Dienstag, Juli 21, 2009
Mittwoch, Juli 15, 2009
Kalte Schichten Masse warm
Dunkle Räusche Dampf im Darm
Regensack Gesicht vor Sonne
Wolken Brache bricht die Wonne
Schimmel Pferde Punschgesicht
Preussischblau bricht Strassenlicht
Alles schnauft und staubt die Lunge
der Atem reizt den Zug zur Zunge
jede Mauer wiegt sich schwer
Die Augen treiben Bilder her
grelles Licht aus jeder Ritze
verbrennt bei Nacht die Geist Test Blitze
Dunkle Räusche Dampf im Darm
Regensack Gesicht vor Sonne
Wolken Brache bricht die Wonne
Schimmel Pferde Punschgesicht
Preussischblau bricht Strassenlicht
Alles schnauft und staubt die Lunge
der Atem reizt den Zug zur Zunge
jede Mauer wiegt sich schwer
Die Augen treiben Bilder her
grelles Licht aus jeder Ritze
verbrennt bei Nacht die Geist Test Blitze
Mittwoch, Juli 01, 2009
Donnerstag, Juni 25, 2009
Samstag, Juni 13, 2009
Sommer kratz die Krätze weg
Rosa Himmel Staub und Dreck
Sommelier brech deinen Wein
Mach aus meinem Haben Sein
Rebe Beere Stiel und Blatt
an allem tropft der Regen ab
Wolken spucken Donner Blitz
Kruste Salzschweiss Havelschlitz
Fliegen Wimpern Augen Kleber
Hitze Aufschrei Achtfuß Weber
Faul ruft alles muss jetzt raus
Knecht heiß ruht der Atem aus
Auch ein Zwischenhoch hat Sorgen
muß sich von nem Tief was borgen
jeder der nicht weiss wies geht
sagt aber wenn und doch verweht
Trauben Laster ewig Wein
Sünde Bock will Liebe sein
Jeden Falles Scherz verkehrt
Alles was das Herz begehrt
Jeder will mit Wahrheit lügen
Jede Feder kann jetzt fliegen
Wo das Summen mit bedacht
Ich entsteht die Welt entfacht
Rosa Himmel Staub und Dreck
Sommelier brech deinen Wein
Mach aus meinem Haben Sein
Rebe Beere Stiel und Blatt
an allem tropft der Regen ab
Wolken spucken Donner Blitz
Kruste Salzschweiss Havelschlitz
Fliegen Wimpern Augen Kleber
Hitze Aufschrei Achtfuß Weber
Faul ruft alles muss jetzt raus
Knecht heiß ruht der Atem aus
Auch ein Zwischenhoch hat Sorgen
muß sich von nem Tief was borgen
jeder der nicht weiss wies geht
sagt aber wenn und doch verweht
Trauben Laster ewig Wein
Sünde Bock will Liebe sein
Jeden Falles Scherz verkehrt
Alles was das Herz begehrt
Jeder will mit Wahrheit lügen
Jede Feder kann jetzt fliegen
Wo das Summen mit bedacht
Ich entsteht die Welt entfacht
Freitag, Juni 12, 2009
Herz Hirn Lunge
Speicherstift auf Zunge
Welt Ich Ei und Wunderlumpen
alles quellt aus einem Klumpen
meine Schrift beisst ihren Schreiber
Schnitt die Stelle nasser Treiber
Daten werden subtrahierteilt
Jedes Wortgefecht gevierteilt
Silben schweigen Silben an
Verse hängen Verse dran
Haufenweise Humuswolken
Aus den Texten wird gemolken
Unterm Hemd und Unterm Rock
Geschwiegen wird im Trockendock
60 Grad im Eiscafe
Hinter mir verklebt die Spree
Alles was ich schreiben will
Steht für alle Zeiten still
Speicherstift auf Zunge
Welt Ich Ei und Wunderlumpen
alles quellt aus einem Klumpen
meine Schrift beisst ihren Schreiber
Schnitt die Stelle nasser Treiber
Daten werden subtrahierteilt
Jedes Wortgefecht gevierteilt
Silben schweigen Silben an
Verse hängen Verse dran
Haufenweise Humuswolken
Aus den Texten wird gemolken
Unterm Hemd und Unterm Rock
Geschwiegen wird im Trockendock
60 Grad im Eiscafe
Hinter mir verklebt die Spree
Alles was ich schreiben will
Steht für alle Zeiten still
Montag, Juni 08, 2009
Dienstag, Mai 26, 2009
DIE SPREEDOSE
Im Rinnstein liegt ne Seerose
daneben ihr ne Spreedose
die total zerbeult
rote Farbe heult
die Rose fragt was issn los
die Dose spricht aus eener Beule
gleich ner altersschwachen Eule
ach weeste liebe Rose
bin körperlos nur Dose
hätte gerne Taschen
Füsse für Gamaschen
nen Flachmann für den Reisesprit
und nen Reisverschluß im Schritt
hab keene Haare keenen Kamm
keene Arbeit meistens klamm
meen Blut schmeckt nur nach Farbe
det Blech is eene Riesennarbe
hab keen Knorpel och keen Knochen
nischd fürn Teller nischd zum Kochen
Im Rinnstein liegt ne Seerose
daneben ihr ne Spreedose
die total zerbeult
rote Farbe heult
die Rose fragt was issn los
die Dose spricht aus eener Beule
gleich ner altersschwachen Eule
ach weeste liebe Rose
bin körperlos nur Dose
hätte gerne Taschen
Füsse für Gamaschen
nen Flachmann für den Reisesprit
und nen Reisverschluß im Schritt
hab keene Haare keenen Kamm
keene Arbeit meistens klamm
meen Blut schmeckt nur nach Farbe
det Blech is eene Riesennarbe
hab keen Knorpel och keen Knochen
nischd fürn Teller nischd zum Kochen
Montag, Mai 25, 2009
Spreedereimerei
An der Spree Genezareth
fand ich heut ein Vesperbrett
mit Radieschen und Olive
einer Gurke aus der Tiefe
mit ner Tube Spreemoulade
und ner alten Schokolade
auch ein hartgekochtes Ei
war aus der Spreederei dabei
Aufschnittkäse auf Salami
Vollkornsand aus Kalahari
ein Gebet von Funk dem Turm
und ne Dose mit nem Wurm
An der Spree Genezareth
fand ich heut ein Vesperbrett
mit Radieschen und Olive
einer Gurke aus der Tiefe
mit ner Tube Spreemoulade
und ner alten Schokolade
auch ein hartgekochtes Ei
war aus der Spreederei dabei
Aufschnittkäse auf Salami
Vollkornsand aus Kalahari
ein Gebet von Funk dem Turm
und ne Dose mit nem Wurm
Samstag, Mai 23, 2009
Dienstag, Mai 19, 2009
Gebär_Mutter_Kunst
Mutter Kunst und Motor Erde
Wie Mal Pi gleich Pferde Stärke
auf dem Schachfeld schläft der Bauer
asphaltiert im Traum die Trauer
reist in jedes schwarze Doch
durch das Wenn_und_Aber_Loch
der Turm schlägt Babel Dubai lese
Darm zieht Nabel Ketwurst These
jede Schlacht fällt kuratiert
der König seine Frau verliert
Hightec Kabel Hubbel Cut
Zug Verzug die Kiste matt
jeder Schrei nach Gold Macht Geld
vererbt verebbt im Sand der Welt
im Gebärden Garten Mother Art
wächst heran die Gegenwart
um das Weltich kreist das Volle
gedeiht und blüht die Alltagsknolle
Mutter Kunst und Motor Erde
Wie Mal Pi gleich Pferde Stärke
auf dem Schachfeld schläft der Bauer
asphaltiert im Traum die Trauer
reist in jedes schwarze Doch
durch das Wenn_und_Aber_Loch
der Turm schlägt Babel Dubai lese
Darm zieht Nabel Ketwurst These
jede Schlacht fällt kuratiert
der König seine Frau verliert
Hightec Kabel Hubbel Cut
Zug Verzug die Kiste matt
jeder Schrei nach Gold Macht Geld
vererbt verebbt im Sand der Welt
im Gebärden Garten Mother Art
wächst heran die Gegenwart
um das Weltich kreist das Volle
gedeiht und blüht die Alltagsknolle
Freitag, Mai 15, 2009
Mittwoch, April 29, 2009
Wenn der Frühling Amor schreit
sich der Samenstreit verschweigt
aus den Wirbeln Fäden rollen
zeugen ziehen aus dem Vollen
Pollen rasen durch die Schluchten
Himmel fliehen Höllen fluchten
alle Weisen in den Wiesen
wachsen an zu roten Riesen
Überschall im Kosmosbrei
jedes Teil ist Ganz dabei
jedes Teil ist Ganz im Teilen
bricht hervor mit Amors Pfeilen
sich der Samenstreit verschweigt
aus den Wirbeln Fäden rollen
zeugen ziehen aus dem Vollen
Pollen rasen durch die Schluchten
Himmel fliehen Höllen fluchten
alle Weisen in den Wiesen
wachsen an zu roten Riesen
Überschall im Kosmosbrei
jedes Teil ist Ganz dabei
jedes Teil ist Ganz im Teilen
bricht hervor mit Amors Pfeilen
Montag, April 27, 2009
airgroom, rafaelct, detonate, mahatmadave, venidro, gasch, methman, lexlex, kle, couflame, jwbaker328, jens, iamxande, rl85, tannermoehlecom, timmyb66, seni, chriak, lynl, ruffian, cerbellum, kingkong, machiana, addennis, yimmy, mronehundred, zacislost, ryutam, kobe, esmesalinger, jd70, wosch, jordy, rogermac, klower, thinkingloudly, goiano, typetheory, aerosyn-lex, isleepbetter, valokuilu, junikeya, ifwemust, huebert, gnarlyhorse
typographie on www.ffffound.com
typographie on www.ffffound.com
Mittwoch, April 22, 2009
Freitag, April 17, 2009
Am Feuer Wasser Wasser Feuer
die Energie brennt kostbar heuer
jetzt in der Mark an dieser Stelle
ein Holzstamm fällt auf alle Fälle
das Lagerfeuer scheint heizt Glut
die Flamme Sonne Licht macht Mut
ein Streichholz oder Funkenschlag
Rauch steigt auf an jedem Tag
der Ursprung Wandel Sauerstoff
Geist Test Blitz auf On and Off
die Energie brennt kostbar heuer
jetzt in der Mark an dieser Stelle
ein Holzstamm fällt auf alle Fälle
das Lagerfeuer scheint heizt Glut
die Flamme Sonne Licht macht Mut
ein Streichholz oder Funkenschlag
Rauch steigt auf an jedem Tag
der Ursprung Wandel Sauerstoff
Geist Test Blitz auf On and Off
Donnerstag, April 09, 2009
die häsin und der igel
sind lust'ge tierchen wohl
die paarung hinterm spiegel
war wegen alkohol
jetzt bläht der häsin's euter
sie rangeln um die namen
auf ise, hagel und so weiter
sie beim geplänkel kamen
hier kommt nun leider keine
moral von der geschicht
vier beine sind vier beine
denn weiter zählt man nicht
raabenstein
sind lust'ge tierchen wohl
die paarung hinterm spiegel
war wegen alkohol
jetzt bläht der häsin's euter
sie rangeln um die namen
auf ise, hagel und so weiter
sie beim geplänkel kamen
hier kommt nun leider keine
moral von der geschicht
vier beine sind vier beine
denn weiter zählt man nicht
raabenstein
Donnerstag, April 02, 2009
Dienstag, März 31, 2009
Es war einmal ne Ziege
die lebte mit ner Fliege
an einer Strasse auf dem Land
was beide dort Verband
war ein Verbund aus Fellen
grau braun schwarz mit Dellen
diese frassen Frasen
mit Sturheit Stroh und Rasen
lasen aus dem Lachser Satz
aus dem Spiegel und der Taz
sie konnten in die Zukunft sehen
mehr beim Stehen als beim Gehen
die Ziege war ihr Internet
Stroh gespeichert Fleisch im Fett
ihr absoulutes Medium
sie standen ständig um sie rum
Ziege zeige zeige Ziege
wir sehen deine Stubenfliege
zeige Ziege Ziege zeige
wann geht unser Stroh zur Neige
aufgeteilt in sieben Teile
begann schon bald die Langeweile
die Ziege zog am Faserkabel
Anfang Ende Welt im Nabel
orakelte von Eck zu Eck
wünschenswert aus Mist und Dreck
Samstag, März 21, 2009
WINTA VAFATZ DIR
Frühling
fang jetzt endlich an
nach dir is och noch jemand dran
MACHHIN
komm in die Jänge
und zieh nich allet in die Länge
SIEHZU
komm in die Hufe
und nimm die nächste Stufe
HAURINN
den Treibstoff durch die Nase
ick brauch ne Tulpe für die Vase
hey Frühling
mach jetz nich uff Laune
mach daß ick vor Freude staune
Leglos mein Lieber und lass spriessen
Ick will die Welt als Welt jeniessen
Frühling
fang jetzt endlich an
nach dir is och noch jemand dran
MACHHIN
komm in die Jänge
und zieh nich allet in die Länge
SIEHZU
komm in die Hufe
und nimm die nächste Stufe
HAURINN
den Treibstoff durch die Nase
ick brauch ne Tulpe für die Vase
hey Frühling
mach jetz nich uff Laune
mach daß ick vor Freude staune
Leglos mein Lieber und lass spriessen
Ick will die Welt als Welt jeniessen
Donnerstag, März 19, 2009
Montag, März 16, 2009
Safranfäden zieht die Butter
Fischers frischen Fang vom Kutter
in dem Topfe schwitzt die Zwiebel
dreht sich nach der Kochbuchfibel
Wurzel Knolle grüner Aal
schmoren fett im Tran vom Wal
Petersilienwurz sucht Rettich
Schweinespeck vom Bauch das hätt ich
was ich jetzt noch brauch
Salzkartoffel Öl ruft Lauch
Thymian grüsst Pfeffer weiß
Zitronensaft reizt wilden Reis
Sahne Eigelb schreit der Sud
danach der Deckel langsam ruht
Fischers frischen Fang vom Kutter
in dem Topfe schwitzt die Zwiebel
dreht sich nach der Kochbuchfibel
Wurzel Knolle grüner Aal
schmoren fett im Tran vom Wal
Petersilienwurz sucht Rettich
Schweinespeck vom Bauch das hätt ich
was ich jetzt noch brauch
Salzkartoffel Öl ruft Lauch
Thymian grüsst Pfeffer weiß
Zitronensaft reizt wilden Reis
Sahne Eigelb schreit der Sud
danach der Deckel langsam ruht
Mittwoch, März 11, 2009
Dienstag, März 10, 2009
Den Hohenstaufen werd ich taufen
aus seinen Quellen Wasser saufen
ich blick ihn an in seinem Namen
und Bild im Bild den Wechselrahmen
an seinen Hängen Obst macht Saft
gedeiht Idee die Geisteskraft
in seinen Ebenen fliesst das Leben
wird dir von Hand zu Hand gegeben
auf seiner Höhe steht ein Baum
aus ihm wächst Wirklichkeit und Traum
ein Lied erklingt aus seinem Schaft
UHU_SONATE FEENHAFT
aus seinen Quellen Wasser saufen
ich blick ihn an in seinem Namen
und Bild im Bild den Wechselrahmen
an seinen Hängen Obst macht Saft
gedeiht Idee die Geisteskraft
in seinen Ebenen fliesst das Leben
wird dir von Hand zu Hand gegeben
auf seiner Höhe steht ein Baum
aus ihm wächst Wirklichkeit und Traum
ein Lied erklingt aus seinem Schaft
UHU_SONATE FEENHAFT
Montag, März 09, 2009
HIRN DORN KEHLE HAND
alle sind mit mir verwandt
alle offen kurz nasal
SATTEL FELGE RAD PEDAL
alle treiben ihre Sprossen
Blumen Erde Flügel Flossen
SCHLANGE ENDE KIEFER KNOCHEN
Spannung Verbum denkbar kochen
atmen schwimmen leise lauschen
MAUL GEBURT BISS OHREN RAUSCHEN
Messer Zunge Milch und Fisch
alle kommen auf den Tisch
alle sind mit mir verwandt
alle offen kurz nasal
SATTEL FELGE RAD PEDAL
alle treiben ihre Sprossen
Blumen Erde Flügel Flossen
SCHLANGE ENDE KIEFER KNOCHEN
Spannung Verbum denkbar kochen
atmen schwimmen leise lauschen
MAUL GEBURT BISS OHREN RAUSCHEN
Messer Zunge Milch und Fisch
alle kommen auf den Tisch
Freitag, März 06, 2009
Mittwoch, März 04, 2009
Denn ein Poete kan nicht schreiben wenn er wil /
sonder wenn er kan / und ihn die regung des Geistes
welchen Ovidius unnd andere vom Himmel her zue
kommen vermeinen / treibet. Diese unbesonnene
Leute aber lassen uns weder die rechte zeit noch
gelegenheit: wie sich denn Politanus in einer epistel
hefftig darüber beschwaeret / und Ronhardt /
wie Muretus meldet / hat pflegen zue sagen /
er empfinde nicht so grosse Lust wann er seine
eigene liebe beschriebe / als er grossen Verdruß
empfinde / wann er anderer ihre liebe beschreiben
muste.
aus: "Das Buch der deutschen Poeterey" Martin Optiz 1624
sonder wenn er kan / und ihn die regung des Geistes
welchen Ovidius unnd andere vom Himmel her zue
kommen vermeinen / treibet. Diese unbesonnene
Leute aber lassen uns weder die rechte zeit noch
gelegenheit: wie sich denn Politanus in einer epistel
hefftig darüber beschwaeret / und Ronhardt /
wie Muretus meldet / hat pflegen zue sagen /
er empfinde nicht so grosse Lust wann er seine
eigene liebe beschriebe / als er grossen Verdruß
empfinde / wann er anderer ihre liebe beschreiben
muste.
aus: "Das Buch der deutschen Poeterey" Martin Optiz 1624
Freitag, Februar 27, 2009
Montag, Februar 23, 2009
ZIZEKG
oscar oscar du musst wandern
von dem einen sack zum andern
sack gesicht und sack zement
zick gleich zack am firmament
stern komet stereo_id
bassfrequenz der engelbeat
aus dem profil die nase fällt
speck die pflaume laune geld
ZI gleich Zek mit ohne bart
zieht den faden backbord hart
generiert die welt als welle
der wille tritt an ihre stelle
verzahnung ei ei zeitgeist ruft
zug um zug die zukunft groovt
oscar oscar du musst wandern
von dem einen sack zum andern
sack gesicht und sack zement
zick gleich zack am firmament
stern komet stereo_id
bassfrequenz der engelbeat
aus dem profil die nase fällt
speck die pflaume laune geld
ZI gleich Zek mit ohne bart
zieht den faden backbord hart
generiert die welt als welle
der wille tritt an ihre stelle
verzahnung ei ei zeitgeist ruft
zug um zug die zukunft groovt
Sonntag, Februar 15, 2009
Musik
Kritik
Mitte
Verfügung
Buch
dürfen
Unter
jeweils
einigen
Zum
Umsatz
spielen
Daten
welche
müßten
hieß
paar
nachdem
Kunst
Euro
gebracht
Problem
Noch
jeden
Ihre
Sprecher
recht
erneut
längst
europäischen
Sein
Eltern
Beginn
besteht
Seine
mindestens
machte
Jetzt
bietet
außerdem
Bürger
Trainer
aus: http://www.wortschatz.uni-leipzig.de/Papers/top10000de.txt
Kritik
Mitte
Verfügung
Buch
dürfen
Unter
jeweils
einigen
Zum
Umsatz
spielen
Daten
welche
müßten
hieß
paar
nachdem
Kunst
Euro
gebracht
Problem
Noch
jeden
Ihre
Sprecher
recht
erneut
längst
europäischen
Sein
Eltern
Beginn
besteht
Seine
mindestens
machte
Jetzt
bietet
außerdem
Bürger
Trainer
aus: http://www.wortschatz.uni-leipzig.de/Papers/top10000de.txt
Samstag, Februar 14, 2009
VOn dieser Deutschen Poeterey nun zue reden /
sollen wir nicht vermeinen / das vnser Land
vnter so einer rawen vnd vngeschlachten Lufft
liege / das es nicht eben dergleichen zue der
Poesie tüchtige ingenia könne tragen / als
jergendt ein anderer ort vnter der Sonnen.
Wein vnnd früchte pfleget man zue Loben von
dem orte da sie herkommen sein; nicht die
gemüter der menschen. Der weise Anacharsis
ist in den Scitischen wüsten gebohren worden.
Die Vornemsten Griechen sind in Egypten /
Indien vnd Franckreich gereiset / die weißheit
zue erlernen. Vnd / vber diß das wir so viel
Vorneme Poeten / so heutiges tages bey vns
erzogen worden / vnter augen können stellen /
erwehnet Tacitus von den Deutschen in dem buche
das er von jhnen geschrieben / das ob wol weder
Mann noch Weib vnter jhnen zue seiner zeit den
freyen künsten ob zue liegen pflegeten / faßeten
sie doch alles was sie im gedächtniß behalten
wolten in gewisse reimen vnd getichte. Wie er
denn in einem andern orte saget / das sie viel
von des Arminius seinen thaten zue singen
pflegeten. Welches sie vieleichte den Frantzosen
nachgethan haben / bey denen / wie Strabo im
fünfften buche anzeiget / Dreyerley Leute waren /
die man in sonderlichen ehren hielt: Bardi, Vates
vnnd Druiden. Die Barden sungen Lobgetichte vnnd
waren Poeten; Die Vates opfferten vnd betrachteten
die Natur aller dinge; Die Druiden pflegten vber
die Natürliche Wissenschaft auch von den gueten
sitten zue vnterrichten. Welches auch Marcellinus
im fünfften buche bekrefftiget: Die Barden / saget
er / haben berümbter männer ritterliche thaten mit
heroischen Versen beschrieben / vnd mit süßen
melodien zue der leyer gesungen. Vnd Lucanus im
ersten buche des bürgerlichen Krieges
Martin Opitz . Aus dem Buch von der deutschen Poeterey
geb. 1597 in Bunzlau; gest. 1639 in Danzig
Ein haar so kühlich trotz der Berenice spricht /
Ein mund / der rosen führt und perlen in sich heget /
Ein zünglein / so ein gifft vor tausend hertzen träget /
Zwo brüste / wo rubin durch alabaster bricht /
Ein hals / der schwanen-schnee weit weit zurücke sticht
Zwey wangen / wo die pracht der Flora sich beweget /
Ein blick / der blitze führt und männer niederleget /
Zwey armen / derer krafft offt leuen hingericht /
Ein hertz / aus welchem nichts als mein verderben quillet /
Ein wort / so himmlisch ist / und mich verdammen kan /
Zwey hände / derer grimm mich in den bann gethan /
Und durch ein süssen gifft die seele selbst umhüllet /
Ein zierrath / wie es scheint / im paradieß gemacht /
Hat mich um meinen witz und meine freyheit bracht.
Christian Hofmann von Hofmannswaldau
geb. 1616 - gest. 1679 in Breslau;
sollen wir nicht vermeinen / das vnser Land
vnter so einer rawen vnd vngeschlachten Lufft
liege / das es nicht eben dergleichen zue der
Poesie tüchtige ingenia könne tragen / als
jergendt ein anderer ort vnter der Sonnen.
Wein vnnd früchte pfleget man zue Loben von
dem orte da sie herkommen sein; nicht die
gemüter der menschen. Der weise Anacharsis
ist in den Scitischen wüsten gebohren worden.
Die Vornemsten Griechen sind in Egypten /
Indien vnd Franckreich gereiset / die weißheit
zue erlernen. Vnd / vber diß das wir so viel
Vorneme Poeten / so heutiges tages bey vns
erzogen worden / vnter augen können stellen /
erwehnet Tacitus von den Deutschen in dem buche
das er von jhnen geschrieben / das ob wol weder
Mann noch Weib vnter jhnen zue seiner zeit den
freyen künsten ob zue liegen pflegeten / faßeten
sie doch alles was sie im gedächtniß behalten
wolten in gewisse reimen vnd getichte. Wie er
denn in einem andern orte saget / das sie viel
von des Arminius seinen thaten zue singen
pflegeten. Welches sie vieleichte den Frantzosen
nachgethan haben / bey denen / wie Strabo im
fünfften buche anzeiget / Dreyerley Leute waren /
die man in sonderlichen ehren hielt: Bardi, Vates
vnnd Druiden. Die Barden sungen Lobgetichte vnnd
waren Poeten; Die Vates opfferten vnd betrachteten
die Natur aller dinge; Die Druiden pflegten vber
die Natürliche Wissenschaft auch von den gueten
sitten zue vnterrichten. Welches auch Marcellinus
im fünfften buche bekrefftiget: Die Barden / saget
er / haben berümbter männer ritterliche thaten mit
heroischen Versen beschrieben / vnd mit süßen
melodien zue der leyer gesungen. Vnd Lucanus im
ersten buche des bürgerlichen Krieges
Martin Opitz . Aus dem Buch von der deutschen Poeterey
geb. 1597 in Bunzlau; gest. 1639 in Danzig
Ein haar so kühlich trotz der Berenice spricht /
Ein mund / der rosen führt und perlen in sich heget /
Ein zünglein / so ein gifft vor tausend hertzen träget /
Zwo brüste / wo rubin durch alabaster bricht /
Ein hals / der schwanen-schnee weit weit zurücke sticht
Zwey wangen / wo die pracht der Flora sich beweget /
Ein blick / der blitze führt und männer niederleget /
Zwey armen / derer krafft offt leuen hingericht /
Ein hertz / aus welchem nichts als mein verderben quillet /
Ein wort / so himmlisch ist / und mich verdammen kan /
Zwey hände / derer grimm mich in den bann gethan /
Und durch ein süssen gifft die seele selbst umhüllet /
Ein zierrath / wie es scheint / im paradieß gemacht /
Hat mich um meinen witz und meine freyheit bracht.
Christian Hofmann von Hofmannswaldau
geb. 1616 - gest. 1679 in Breslau;
Donnerstag, Februar 12, 2009
Dienstag, Februar 10, 2009
Dieses Gefuege. Jetzt Leere. Ein Gedanke.
Noch Licht. Meine Erinnerung. Dein Wille.
Unser Brot. Mit Charakter. Immer Wandel.
Du Mensch. Fuer Gebet. Welche Erfindung.
Hast Familie. Wie Struktur. Um Vergebung.
Oder Balance. Bist Ornament. Weshalb Trauer.
Woher Stille. Diese Gemeinschaft. Oft Erlebnis.
Aus Erfahrung. Noch Sprache. Fort Bewegung.
Im Mitgefuehl. Und Ausdauer. Auf Ordnung.
Vom Augenblick. Der Bescheidenheit. Sei Garten.
Mitunter Gesang. Dieser Wunsch. Dort Aufgabe.
Durch Toleranz. Solch Mut. Hat Achtsamkeit.
Ausser Grosszuegigkeit. Mit Unterstuetzung.
Mir Fuersorge. Selbige Begegnung. Die Hand.
Ich Glaube. Unter Rhythmus. Beinahe Kunst.
Vom Wasser. Ueber Weg. In Liebe. Voll Geduld.
Wegen Freiheit. Alle Ehrlichkeit. Das Salz.
Mein Vertrauen. Nun Einsicht. Aller Organismus.
Noch Licht. Meine Erinnerung. Dein Wille.
Unser Brot. Mit Charakter. Immer Wandel.
Du Mensch. Fuer Gebet. Welche Erfindung.
Hast Familie. Wie Struktur. Um Vergebung.
Oder Balance. Bist Ornament. Weshalb Trauer.
Woher Stille. Diese Gemeinschaft. Oft Erlebnis.
Aus Erfahrung. Noch Sprache. Fort Bewegung.
Im Mitgefuehl. Und Ausdauer. Auf Ordnung.
Vom Augenblick. Der Bescheidenheit. Sei Garten.
Mitunter Gesang. Dieser Wunsch. Dort Aufgabe.
Durch Toleranz. Solch Mut. Hat Achtsamkeit.
Ausser Grosszuegigkeit. Mit Unterstuetzung.
Mir Fuersorge. Selbige Begegnung. Die Hand.
Ich Glaube. Unter Rhythmus. Beinahe Kunst.
Vom Wasser. Ueber Weg. In Liebe. Voll Geduld.
Wegen Freiheit. Alle Ehrlichkeit. Das Salz.
Mein Vertrauen. Nun Einsicht. Aller Organismus.
... ein Gedicht ist nicht dadurch robust, dass
es sich irgendeine Qualität bei einer logischen
Aufzählung der Ereignisse oder bei den Ereignissen
selbst borgt, sondern allein durch jene verfeinerte
Macht die viele zerbrochene Dinge vielleicht in
einen Tanz zieht und ihnen dadurch ein volles
Sein verleiht.
Let the snake wait under
his weed
and the writing
be of words, slow and quick, sharp
to strike, quiet to wait,
sleepless.
—through metaphor to reconcile
the people and the stones.
Compose. (No ideas
but in things) Invent!
Saxifrage is my flower that splits
the rocks.
(William Charlos William)
es sich irgendeine Qualität bei einer logischen
Aufzählung der Ereignisse oder bei den Ereignissen
selbst borgt, sondern allein durch jene verfeinerte
Macht die viele zerbrochene Dinge vielleicht in
einen Tanz zieht und ihnen dadurch ein volles
Sein verleiht.
Let the snake wait under
his weed
and the writing
be of words, slow and quick, sharp
to strike, quiet to wait,
sleepless.
—through metaphor to reconcile
the people and the stones.
Compose. (No ideas
but in things) Invent!
Saxifrage is my flower that splits
the rocks.
(William Charlos William)
Samstag, Februar 07, 2009
Das deutsche Kettenhemd
dem Siegfried hängt die Schlinge tief
er kniet vor Christoph Schlingensief
der spricht zu ihm mein lieber Freund
du bist dir selbst dein eigener Feind
drum nehm ich dich aus dieser Welt
und legt die Schlinge um den Held
der Siegfried sagt ich will dir glauben
und dir die Illusion nicht rauben
mir ists egal ich komme wieder
mit meinem Schwert und teile Glieder
der Schlingensief setzt an die Schlinge
der Siegfried stählt nochmal die Klinge
ein letzter Wunsch das wär sein Wille
bevor es losgeht mit der Stille
der Siegfried sagt
du Christoph nimm mein Kettenhemd
im nächsten Reich wird es mir fremd
der Christoph sagt
das will ich nicht ich bin zu mager
ich bin der Kettenhemdverssager
so ruht das deutsche Kettenhemd
und wird sich langsam selber fremd
dem Siegfried hängt die Schlinge tief
er kniet vor Christoph Schlingensief
der spricht zu ihm mein lieber Freund
du bist dir selbst dein eigener Feind
drum nehm ich dich aus dieser Welt
und legt die Schlinge um den Held
der Siegfried sagt ich will dir glauben
und dir die Illusion nicht rauben
mir ists egal ich komme wieder
mit meinem Schwert und teile Glieder
der Schlingensief setzt an die Schlinge
der Siegfried stählt nochmal die Klinge
ein letzter Wunsch das wär sein Wille
bevor es losgeht mit der Stille
der Siegfried sagt
du Christoph nimm mein Kettenhemd
im nächsten Reich wird es mir fremd
der Christoph sagt
das will ich nicht ich bin zu mager
ich bin der Kettenhemdverssager
so ruht das deutsche Kettenhemd
und wird sich langsam selber fremd
Mittwoch, Januar 28, 2009
Donnerstag, Januar 15, 2009
THEOLOGIA DEUTSCH
Vorliegende Schrift ist von einem Deutschherren
im Frankfurter Deutschorden verfasst worden in
den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts.
Ueber ihn und seinen Namen wurde in Büchern
weiter nichts bekannt. In der Geborgenheit des
Ordenskleides ist diese Schrift selbstlos der
deutschen Zunge gegeben worden, um der
heiligen Sache willen, von der diese Worte
sprechen. Wir empfangen von ihm das
Vermächtnis tiefstgreifender deutscher
Philosophie, die an die Wurzeln der inneren
Menschengeschichte geht, alles überleuchtend,
was danach kam als Zeugnis von der Wahrheit
des Geistes, vor die Welt tretend in dem Worte
des Deutschen.
(Paul Krödel ueber THEOLOGIA DEUTSCH auch
bekannt als DER FRANKFURTER deutschsprachige
mystische Schrift aus dem 14. Jh. Zum erstenmal
herausgeben von Martin Luther als Druck)
Vorliegende Schrift ist von einem Deutschherren
im Frankfurter Deutschorden verfasst worden in
den letzten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts.
Ueber ihn und seinen Namen wurde in Büchern
weiter nichts bekannt. In der Geborgenheit des
Ordenskleides ist diese Schrift selbstlos der
deutschen Zunge gegeben worden, um der
heiligen Sache willen, von der diese Worte
sprechen. Wir empfangen von ihm das
Vermächtnis tiefstgreifender deutscher
Philosophie, die an die Wurzeln der inneren
Menschengeschichte geht, alles überleuchtend,
was danach kam als Zeugnis von der Wahrheit
des Geistes, vor die Welt tretend in dem Worte
des Deutschen.
(Paul Krödel ueber THEOLOGIA DEUTSCH auch
bekannt als DER FRANKFURTER deutschsprachige
mystische Schrift aus dem 14. Jh. Zum erstenmal
herausgeben von Martin Luther als Druck)
Dienstag, Januar 13, 2009
"Das Berlinische ist nicht, wie man immer wieder lesen kann,
ein regelloses Gemisch in verwahrloster Form, sondern in
seiner Geschichte deutlich faßbar. Seine Elemente liegen klar
vor uns: der Lautgestalt nach ist es die im 16. Jahrhundert
aus dem Obs. [Obersächsischen] entlehnte Sprachform, ist
es hochdeutsch, und wenn bei Dialektfragen die Lautgestalt
zugrunde gelegt wird, so ist das Berlinische nur als
'hochdeutscher' Dialekt zu bewerten. Aber diese Lautgestalt
wurde von einem niederdeutschen Volke übernommen und
erhielt dadurch in Intonation und Ausprache 'niederdeutschen
Charakter'. Zunächst vom höheren Bürgerstand getragen,
gewinnt dies Berlinische allmählich die unteren Schichten,
die in Wort- und Formenschatz dem Niederdeuschen näher
geblieben waren. Wenn die obere Klasse es zugunsten der
Schriftsprache aufgibt, wenn es sich in die unteren Kreise
zurückzieht, so dringen einige der hier lebenden etwas
gröberen Formen vor. Im Wortschatz endlich finden wir
die Spuren aller Epochen, die unsere Sprache durchlaufen
hat, aber auch aller der Beziehungen, die in Berlin
zusammenströmen, schließlich den charakteristischen
Widerklang der berlinischen Geistesart. Statt der
geschichtslosen Form finden wir im Gegenteil eine in
ihrer Schichtung besonders interessante Bildung,
und so dürfen wir auch hier wieder einmal feststellen,
daß Berlin besser ist als sein Ruf.
(Agathe Lasch erste deutsche Germanistikprofessorin
*1879 - 1942 - deportiert und ermordert)
ein regelloses Gemisch in verwahrloster Form, sondern in
seiner Geschichte deutlich faßbar. Seine Elemente liegen klar
vor uns: der Lautgestalt nach ist es die im 16. Jahrhundert
aus dem Obs. [Obersächsischen] entlehnte Sprachform, ist
es hochdeutsch, und wenn bei Dialektfragen die Lautgestalt
zugrunde gelegt wird, so ist das Berlinische nur als
'hochdeutscher' Dialekt zu bewerten. Aber diese Lautgestalt
wurde von einem niederdeutschen Volke übernommen und
erhielt dadurch in Intonation und Ausprache 'niederdeutschen
Charakter'. Zunächst vom höheren Bürgerstand getragen,
gewinnt dies Berlinische allmählich die unteren Schichten,
die in Wort- und Formenschatz dem Niederdeuschen näher
geblieben waren. Wenn die obere Klasse es zugunsten der
Schriftsprache aufgibt, wenn es sich in die unteren Kreise
zurückzieht, so dringen einige der hier lebenden etwas
gröberen Formen vor. Im Wortschatz endlich finden wir
die Spuren aller Epochen, die unsere Sprache durchlaufen
hat, aber auch aller der Beziehungen, die in Berlin
zusammenströmen, schließlich den charakteristischen
Widerklang der berlinischen Geistesart. Statt der
geschichtslosen Form finden wir im Gegenteil eine in
ihrer Schichtung besonders interessante Bildung,
und so dürfen wir auch hier wieder einmal feststellen,
daß Berlin besser ist als sein Ruf.
(Agathe Lasch erste deutsche Germanistikprofessorin
*1879 - 1942 - deportiert und ermordert)
Donnerstag, Januar 08, 2009
Mittwoch, Januar 07, 2009
Elsa Blanke
von der Krummen Lanke
geht bei Nacht auf den Balkon
steigt in ihren Gasballon
lässt sich treiben übers Land
steht im purpurnen Gewand
wie eine blühend Ranke
die Elsa von der Krummen Lanke
zieht am Himmel ihre Bahn
mit ihrem Schweif Kometenclan
schaut übers tiefe Sternenall
raubt dem Mars den Basketball
reibt sich die Nase an der Blanke
die Elsa von der Krummen Lanke
von der Krummen Lanke
geht bei Nacht auf den Balkon
steigt in ihren Gasballon
lässt sich treiben übers Land
steht im purpurnen Gewand
wie eine blühend Ranke
die Elsa von der Krummen Lanke
zieht am Himmel ihre Bahn
mit ihrem Schweif Kometenclan
schaut übers tiefe Sternenall
raubt dem Mars den Basketball
reibt sich die Nase an der Blanke
die Elsa von der Krummen Lanke
Montag, Januar 05, 2009
Montag, Dezember 22, 2008
diesseits klebt die mitte fest
der kubabarsch liegt noch im nest
der kalttraum fliegt auf deine klippen
das ultraherz beginnt zu wippen
wundschwer wellen wogen schaum
aus rotem rogen spreizt der traum
das chaos rupft ans licht die federn
der apfel aus granat wirkt ledern
mit einem auge streift dein sinn
die welt vom becken bis zum kinn
der kubabarsch liegt noch im nest
der kalttraum fliegt auf deine klippen
das ultraherz beginnt zu wippen
wundschwer wellen wogen schaum
aus rotem rogen spreizt der traum
das chaos rupft ans licht die federn
der apfel aus granat wirkt ledern
mit einem auge streift dein sinn
die welt vom becken bis zum kinn
Freitag, Dezember 19, 2008
Sonntag, Dezember 14, 2008
Tinte Schnabel Herd Krawall
Kristall zu Butter
Verknuepfung Kontra Futter
mit dem Auge rollt
Finger Nagel Gold
aus der Nacht der Uhu flieht
mit der Milch
der Rahm verblueht
aus allen Hoehlen Wolken
wird heut der Schnee gemolken
der volle Mond umschreit die Bahn
aus der Kraehe trieft der Tran
Tinte Schnabel Herd Krawall
aus dem reifen Sternenall
klare Luft befreit den Hauch
aus dem dunklen Schlehenstrauch
am Morgen reißt der Sonne Lauf
ihre Augen Licht taut auf
Vorschau Einsicht Iriskunde
streut den Staub der vollen Stunde
Kristall zu Butter
Verknuepfung Kontra Futter
mit dem Auge rollt
Finger Nagel Gold
aus der Nacht der Uhu flieht
mit der Milch
der Rahm verblueht
aus allen Hoehlen Wolken
wird heut der Schnee gemolken
der volle Mond umschreit die Bahn
aus der Kraehe trieft der Tran
Tinte Schnabel Herd Krawall
aus dem reifen Sternenall
klare Luft befreit den Hauch
aus dem dunklen Schlehenstrauch
am Morgen reißt der Sonne Lauf
ihre Augen Licht taut auf
Vorschau Einsicht Iriskunde
streut den Staub der vollen Stunde
Freitag, Dezember 12, 2008
Donnerstag, Dezember 11, 2008
Mittwoch, Dezember 10, 2008
Freitag, Dezember 05, 2008
Donnerstag, Dezember 04, 2008
Dienstag, Dezember 02, 2008
Freitag, November 28, 2008
Novemberlin remember
HTML ich bin december
ein Los aus deiner Dose
die Blüte deiner Herbstzeitlose
dir ist der Nebel heb die Amme
dein ist das Leben sticht die Flamme
Preussisch blau tanzt man zur Nacht
dein Geist Test Blitz der Donner kracht
durch deine Straßen weht das Wesen
speichert kehrt der Dichter Besen
brennt der Spiegel auf das Licht
paust der Meister Schüler Sicht
HTML ich bin december
ein Los aus deiner Dose
die Blüte deiner Herbstzeitlose
dir ist der Nebel heb die Amme
dein ist das Leben sticht die Flamme
Preussisch blau tanzt man zur Nacht
dein Geist Test Blitz der Donner kracht
durch deine Straßen weht das Wesen
speichert kehrt der Dichter Besen
brennt der Spiegel auf das Licht
paust der Meister Schüler Sicht
Freitag, November 21, 2008
Dienstag, November 18, 2008
Freitag, November 14, 2008
Mittwoch, November 05, 2008
Dienstag, November 04, 2008
Samstag, Oktober 25, 2008
Paramandalang gellile irrukkira engel pidawe,
Ummudejia namum artschikka padduwadaga,
Ummudejia ratschijum wara,
Ummudejia sittum paramandalattile scheja
padumapole pumijilejum scheja padduwadaga,
Annannulla engel oppum engellukku innudarum,
Engel cadencararukku nangel porukkuma
pole nirum engel cadengelei engelukku porum,
Engelei tschodineijile piraweschija dejum,
Analo tinmeijile ninnu engelei tetschittukollum,
Adedendal ratschiammum pelamum maginmeijum
ummakku ennenneikkum undajirukkudu
(aus: Mithridates oder allgemeine Sprachkunde 1817
Vater Unser auf Tamulisch)
Ummudejia namum artschikka padduwadaga,
Ummudejia ratschijum wara,
Ummudejia sittum paramandalattile scheja
padumapole pumijilejum scheja padduwadaga,
Annannulla engel oppum engellukku innudarum,
Engel cadencararukku nangel porukkuma
pole nirum engel cadengelei engelukku porum,
Engelei tschodineijile piraweschija dejum,
Analo tinmeijile ninnu engelei tetschittukollum,
Adedendal ratschiammum pelamum maginmeijum
ummakku ennenneikkum undajirukkudu
(aus: Mithridates oder allgemeine Sprachkunde 1817
Vater Unser auf Tamulisch)
Dienstag, Oktober 07, 2008
Samstag, September 20, 2008
DRACHENROTZ
one done do
hand zur hand
die klappe zu
in der hellen sosse
schmort die herbstzeitlose
aus dem rachenreich
reckt der drachen weich
atem fortsatz lunge
seine fette zunge
windet wendet in der wut
lockt und leckt das menschenblut
spielt sich auf vor seiner wunde
speit rotzfeuer in die runde
brüllt aus seiner quelle ruhe
kauft mir endlich grüne schuhe
one done do
hand zur hand
die klappe zu
in der hellen sosse
schmort die herbstzeitlose
aus dem rachenreich
reckt der drachen weich
atem fortsatz lunge
seine fette zunge
windet wendet in der wut
lockt und leckt das menschenblut
spielt sich auf vor seiner wunde
speit rotzfeuer in die runde
brüllt aus seiner quelle ruhe
kauft mir endlich grüne schuhe
Mittwoch, September 17, 2008
bubble boy der koerperschaft
schwerbelastungsknorpelkraft
aus dem fett das wachs gekocht
horch wie dir das herzlein pocht
plusimpuls der speicher spricht
gehweg pflaster glasgericht
rad auf rad auf rad dreht schneller
auge auf blitzt licht wird heller
einmal an der schnur gezogen
alle luegen sind gelogen
schwerbelastungsknorpelkraft
aus dem fett das wachs gekocht
horch wie dir das herzlein pocht
plusimpuls der speicher spricht
gehweg pflaster glasgericht
rad auf rad auf rad dreht schneller
auge auf blitzt licht wird heller
einmal an der schnur gezogen
alle luegen sind gelogen
Dienstag, September 09, 2008
Freitag, September 05, 2008
Donnerstag, September 04, 2008
Spamfolter, Narkosekrieg, Nebelmaschinen, Quellwasser,
Bausatz USA, Wachstumsknoten, Todesstoss, Feindbilder,
Feldenkrais (Funktionale Integration), Rolfing, Tanzritual,
Videospiel, Science Fiction, Rulamann, Siegfried, Don Quichotte,
Selbstaufloesungsprozesse, Morphogenetische Felder,
praestabile Informationen, Schwer- und Anziehungskraft,
Sprachlosigkeit, Roehrenwuermer, Ritterreiz und Ruestungswahn .
Bausatz USA, Wachstumsknoten, Todesstoss, Feindbilder,
Feldenkrais (Funktionale Integration), Rolfing, Tanzritual,
Videospiel, Science Fiction, Rulamann, Siegfried, Don Quichotte,
Selbstaufloesungsprozesse, Morphogenetische Felder,
praestabile Informationen, Schwer- und Anziehungskraft,
Sprachlosigkeit, Roehrenwuermer, Ritterreiz und Ruestungswahn .
Rausch und Rouge
auf deinen Klippen
liesst man
zu Fragen dieser Welt
haelt mich die Schwerkraft
Vorsprung an Wille
G Beet mir Materie
Aether die Erde erhellt
Entwicklung verlangt Schoepfung
Verwandlung Natur
Zyklus treibt Stoff
ins Leben die Spur
fuehrt eine Regung
Zufall und Segnung
das Herz spinnt ein Netz
Impulserhaltungsgesetz
auf deinen Klippen
liesst man
zu Fragen dieser Welt
haelt mich die Schwerkraft
Vorsprung an Wille
G Beet mir Materie
Aether die Erde erhellt
Entwicklung verlangt Schoepfung
Verwandlung Natur
Zyklus treibt Stoff
ins Leben die Spur
fuehrt eine Regung
Zufall und Segnung
das Herz spinnt ein Netz
Impulserhaltungsgesetz
Freitag, August 29, 2008
weltverwandschaftserfahrung * duft von quark * kraft weg
die wege in pfade umwandeln * einwaende aufloesen * wurzeln
wie kann er sich so sicher sein * aussage als ausdehnung
was wir sehen blickt uns an * brot und braut * fliessgleichgewicht
achtsamkeit und widerstand * deutlich und deutbar * wie quelle wie
Auszug von Zeilengedichten die zwischen den Kirchenbaenken mit
Kreide aufgetragen wurden. Von der Empore erscheinen die Baenke
beidseitig 11 Stueck wie mächtige Rippen oder wie ein Acker, in den
die Verse hineingeschrieben wurde.
(lat.: versus, von vertere "umwenden")
Gruppenausstellung in der Zionskirche Berlin Mitte bis 3.10.2008
die wege in pfade umwandeln * einwaende aufloesen * wurzeln
wie kann er sich so sicher sein * aussage als ausdehnung
was wir sehen blickt uns an * brot und braut * fliessgleichgewicht
achtsamkeit und widerstand * deutlich und deutbar * wie quelle wie
Auszug von Zeilengedichten die zwischen den Kirchenbaenken mit
Kreide aufgetragen wurden. Von der Empore erscheinen die Baenke
beidseitig 11 Stueck wie mächtige Rippen oder wie ein Acker, in den
die Verse hineingeschrieben wurde.
(lat.: versus, von vertere "umwenden")
Gruppenausstellung in der Zionskirche Berlin Mitte bis 3.10.2008
Montag, August 25, 2008
somesomesome
Aus dem Baum
der Goetter Raum
erhallt der Schlachtruf
DU NATUR ! ES WERDE !
LichtLichtLicht auf dieser Erde
Ein jedes Ich hat seinen Mund
waechst gedeiht wird kugelrund
ist lesbar Form und Instrument
ist hoerbar was man Sprache nennt
ist Widerhall ist Wort ist Geist ist Samen
ist jedes Ding beseelt mit einem Namen
Aus dem Baum
der Goetter Raum
erhallt der Schlachtruf
DU NATUR ! ES WERDE !
LichtLichtLicht auf dieser Erde
Ein jedes Ich hat seinen Mund
waechst gedeiht wird kugelrund
ist lesbar Form und Instrument
ist hoerbar was man Sprache nennt
ist Widerhall ist Wort ist Geist ist Samen
ist jedes Ding beseelt mit einem Namen
Sonntag, August 24, 2008
Donnerstag, August 21, 2008
Ueber dich
zum Ding an sich
die Zeit klebt in der Mitte Fest Fest Fest
Aufstand Abstand Ungeheuer
der Mund spricht aus das Datenfeuer
spuckt seitwaerts den Metapherrest Rest Rest
Brooklyn Harlem Queens
aus Denim macht man Jeans
aus dem Traum vom Bausatznest Nest Nest
steht seht was geht
die grosse Mutter naeht
fuer den naechsten Kontest Test Test
zum Ding an sich
die Zeit klebt in der Mitte Fest Fest Fest
Aufstand Abstand Ungeheuer
der Mund spricht aus das Datenfeuer
spuckt seitwaerts den Metapherrest Rest Rest
Brooklyn Harlem Queens
aus Denim macht man Jeans
aus dem Traum vom Bausatznest Nest Nest
steht seht was geht
die grosse Mutter naeht
fuer den naechsten Kontest Test Test
Samstag, August 09, 2008
reiz liegt in den sonnenstrahlen
dem weizenhimmelreich zermahlen
kosmos pfuetze wiese stern
alles nahe strahlt auch fern
festrestwaerme speichelkropf
in jeder kueche steht ein topf
in jedem raum ein fell vom tier
eins zwei fuenf dreiachtelvier
die sechs rast auf die sieben
es wird die spitze rund getrieben
die achte stunde riss spreizt licht
der beerensaft kinetisch dicht
aus der erde treibt die kraft
uebers hackbrett stroemt der saft
darum deshalb so und wie
klebt mir die melody am knie
ich will ein kind ich will ein kind
ich will ein kind von dir und mir
dem weizenhimmelreich zermahlen
kosmos pfuetze wiese stern
alles nahe strahlt auch fern
festrestwaerme speichelkropf
in jeder kueche steht ein topf
in jedem raum ein fell vom tier
eins zwei fuenf dreiachtelvier
die sechs rast auf die sieben
es wird die spitze rund getrieben
die achte stunde riss spreizt licht
der beerensaft kinetisch dicht
aus der erde treibt die kraft
uebers hackbrett stroemt der saft
darum deshalb so und wie
klebt mir die melody am knie
ich will ein kind ich will ein kind
ich will ein kind von dir und mir
Donnerstag, August 07, 2008
Aus der Gruft da kommt der Fichte
Im aufgefaltnen Morgenlichte
Durch den Rock scheint sein Gestell
Ich Ich Ich erscheint ganz hell
Er geht zum Brecht klopft an den Sarg
Hey Alter haste mal ne Mark
Der Deckel knarrt erhebt sich leise
Rauch steigt auf zur Wolkenreise
Der Berthold kratzt die Weigel wach
Die liegt gerad beim Litfass flach
Carlotta hoer Geraet ne Mark
Der Gottlieb kauft uns lecker Quark
Quark Hegel graebt sich durch den Sand
Die Angst zu irren nennt er Wand
Die ihn von seinem Fichte trennt
Der seinen Irrtum nicht erkennt
Dahinter aus der Hitze Steine
Klettert Schinkel trennt Gebeine
Lobt den Quark in seiner Achse
Dass er gern mit ihm verwachse
Mann erblickt das Licht der Welt
Bei Martin Luther seinem Held
Geblendet von der Morgensonne
Ruft er aus seiner Erdlochtonne
Quark schmierste auf die Pfoten
Quark das ist das Koks der Toten
Mit Quark kannste die Welt ausloten
Mit Quark wirste zum Goetterboten
Im aufgefaltnen Morgenlichte
Durch den Rock scheint sein Gestell
Ich Ich Ich erscheint ganz hell
Er geht zum Brecht klopft an den Sarg
Hey Alter haste mal ne Mark
Der Deckel knarrt erhebt sich leise
Rauch steigt auf zur Wolkenreise
Der Berthold kratzt die Weigel wach
Die liegt gerad beim Litfass flach
Carlotta hoer Geraet ne Mark
Der Gottlieb kauft uns lecker Quark
Quark Hegel graebt sich durch den Sand
Die Angst zu irren nennt er Wand
Die ihn von seinem Fichte trennt
Der seinen Irrtum nicht erkennt
Dahinter aus der Hitze Steine
Klettert Schinkel trennt Gebeine
Lobt den Quark in seiner Achse
Dass er gern mit ihm verwachse
Mann erblickt das Licht der Welt
Bei Martin Luther seinem Held
Geblendet von der Morgensonne
Ruft er aus seiner Erdlochtonne
Quark schmierste auf die Pfoten
Quark das ist das Koks der Toten
Mit Quark kannste die Welt ausloten
Mit Quark wirste zum Goetterboten
Dienstag, August 05, 2008
Eingekerbt zu haben in die Tage unserer Eitelkeit
Eine Sonne
Ein Schiff
Einen Stern
Einen Kornhalm
auch einige Zeichen
Aus ferner, vergessener Zeit
Lesbar fuer Kinder
Dass nicht weit vom Stein
Ein Brunnen sich oeffne fuer Wanderer
Dies ist Arbeit fuer Dichter:
Runen einzukerben dann sich begnügen
mit Schweigen
(George Mackay Brown "A Work for Poets")
Eine Sonne
Ein Schiff
Einen Stern
Einen Kornhalm
auch einige Zeichen
Aus ferner, vergessener Zeit
Lesbar fuer Kinder
Dass nicht weit vom Stein
Ein Brunnen sich oeffne fuer Wanderer
Dies ist Arbeit fuer Dichter:
Runen einzukerben dann sich begnügen
mit Schweigen
(George Mackay Brown "A Work for Poets")
Montag, August 04, 2008
Montag, Juli 28, 2008
Samstag, Juli 26, 2008
Freitag, Juli 25, 2008
Der Begriff Akzent [lat. accentus (aus ad-cantus)
>Dazugesungenes<, engl. accent] bezeichnet im
weiteren Sinne die suprasegmentale, also lautüber-
greifende Eigenschaft der Hervorhebung
(POMPINO-MARSCHALL 2000a:26).
Eine solche Hervorhebung kann aus phonetischer
Sicht durch verschiedene akustische Merkmale
gekennzeichnet sein. Entscheidend sind dabei die
Grundfrequenzänderung (Tonhöhe), die Intensität
(Lautstärke) und die relative Dauer (relative Länge)
von Silben bzw. Segmenten. Auch die Vokalqualität
(z.B. in Form von Formantworten) kann hier von
Bedeutung sein.
(aus: Magisterarbeit Johannes Becker)
>Dazugesungenes<, engl. accent] bezeichnet im
weiteren Sinne die suprasegmentale, also lautüber-
greifende Eigenschaft der Hervorhebung
(POMPINO-MARSCHALL 2000a:26).
Eine solche Hervorhebung kann aus phonetischer
Sicht durch verschiedene akustische Merkmale
gekennzeichnet sein. Entscheidend sind dabei die
Grundfrequenzänderung (Tonhöhe), die Intensität
(Lautstärke) und die relative Dauer (relative Länge)
von Silben bzw. Segmenten. Auch die Vokalqualität
(z.B. in Form von Formantworten) kann hier von
Bedeutung sein.
(aus: Magisterarbeit Johannes Becker)
Montag, Juli 14, 2008
nun spricht das licht des dichters sonne
schreibt er die zahlen auf mit wonne
um deinen busen liegt die acht
der erst um mitternacht erwacht
auf deinem hintern steht die sieben
man will das gegenteil auch lieben
die sechs gemalt auf deinen schenkel
ist zu der freude mir der henkel
ueber schultern singschwan zwei
schwere duefte ziehn vorbei
auf den nasenfluegel sinkt die eins
entscheidend hier ist deins und meins
die fuenf gezeichnet auf dem ruecken
hier kann man auf die sehnsucht druecken
noch um den nabel wirbelt frei die neun
daran zehn finger sich erfreun
mit einer vier auf deinen lippen
wollen meine mit dir wippen
die drei auf deiner flaeche hand
umschreibt des koerpers raumgewand
schreibt er die zahlen auf mit wonne
um deinen busen liegt die acht
der erst um mitternacht erwacht
auf deinem hintern steht die sieben
man will das gegenteil auch lieben
die sechs gemalt auf deinen schenkel
ist zu der freude mir der henkel
ueber schultern singschwan zwei
schwere duefte ziehn vorbei
auf den nasenfluegel sinkt die eins
entscheidend hier ist deins und meins
die fuenf gezeichnet auf dem ruecken
hier kann man auf die sehnsucht druecken
noch um den nabel wirbelt frei die neun
daran zehn finger sich erfreun
mit einer vier auf deinen lippen
wollen meine mit dir wippen
die drei auf deiner flaeche hand
umschreibt des koerpers raumgewand
Samstag, Juli 12, 2008
Dienstag, Juli 08, 2008
Wahrscheinlich fuehrte der Unterschied, den der Urmensch zwischen
trueben und klarem Wasser zu machen lernte, und der Vorzug, den
er dem letzteren gab, zur Bildung eines Lautes fuer klares, reines
Wasser . Ihm unbewusst vollzogen die Sprachorgane eines Bewegung,
um einen dem klaren Wasser analogen klaren Laut hervorzubringen .
Je weiter er von O aus den Mund nach allen Seiten hin oeffnete, um
so klarer erstand in nicht zu zaehlenden Zwischenlauten der A-Laut
bis zum absolut reinen und wohlklingenden A, welches durch die
weiteste, nicht mehr zu steigernde Mundoeffnung ermoeglicht wird .
(Vgl. Horaz: graiis dedit ore rotundo Musa logui - den Griechen verlieh
die Muse, mit rundgeoeffnetem Munde d.h. wohlklingend zu sprechend).
aus: Jahrbuch des Vereins fuer Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft
Mark . 1907)
trueben und klarem Wasser zu machen lernte, und der Vorzug, den
er dem letzteren gab, zur Bildung eines Lautes fuer klares, reines
Wasser . Ihm unbewusst vollzogen die Sprachorgane eines Bewegung,
um einen dem klaren Wasser analogen klaren Laut hervorzubringen .
Je weiter er von O aus den Mund nach allen Seiten hin oeffnete, um
so klarer erstand in nicht zu zaehlenden Zwischenlauten der A-Laut
bis zum absolut reinen und wohlklingenden A, welches durch die
weiteste, nicht mehr zu steigernde Mundoeffnung ermoeglicht wird .
(Vgl. Horaz: graiis dedit ore rotundo Musa logui - den Griechen verlieh
die Muse, mit rundgeoeffnetem Munde d.h. wohlklingend zu sprechend).
aus: Jahrbuch des Vereins fuer Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft
Mark . 1907)
Freitag, Juni 27, 2008
Freitag, Juni 20, 2008
Bild Schirm Haltung Daten Acker
Kunst und Schoenheit paart der Hacker
Netz Werk Software Keim Geflecht
Speicher Ethic Rechen Knecht
Theorie und Toten Schaedel
unterm Gras Halm tanzt der Wedel
wird dein Leben stets verbessern
die Maschine dich vermessern
Hewlett Minsky Kahle Noyce
Wiener Bose World Wide Voice
i pod i phone record cam
M.I.T and me i am
Kunst und Schoenheit paart der Hacker
Netz Werk Software Keim Geflecht
Speicher Ethic Rechen Knecht
Theorie und Toten Schaedel
unterm Gras Halm tanzt der Wedel
wird dein Leben stets verbessern
die Maschine dich vermessern
Hewlett Minsky Kahle Noyce
Wiener Bose World Wide Voice
i pod i phone record cam
M.I.T and me i am
Dienstag, Juni 17, 2008
Montag, Juni 16, 2008
Du Erde von mir
17 | 18 | 4
she's grew up in transition
vodaphone transmission
fuehlen leiden lieben lenken
in den ebenen seitwaerts denken
lichte hoehe stahlbeton
kantholz mauerwerk balkon
fertig roh aus einem trichter
hochgebet schleift dich der dichter
alles schreit nach mass aus geld ist
du bist alles gold was welt misst
17 | 18 | 4
she's grew up in transition
vodaphone transmission
fuehlen leiden lieben lenken
in den ebenen seitwaerts denken
lichte hoehe stahlbeton
kantholz mauerwerk balkon
fertig roh aus einem trichter
hochgebet schleift dich der dichter
alles schreit nach mass aus geld ist
du bist alles gold was welt misst
Mittwoch, Juni 11, 2008
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