pole
hat die Position gestohle
den Auspuff penetriert
den Antrieb filetiert
der Kolben trennt den Duft
auf Abgas und in Luft
Formel Heinz der Pole
hat die Position gestohle
zersägt die Einzweigänge
in Ottomotortongesänge
singt auf seinem Sattel
von der Pferdedattel
Formel Heinz der Pole
hat Ecke Stein gestohle


 KOCHSALZLOTSE
ASKME

AUSSTELLUNG JAHRESGABEN

Samstag, Januar 05, 2013

DIE FESTE DER UNORDNUNG
... eine Welt, die jenseits ihrer Mechanismen von einem, so nannte
es Bergson im 20. Jahrhundert, "elan vital" gelenkt werde. Eine
Welt, in der wir in weit größerem Maße beteiligt sind und ihr
zugetan, als dass wir sie beherrschten oder besitzen würden. Also
eine Welt, die auf die eigentliche Bedeutung des Wortes Natur
zurückgeführt würde: das lateinische natura, Partizip Futur
(als Femininum!) des Verbes nascor, nasci, "geboren werden/
entstehen" - anders gesagt, ein ständiges "entstehen sollen", etwas,
das in fortwährendem Entstehen begriffen ist. Denn die alte Welt
ist tot, un eine neue Welt , ein Ort des Einvernehmens und der
Sympathie, ist im Entstehen begriffen, und sei es nur in einer
Augenblicksvision, eine Welt, in der der Eros die vorherrschende
Tugend zu sein hätte. (Michael Cazenave)
Ausstellungskatalog - Narren Künstler Heilige
http://www.youtube.com/watch?v=EL6NvHDj2tg

Donnerstag, Januar 03, 2013

Schwergraupulveraschestaub
Grubeherzbrustbeerenraub
Steichholznüssemanteltasche
Klarerkarldergeistderflasche

Mittwoch, Januar 02, 2013

STEINREICHERDEWANDVERSTREBT

Neuja Neuja sag was geht
was in unsren Sternen steht
in der Erde Atmosphären
steigt der Rauch auf will vergären
Horizont der Eros blitzt
das Lob der Torheit beifährtsitzt

Barfuß Bartfluß geh jetzt wandern
aus dem einen Ort zum Andern
weltenbildend Herz Vers Stand
Sieben Schritte Erdverwandt
archimedisch voller Wonne
Morgenschau und Abendsonne

Zeiten bildend Raum verschiebend
Lieben leben Leben liebend
in der Endlichkeit der Leeren
die Ideen sich vermehren
so gesehen könnt man sagen
man muß nicht nach dem Wege fragen

Man folge nur dem ersten Schritt
und der Nächste kommt dann mit
Versverstärkt die Höhen tragen
die Tiefen dulden alle Fragen
Weltichlotse löst im Fluß
jetz is Anfang jetz is Schluß

Donnerstag, Dezember 27, 2012

Gürtel der Ishtar ist eine metaphorische Bezeichnung
für unseren Tierkreis, der sich auf ein strukturiertes
Universum bezieht, allerdings anders strukturiert, als wir
es kennen: Durch eine Struktur des Kreislaufs, die das 
Universum prägt, dessen Gesetz das des Eros ist, der sich 
unaufhörlich erzeugt (erneuert?) und, so heißt es, mit dieser 
beständigen Erzeugung der Welt eine endlose Jugend beschert, 
um nicht zu sagen sie immer wieder neu entstehen lässt. 
(Michael Cazenave - Narren Künstler Heilige)

 ZWEITAUSENDDREIZEHN
=
DA DIE ZWEI HERZEN TUNS
=
ZWEI HIRNE ZUENDETS DA

Dienstag, Dezember 11, 2012


NIMM DIE ATMOSPHÄREN WAHR
DIE DICH STETS DURCHDRINGEN
FOLGT EINE AUF DIE ANDERE KLAR
WIRST DU DIE MÖGLICHKEIT BESINGEN

Montag, Dezember 10, 2012

Montag, November 26, 2012

Nadudenn nadudenn
die  Nudeln die Nudeln
das Wasser der Salz
nadudenn im Hals

Ideedann Ideedann
der Sesam der Sesam
der Loffel die Gabel
Ideedann im Schnabel

Donnerstag, November 22, 2012

YING UND YANKE BITTE DANKE

Mittwoch, November 21, 2012

FUCKULTÄT 
UND UNICODE
Rosenkohl auf weichem Brot
welcome to the center immer
Speiserestezentnerzimmer
Raum für Fisch und Allerlei
Mensa Mensa Bruderbrei

http://de.wikipedia.org/wiki/Unicode

Yoga Yoghurt Joe und Goya
schlecken alle Sauce Soja
denke dran zünd eine Kerze
bricht ein Bein man sich im Scherze
leg dir Rigips unters Bett
Yogistumm und Schneiderfett

Dienstag, November 20, 2012

Sebastian Franck. Mystischer Schriftsteller des 16. Jh.
Chronist Publizist Geograph Theologe Sprichwortsammler

BLIB DER WOLFF IM WALD SO WÜRD ER NIT BESCHNIEN

Donnerstag, November 15, 2012


Die manische Sprache ist die Sprache der Zigeuner. Sie ist 
eine eigenständige Sprache. Nachweisbar ist zumindest die 
Ansiedelung der Familie Reinhard in Lützenhardt. Insofern 
gibt es 'manische' Einflüße auf die Sprache der Lützenhardter .
Das jenische hingegen ist keine eigenständige Sprache, 
sondern eine Variante des Rotwelsch, der in ganz Europa 
verbreiteten 'Geheim'- sprache des Hausiergewerbes. In der 
Literatur wird sie auch als Sprache der 'Jauner' bezeichnet.
Jenisch, bzw. manisch wird in Lützenhardt kaum noch 
gesprochen. Insofern soll dieses Wörterbuch auch einen 
Beitrag leisten vor dem Vergessen zu bewahren.

bomser boschen bletz und bolle
maro massik jaunerwolle
griffling schnabel giel und galm
schmierling schottel hauren halm
dade butz ob staubert
fisel dofes haubert
noves nobis roller
heges stumpf der boller


Mittwoch, November 14, 2012

Die Lingua ignota besteht aus 1011 fremd klingenden,
wie der Name sagt, unbekannten Wörtern. Von diesen
1011 Wörtern sind allerdings zehn Ausdrücke homonym
verwendet, so daß die Gesamtzahl der Wortschöpfungen
auf 1001 reduziert. Hildegard hat die unbekannten Wörter
ganz oder teilweise nach Wortschöpfungsregeln gebildet, die
bislang noch nicht eruiert werden konnten. Völlig zu Recht hat
Allesandro Bausani daher die in er älteren Forschung hin und
wiederventilierte Theorie, die unbekannte Sprach müsse, wie
dies aufElisabeth von Schönau zutrifft, im Zusammenhang des
glossolalischen Zwangredens verstanden werden, zurückgewiesen.
In ihrer extremsten Form ist diese Meinung von Joseph Goerres
vertreten worden. Goerres legte in dem 1837 erschienen zweiten
Band seiner Christlichen Mystik dar, Hildehards
LINGUA IGNOTA sei weder an die Außenwelt gerichtet,
noch zum Vekehr mit ihr bestimmt gewesen. Sie sei jener
Region entnommen, "der die Ideen angehören".
(aus 'die Schriften von Hildegard von Bingen' Michael Embach)
http://books.google.de/books?id=B0BcQoeU6ZsC&pg=PA252&lpg=PA252&dq=lingua+ignota&source=bl&ots=YxR02YlBsT&sig=8kIaK7ItBA_u6sgl3tm03O6EBMc&hl=de&sa=X&ei=FdejUO2zBKfS4QStmICQCg&ved=0CHEQ6AEwCg#v=onepage&q=lingua%20ignota&f=false

Montag, November 12, 2012

Aber Aber Aber
doch doch doch doch doch
Wasserglasgelaber
Loch Loch Loch Loch Loch
grabe grabe grabe
nach dem Demiurg
spiele spiele spiele
mit dem Dramaturg
oder oder oder
und und und und und
die perfekte Geste
Lippe Lippe Lippe
Lippe Lippe Mund


Freitag, November 09, 2012

Die Bewegung als Geschenk
Ausgeschieden ausgeweidet
weitaus weitraus weitvermeidet
Wetterleuchten Sternestirn
funkelt aus dem Gegenhirn
Laubaufpflaster klebt am Boden
an den Haupt- und Nebenhoden
Nebelschleier Eulenfrucht
pflügt sich durch die Erbaschlucht
Schlammverschwendung Siebenhaar
der Nasengrund legt alles dar
Kreuzbein Hüftbein Beckengürtel
schwebt als Teil im Bauchraumviertel
aus der Feder ins Gelenk
DEUTSCHE POST = TUSCHE DEPOTS

Dienstag, November 06, 2012

Der Dichter Martial, der vom Vortrag seiner Verse
lebte und zu dessen Zeit es noch keine institutionalisierte
Form des Schutzes von fremdem Eigentum (Copyright) gab,
warf seinem Dichterkollegen Fidentinus vor, seine Gedichte
fälschlich als die eigenen vorzutragen. Martial setzt in einem
Epigramm seine Bücher mit freigelassenen Sklaven gleich
und beschimpft seinen Dichterkollegen daher als plagiarius
(wörtlich: Menschenräuber, Sklavenhändler)
(Epigramme 1, 52).
Der Begriff des Plagiats geht so auf eine der ältesten bekannten
Urheberrechtsverletzungen im Rom des ersten Jahrhunderts nach
Christus zurück.[2] Im Unterschied zum Beispiel zur Kopie
ächteten auch andere Kulturen und Zeitalter die plagiatorische
Aneignung eines Werkes weitgehend.

Samstag, Oktober 27, 2012

ALLES OFFEN
ist nicht oben ist nicht unten
ist mit dir und mir verbunden
speichert seine kraft im ring
löst sich auf  in jedem ding
kann von sich aus alles sein
lebt in freier bindung schein
ist im wesen wesentlich
weltich jetzt entschliesse dich

Donnerstag, Oktober 25, 2012

Quitte Quitte Quitte Muss
Biss ins Zentrum dann ist Schluß
vom Zenit bis Mitternacht
aus der Erde aus dem Schacht
Rauch entblösst wird ranzig
dreissigzweiundzwanzig
goldgelb gibt die Waage
auf Wurzel Krone Lage
über Form und unterm Kern
aus der Faust der Daumen fern
hohle Augen blind genadelt
Insekten durch das Laub geadelt
Wärmepforte Kältewand
Bienen sterben ausgebrannt
Sonnenstrahlenschutzgebühr
für das faule Pilzgeschwür
überm Kompost schwebt das Fell
Nebelregen Fettgestell
einerseits und unter Hosen
Leberwurz wälzt runde Dosen
Walnuß Walnuß du mußt wandern
aus der Schale zu den Andern
jede Hand greift nach dem Wort
App Laus beißt die besten fort
in den Fässern Most vergärt
allerorts die Kraft verjährt
Anbeginn und Anfang Ende
Wende den Gedanken sende
Hochfrequenzen tief und breit
in die Selbstversendlichkeit


Das Hochfrequenzgedicht von Dr. Frühauf 1934

Freitag, Oktober 19, 2012

FETT NORMAL GELOGEN
AUF DAS NEDZ BEZOGEN
WURZEL KRONE STAMM KLANG
IMMER AN DER WAND LANG

Mittwoch, Oktober 17, 2012

Unübersehbar geht dieser vernunftkritische Impuls 
auf hermetische Sprachtraditionen zurück. Was bei 
Paracelsus und Böhme jedoch als adamitische 
Namensprache ursprungsmythologisch gefaßt wird 
(und sich auch bei Hamann findet: der "hieroglyphische 
Adam", HN II, 200), erhält bei Hamann erstmals einen 
ästhetischen Akzent: der Zusammenhang von Leib, 
Natur und Sprache bildet bei ihm die Struktur der 
poetischen Sprache.
Hartmut Böhme: Natur und Subjekt. Frankfurt am Main 1988.

Montag, Oktober 15, 2012

Freitag, Oktober 12, 2012

Ich bau dir eine Bühne
ich bin das Bühnenbild
mit einem roten Vorhang
der deine Lippen stillt

Atem Zuege alles lebt
mit den Augen sich verwebt
bildet sich der Widerschein
Schau gespielt im werde Sein

Stimmen Zeugen widerstreben
geben jeder Geste leben
aus der Sprache die Vokale
raunend tanzen sie im Saale

http://woerterbuchnetz.de/DWB/?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GR01580

Donnerstag, Oktober 11, 2012

Ooh Ton wie hört sichs an
beim Haupt- und Nebenmann
die Poesie im Rückenakt
verkehrt herum 3/4 nackt

Dienstag, Oktober 09, 2012

Randgebieten

In den letzten Winkelbiss
beißen Beisein beißen
über Rand gebieten friss
reißen Freisein reißen
jedes Pixel DoToYoo
yelloworangeredgreenblue
be alert und sei bereit
Wunde Weide Weite speit

Dienstag, Oktober 02, 2012

Die Pellpantoffel WHOHOWWOW
liegt vor dem Bett
schau schau schau schau
schau schau der Hering liesst ihr vor
durch ein altes Ofenrohr
er grunzt die Kümmelworte durch das Blech
und stopft noch Leberwurst dawech
ne Socke kommt vorbei mit Wagen
schleppt sich ab mit frischem Magen
die Ringelnatter kreuzt gelegt
Daddeldu den Vers bewegt
die Pellpantoffel dem Karnickel
artverwechselt den Artikel
der Pellpantoffel vor dem Bett
schläft sich ein mit Gingganzfett

Montag, Oktober 01, 2012

Spinnennetzer Nebelbänke
unterm Apfelbaum Geschenke
faulverlassen windvergoren
Niesel legt sich auf die Poren
Abflug Anflug der Hornissen
Faltenwespen Baumsaftpissen
letzter Aufmarsch Herbst besiegt
bevor das Volk dem Tod erliegt
ein neues dann im Frühjahr reift
die Königin die Eier streift
der Streuobstriese sich bedankt
bevor er gen Mosten wankt
der klare Karl klebt Apfel naß
schlägt die Maische in das Faß
Pflanzen Tiere Menschen weben
im Morgenlicht das NEBELEBEN


Donnerstag, September 27, 2012

Denkbare Dinge sich gleichen
der Dichter stellt die Weichen

Ein Bündel von Neuronen
das Herz ist voll Protonen

hamlet it be abcd free

Mittwoch, September 26, 2012

Montag, September 24, 2012

Dem Kleiber schreib ich ein Gedicht
im Herbstzeitlosen Abendlicht
dem Maier schreib ich später
wenn er wieder geht er

Kleiber Kleiber klebt am Stamm
lebt die Rinde runter stramm
fliegt die Runde durchs Revier
biegt und frißt Insektentier
grüßt den Esel und den Hasen
rockt den abgegrasten Rasen
nutzt die Gunst der ruhigen Stunde
dreht ne allerletzte Runde
bevor es abgeht in die Heia
im Garten auf dem Stuhl vom Maier

Sonntag, September 23, 2012

Around the world into the house

Mit dem Ring zieht sie die Kreise
around the world into the house
jeder schwingt auf seine Weise
wirft Sterne aus dem Fenster raus
Umlaufbahnen Pfade Wege
alles wird neu angelegt
jedes Teilchen regt sich rege
wird vom Ganzen her bewegt
vieles kreist im Gleichgewichte
treibt aus der Masse hin zur Dichte

back up in someone hands
4 elements 2 friends

Donnerstag, September 06, 2012



Abzüge aus dem Blog CAGE AGAINST THE MACHINE


Der klare Karl füllt Hodlers Unendlichkeit in Flaschen ab

Dienstag, August 21, 2012

K U R M O L L F I S K U S S R A U S C H B I S S

1ZeilenVersreim an der Aussenfassade des Historischen Museums
in Baden (Schweiz) als Wortblumenstrauß und Satzpanorama
anläßlich des alle 5 Jahre stattfindenden Stadtfestes - Badenfahrt.


http://www.aargauerzeitung.ch/dossiers/stadtfest-baden/melange-aus-pyrotechnik-licht-und-wortspielen-125042174

Samstag, August 18, 2012



DER STREUOBSTRIESE

wäscht sich grad
im großen Sommerwolkenbad
es blitzt und donnert welch ein Segen
reich steht er da im warmen Regen
er hat viel Arme tausend Hände
am großen Stamm glänzt seine Lende
Augen hat er noch und nöcher
in der Nacht nur schwarze Löcher
Haare Blätter ohne Ende
Schatten für die Vogelwände
Würmer Raupen Asseln Käfer
Vogelstimmen Siebenschläfer
allweit der Riese gibt sich frei
und schenkt uns seinen Apfelschrei
aus seiner Krone brüllt der Riese
streut mehr Obst auf meine Wiese

Freitag, August 17, 2012




AHNENSCHREIDREI

Klapper Klapper Storchenschnabel
der Ahnenpass belebt die Gabel
Wurzel Wurzel Stammbaumäste
Alte Mauern Knochenreste
Spuren Spuren Lesenszuege
alles wandert Landwindfluege
Sprache Sprache Zungenschlag
wohin der Name gehen mag

Woplauken Partsch Krutinnen
Lamgarben und Glaubitten
Kischienen Pustnick Doben
Eichmedien und Sorquitten

Orte Orte Kerngehäuse
Kirche Schule Bauernschleuse
Hände Hände Faltenkeim
in der Erde liegt das Sein



Montag, Juli 30, 2012


AHNENSCHREIZWEI
LESEREDE OBERWÄLDEN
29. Juli 2012 19.30
Misthaufen Hermann Mühlhäuser




Mittwoch, Juli 25, 2012



HAHNENSCHREI

Gallus Gallus roter Kamm
Hahnenschlappen Federn dran
Hinterknorren spitzer Sporn
Stachel Daumen krummer Dorn
Orgel voll aus deinem Rachen
lass die hohen Töne krachen
schrei das Lied der Dämmerung
hilf dem Huhn beim Eiersprung
mach den Dicken mach den Gockel
stell dich auf den MistTraufSockel


Dienstag, Juli 17, 2012

 Einweihung der Wandarbeit LUGINSLAND im
Robert Bosch Krankenhaus Panoramarestaurant Stuttgart
http://satzstreuer.blogspot.de/
am 19. Juli 2012 - LESEREDE mit Gummiinge und Kathederpeter
http://www.rbk.de/service/presse/pressemeldung/archive/2012/juli/article/farb-und-wortlandschaften-neue-raummalereien-am-robert-bosch-krankenhaus.html

Freitag, Juli 13, 2012

AHNENSCHREI

Quelltopf Urspring Ursprung Quelle
Felsen Knochen Schädeldelle
Lone Donau Jurameer
Urlautstärke Mammutschwer



Motorische Areale im Gehirn werden bei der Wahrnehmung aktiviert, zuerst bei Affen beobachtet, die einem anderen beim Essen zusehen (Rizzolatti et al. 1995). Hypothese: Dieses Spiegelsystem für Greifbewegungen wurde nach und nach auf andere Arten manueller und facialer Gesten ausgedehnt, schließlich auch auf vokalische Gesten.
http://www.uni-leipzig.de/~muellerg/su/wunderlich.pdf



Dienstag, Juli 10, 2012

1 Stuhl für die Einsamkeit
2 Stühle für die Freundschaft
3 Stühle für die Geselligkeit
(unbekannt)

Montag, Juli 09, 2012

Pankemündungsklappe die Falsche
Hase Löffel Zündung
schaut in Trance
die Pankemündung
sitzt und baumelt
mit de Beene
beobachtet den Fluß die Vene
Niederdurck aha sehr schön
ist der Blutkreislauf zu sehn
Schaum und Sauerstoffbazillen
bilden kleine Scheringpillen
der Hase schaut der Löffel lauscht
im Umspannwerk die Zündung rauscht



Mittwoch, Juli 04, 2012



Sonntag, Juli 01, 2012


Hausspruch für Baugruppe Boyenstrasse 29-30 Berlin
ICH BIN DER WANDLUNG WESEN
Schrift: Trajan Farbe: RAL 7012 Basaltgrau


TEILZEITQUELLE

Teilt man einen Teil vom Andern
fangen Teile an zu wandern
fangen Teile an zu wandern
zieht ein Teil zum Andern
niemand nichts wird sich verlieren
der große Weg hat keine Türen

Montag, Juni 25, 2012



http://www.youtube.com/watch?v=za_6A0XnMyw
EHEHAVEL

Marmor weint und Eisen spricht
der Ehering vergisst dich nicht
es wird gemahlen mit der Zeit
der Samen der Unendlichkeit



was man geschehen lassen kann
das wirkt auf jede Lebensbahn
tu du nur was du tuen mußt
aus deinem Herzen und der Brust

Das Gemälde ist in der Ausstellung HOCHZEIT in der Heilig Geist Kapelle - Berlin zu sehen.

http://www.jmberlin.de/main/DE/06-Presse/01-Pressemitteilungen/2012/2012_06_15.php

Dienstag, Juni 19, 2012

WO ERDACHSE STUR  =  DES WORT URSACHE


Ob Wurst oder Asche entscheidet die Flasche
ob Asche ob Wurst entscheidet der Durst
ob Durst oder Flasche entscheidet die Asche
ob Flasche ob Durst entscheidet die Wurst

Montag, Juni 18, 2012


JUNI ZEH

Sternanis auf großem Zeh
Juni Juli Sommerklee
da blühen sie und siegen
die Fleisch- und Fallschirmfliegen


Dienstag, Juni 12, 2012

OSTWEST W-LAN BAHN

Wer sich selbst und andere kennt
und das Selbst beim Namen nennt
wird den Anderen auch benennen
und ihn nicht vom Namen trennen

man mag die Welt mit Daten mästen
im Süden Norden Osten Westen
die Erd_Suleika wendet Wellen
sendet und empfängt die Quellen

im Garten steht sie mit dem Spaten
und sendet Datenübertragungsraten
Wurzeln und Antennen winken
der Körper wird im Netz versinken

Freitag, Juni 08, 2012


WURZEL WURZELLE URZELLE




Donnerstag, Juni 07, 2012


Wandtext  LUGINSLAND  für das Panoramarestaurant
im Robert Bosch Krankenhaus Stuttgart
Fertigstellung Mai 2012.



WEBER FECHNER GESETZ

GLEICHGEDICHT

Biegen beugen heben halten
Buchen Eichen Spalten falten
Messer schleifen Haare kämmen
Finger hakeln Kübel stemmen
Wandern wundern Wege sammeln
Körper heilen Schafe gammeln
atmen singen lachen husten
Rotz einsaugen Blumen pusten
Füße suchen Hände erden
Sommer heben Leichter werden

http://translate.google.de/#de|pl|Biegen%20beugen%20heben%20halten%0ABuchen%20Eichen%20Spalten%20falten%0AMesser%20schleifen%20Haare%20kämmen%0AFinger%20hakeln%20Kübel%20stemmen%0AWandern%20wundern%20Wege%20sammeln%0AKörper%20heilen%20Schafe%20gammeln%0Aatmen%20singen%20lachen%20husten%0ARotz%20einsaugen%20Blumen%20pusten%0AFüße%20suchen%20Hände%20erden%0ASommer%20heben%20Leichter%20werden
Irgendwo wird was verwurstet
an anderer Stelle sitzt man still
Irgendwann fragt man die Wurzel
wohin sie heuer wachsen will

Mittwoch, Juni 06, 2012

THERE IS NO KING INSIDE
K I N G                     I G I N G
AND NO CROWN OUTSIDE


Freitag, Juni 01, 2012