Samstag, März 11, 2017


Leere Blätter Bärlauch Buch
Weisser Hase unterm Tuch
Hermelin und Wildmausfell
Gebt mir Licht es werde hell

Wer will Wärme lesbar machen
Mit den Grübchen lauthals lachen
Substanztiefe ragt hinauf
Klettert bis zum Schultertrauf

Vers säe Verse Moos Osmose
Waldkauz Elefanten lose
In dem Wandel growupstairs
Rhizhomebase hairline hairs


DasWasser spült die Formen
Die Sonne brennt sie ein
Der Wind erregt die Dinge
Die Erde bringt sie heim

Sommer zieh und Winter schieb
Wolkensammler Frühling Trieb
Bring das Wachstum jetz ins rollen
Haselfarz Kroschkuschke Pollen

Ich will Knospen platzen sehen
Phan Tom Schmärz du musst nun gehen
Vollmond zünd die Lunte gib die Erde frei 
Küss die junge Krähe für den Samenschrei

Freitag, März 10, 2017


grow up grow upstairs
es blueht der
phantomschmärz
der ruecken
kehrt im reim
gipelglueck
der polopist will heim
von links nach rechts
es ist nicht weit
von rechts nach links
der liebe leid

Jacques Lacan parle https://www.youtube.com/watch?v=GTT8rpS8jhM

Dienstag, März 07, 2017


Kranewitt Kranewitt Machandel
Märzenbecherkroschkuswandel
Wanderschneebel Pollenzflug
Unbekrautgrenzt reif der Zug

Knauf die Zungel traut Kristallend
Deep Wirbel zeichten Linien wallend
Inter Fernem steht das Bild
Wasz us der Nähe fallends quillt

Freitag, März 03, 2017



BETEN AUF EIGENE GEFAHR

Nach sehr kurzen intensiven Verhandlungen 
mit der Heilsarmee Stuttgart 
wurde eine Ausleihe des Alupressschildes 
für deren Aushang in der Rotebühlstrasse
wohlwollend unterstützt.

HEILIGS BLECHLE

Sonntag, Februar 26, 2017


DOSENMONTAG

dose rosen rosen dose
brauner sack an gelbe sosse
zwei becher und ein kreuz
schnaeuz

tempelhof und tempelritter
plastiktuete johanniter
weisse schnur an dosenkranzt
glatze haare pilgerwanst

aus dem bauch rausch loses
die losung psalmen moses
mach dass ich mich nich verlauf
dosenmontag nimm mich auf

THUNDERCAT * WALKIN
https://www.youtube.com/watch?v=8qGigIMM1Vw


Freitag, Februar 24, 2017


Was man hört und was man liesst
Was mir aus dem Munde spriesst
Was man schreibt was man denkt
Was man mit dem Wagen lenkt
Was man sieht und was man findet
Was mir aus dem Hirn entschwindet

Was Noch Was Noch Was Noch
Mein Schlund ist doch kein Wasserloch
ODER ODER ODER DOCH

Nah zu dir nun reicht mein Wort
Als Balsam Salbe Allerort

IMPLUS + IMPULS + IMPLUS
Resonanz im Fluss

Warten schmiegen lefzen schreien
Konstante treiben aufzureihen
In den Stunden Warmgesang
Aus der Höhle Rausch und Klang

Geld abheben Kunst verkaufen
Eimerweise Plastik saufen
Reime schreiben Eier Knochen
Mit dem Schwefel Eisen kochen

(vierzehn weitere versblöcke aussäen)
(Objagdtate entwerfen)

IMPLUS + IMPULS + IMPLUS
Abgesang und Schluß

Freitag, Februar 17, 2017

Montag, Februar 13, 2017


Blauer Keil an blaue Wand
Alte Äste Handbestand
Häute Mikroskopisch 
Morgen Phänotopisch

Aus den Winden Schleifen fangen
Was die Wirbel weit verlangen
Von den Wesen wird gesungen
Aus den Wolken durch die Lungen

Horizonte Waage wiegen
Was zu schwer ist
Dass lass liegen

Es könnt auch alles anders sein
Es fällt der Vogel fliegt der Stein

Montag, Januar 30, 2017


B I E N V E N U S 

Mittwoch, Januar 25, 2017


LIEBESGEWICHTE
LEIBESGEWICHTE

11 kg Haut
60 ml Speichel
120 Gramm Bäckchen
2 ml Augenwasser
6 kg Arschbacken
20 Gramm Lippen
160 Gramm Haare
70 ml Venuswasser
1 kg Lunge
280 Gramm Herz
10 ml Schweiss
250 Gramm Schulterknochen
30 Gramm Nasenknorpel
3 Pfund Bauchspeck
6 ml Marssamen

Dienstag, Januar 24, 2017

Noch bei dir liegend gären
In meinen Bärensphären
Wiegen sich die Wälder
Summen Lieder graben Augen
Glieder wiedersingend saugen

Scheren Krebse Schwelle Haut
Beissen Zungen auf die Braut
Nimm mich mit in deine Hände
Anfzuheben Liebesschweben
Wilder Beischlaf reiches Leben

Sterne Küsse aufgesäumt
Wo der Schaum sich bildet schäumt
Krümmt der Stab den Horizont
Wasser Tränen Speichel Saft
Venusnuss durchdringt den Schaft

Vereint in Dünen Wolken Meer
Von überall weht Wind einher

Nun wandern Ströme in die Länge
Wellen folgen Wellen
Entschweben aus den Quellen
In wundersame Sandgesänge

Das Gesäss fängt an zu schwingen
Durch und durch vibrieren Saiten
Die die Stimmen nun begleiten
Liegt ein Duft in allen Dingen

Dir vom Busen dargereicht
Hör das Singen und das Brummen
Wie die Körperteile summen
Alles aus dem Nichts entweicht

Samstag, Januar 21, 2017

Ich schliesse das Feld!
Es fallen und falben die Blätter und Wasen/
Die Winde des Winters nun rasen und blasen/
Sie weisen den Wiesen des Reiffes Gezelt:
Noch rühmet man meinen benameten Namen/
Von bundlich- und rundlich gewundenen Samen.
Ich schliesse das Feld!
Geringe Begabung der Ringe bezirke
Die Hertzen/ und liebes Beständigkeit wirke/
Die Rundung das niemals geendte vermeldt/
So ringen/ so springen nun beyde mit beyden/
Ihr Hoffen ist offen/ in stetigen Freuden/
Ich schliesse das Feld!
Pegnesisches Schäfergedicht


Dienstag, Januar 17, 2017


some times snow must be washed
from colourado to montana

one for the monkey 
two for the snow
three for the ready made
four far go

Montag, Januar 16, 2017

durchmessend deine ländereien
will ich sie mit atem weihen
aufzulieben deine breiten längen
aus urknallstaub und lichtgesängen

durchmessend deine augen
die feuchten lippen lippen saugen
aufzulieben sanfte hände
mit meinen fingern wild verwende

durchmessend deine wangen
vor der morgenröte steigt verlangen
aufzulieben diese vielen türen
um aus der zeit dich zu entführen

durchmessend deine oberflächen
versuch ich mich dir aufzubrechen
aufzulieben färse ballen
jedjeder will mir aufgefallen

durchmessend deine brüste
mein busen schwillt an aufgelüste
aufzulieben laute leise
von ton zu ton vokalaalweise

durchmessend deine fragenringe
weltenbildend sinn der dinge
aufzulieben hörbar werden
durch den körper seelen erden

durchmessend deine nackensenke
meine küsse windgeschenke
aufzulieben ort für ort
übern hals von vom vor dort

durchmessend deine wirbelsäule
auf jeder rippe eine eule
aufzulieben zeilen biegen
seele setzen noten wiegen

durchmessend deine muschelbank
tausendmal ich drin entsank
aufzulieben steuern rudern
galaktisch wir den kosmos pudern

durchmessend deine nähe
lieg ich da und versgestehe
aufzulieben neben dir
MIT JEDEM ATEMZUG EIN HIER

Samstag, Januar 14, 2017


Chilli Gonzales and the Kaiserorchestra
https://www.youtube.com/watch?v=W286yj7k-ps

Weil doch der Menschen Glück
in dem liegt was sie sich bilden
so verlohnt sich's der Müh
selbst ein Kunstwerk zu sein
nicht nach fremder Gestalt
nach er künstelten Formen und Ansehn
sondern dass die Natur unverrückt wirke

Karl Ludwig von Knebel


Freitag, Januar 13, 2017

Angereichert DU und ICH
Er sie es wir dich und mich
Tiere Pflanzen Zellen
Himmel Erde Quellen

Lichtprofile Nasenringe
Augenaufschlag Musterdinge
Haare schieben Lippen stimmen
Stirn in Falten Wimpern dimmen

Schulter fragen Knochen heben
Wangen tragen Schatten leben
Schweißverluste Tränensäcke
Küssenschlachten Schädeldecke

Schläfen Mulden Iris Flügel
Hammer Knorpel Kiefer Bügel
Kinn verlieren Wirbelende
Pupille Poren Feile Blende

Nacken kratzen Fingerkuppen
Spiegelnd das Gesicht verpuppen

Black Milk and Nat Turner

Donnerstag, Januar 12, 2017


Simple Boots Hand Sample Beats

Mittwoch, Januar 11, 2017

E blaue Himmel, drunter luter Wyss
der Wäg e blaui Odere im Schnee.
Es Silberglänze, oben uf de Grööt
blost's Räuchli furt und glitzeret immer meh.

E Glogge lüttet, und der Hügel uf
chrüücht wie ne schwarze Wurm e Lychezug.
Uf de Site! rueft e Bueb, wo chunnt cho zu schlittle,
e Chräj macht syni Fäcken uf zum Flug

http://www.franzhohler.ch/files/mensch.html

Die Erde träumte heute Nacht
den Traum vom großen Schnee
nur langsam ist sie aufgewacht
verwirrt vom Kuß der Fee

Die Häuser sind sich selber fremd
die Straßen machen schlapp
der Bahnhof steht im Sonntagshemd
als reise er gleich ab.

Ein Schneepflug kratzt und kreischt empört
und bleibt auf einmal stehn
das Nützliche ist ganz verstört
was häßlich ist, wird schön.

Ein Kind trägt einen weißen Trumm
wie ein Geschenk im Arm
die Flocken wirbeln still herum
als gäben sie uns warm

Dällebach Kari FILM
https://www.youtube.com/watch?v=79WE237awzw

Dienstag, Januar 10, 2017



Wohl anzunehmen ihre Seite
Dies Leben seinen Weg begleite
Vom wandern der Gezeiten
Alle Weiten zu beschreiten
Beginnt in aller Schönheit Wucht
Das Rudern in der Venusbucht

Anzunehmen dieses Geben
Aus dem Bauch Rausch weben
Lendenwirbel Nabelseen
Fingerkuppen Winde wehen
In den Schluchten Quellen
Aderläufe trockne Stellen

Ihre Gräser Dünen Brüste
Sein Rückenbildnis einer Wüste
Glänzend Kupfer Haare speichern
Morgensonnen Licht anreichern
Schöpfend aus den Hülben trinkend
In ihrem Schoß im Vers versinkend

Seite in der Weite liegend
Die Körper Horizonte wiegend
Haut an Haut die Düfte saugen
Inhalieren mit den Augen
Aus sich heraus in sich hinein
Zwei Geschlechter Eins im Sein

Samstag, Januar 07, 2017

Der Geist in den Sprachen

So wird uns schon hier bewußt, dass der Klang, das Aum,
das Haum, der Hauch, im hebräischen Huach (was dort bezeich-
nenderweise Geist bedeutet) urverwandt sind und eine Geschichte
erzählen, die Geschichte der Entwicklung der Menschen und des
Alls, die Geschichte des Werdens.

Es ist wahrlich kein Zufall wenn in den verschiedensten Sprachen
folgende Wörter alle einen Zusammenhang uns zeigen: Latein
Anim - us (Geist), Anim - a (Seele), Griechisch Anem - os (Wind),
Altindisch Atm - a (Atem, Lebenshauch), Deutsch Atem und Odem,
Hebräisch Ruach (Geist), Deutsch Riech - en, Ge - Ruch und
Rauch, also etwas Feinstoffliches. Hier gesellen sich Altnordisch
Rjuk - a (riechen), Angelsächisch Reoc - an (riechen), Altfriesisch
Riak - a oder eben Altdeutsch Riohh - an (riechen) an. Im Alt-
deutschen hat dieses Urwort eine umfassende Bedeutung, wie wir
eben gesehen haben; riechen, duften, einen Geruch empfinden,
dampfen. Das Hauptwort Rauch steht zwar im indogermanischen
Kreis völlig vereinsamt, da im Griechischen selbiges mit Typo - os,
im Latein mit Fum - us, im Altslawischen im Dym - u und im
Altnordischen mit Reyk - r für Rauch bezeichnet wird.
Hebräisch Riach (Geruch, Dampf), Aramäisch Rich - a (Geruch),
Arabisch Rich (Wind, Geruch) oder eben Äthiopisch Reche
(Duft, Geruch) sind weitere Beispiele welche uns beleuchten,
wie alles aus der Einheit entflossen ist, so auch die Sprachen.

Aus: Einblicke in das Wesen der Sprache : Oliver Heinle

Freitag, Dezember 30, 2016

Getrude Stein = ist Ungeerdet

Eine weitere schräge Geschichte Ulrichs im Frauendienst ist seine „Venusfahrt“: In Frauenkleidern, verkleidet als „Frau Venus“, reitet er mit großem Gefolge von Venedig nach Böhmen und bestreitet ein Turnier nach dem anderen ihr zu Ehren. Auch diese Geste führt nicht zum Erfolg, so dass er sich erstmal enttäuscht vom Minnedienst abwendet. 


Greif mich frei mit deinen Worten
Flüster mir den Busen voll
Schreib vom Dünengras den Orten
Wo du gerne schwingst in Moll

Schreib mir von dem Grenzenlosen
Dass gebunden weiss nicht wie
Das enteifert von den Rosen
Rundgerechnet Wie mal Pi

Lass dich führen von den Geistern
Aus der schaeumend tiefen See
Mach dass ich vor lauter Freude
Mach nen Satz mit Böe und Höh

Lass dich treiben mit den Silben
Tanz die Aalvokale
Heb dich durch die Meereszeilen
Sing für die Gezeitenwale

Schreib dich durch den Bodden
Schreib dich durch den Sund
Schreib dich auf den Grund und Boden
Mach dein Leben klar Mund bunt

Eimerweise Salzkristalle
Schick ich dir und Grüsse
Durch den Nebel Hühnerstall
Siebzehn Küsse Süsse

Eimerweise gut Gedanken
Für das neue Jahr
Das wir beide uns erhalten
Du im Du fürwahr

Haut an Wort und Wort an Haut
Heute hier und morgen Laut
Leise stehn am Fenster
Zwei selig Nacktgespenster

Donnerstag, Dezember 29, 2016

Mittwoch, Dezember 28, 2016



Saiten Töne Höhen Schwingung
Aus der Masse hier im Kreis
Resonanzen bilden Körper
Unsichtbar wie jeder weiss

Ohne Dämpfung der Bewegung
Aus dem Anschwung freier Fall
Mit dem Pendel in Verbindung
Schub erhaltend prellt der Ball

Ohne Wissen Faktor Null
Einfach spielt die Hand
Vor den Linien Bilder zeichnend
Dargestellt der freie Stand

Rezeption und Deutungslehre
Was berührt die Haut
Geistesleben in der Phase
Wie es mit den Augen schaut


Dienstag, Dezember 27, 2016


Nachgesprochen denkt man leise
Der Papagei ist nicht grad weise

Die Kunst als Sprache er kopiert
Was man als Copy write studiert

Der Papagei wirft gern mit Schlüsseln
Wer kann sowas schon entschüsseln

Montag, Dezember 26, 2016



An mir soll es nicht liegen
Was Gewicht hat kann man wiegen
Das Weltich schreibt sich laufend fort
Mit dem Reim und mit dem Wort


 * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Meister Rumzlants Leben und Dichten 12. Jh
https://archive.org/stream/bub_gb_b1w8smFb9b4C/bub_gb_b1w8smFb9b4C_djvu.txt


aber du darfst dich darum nicht über andere erheben; gott 
gibt einem Sachsen wohl auch so viel wie einem Schwaben! 
der Marner hatte einen wütenden Spruch (XIII. 3) gegen dir 
gelehrte anmassung eines kunstgenossen — ich zweifle nicht, 
dass der Meissner gemeint ist *) — geschlossen mit den Worten 
ja, er übersinnic , tutnber gouch. las uns ein tütsei gof gerjeUn 
des sinnes auch : er künste git ich meine an shne dunke. R- 
worte : daz Stinte Pawel in der pisteln hat gesprochen : ,got git 
nach sinem wttteri la das angerochen! müssen als eine un- 
mittelbare anknüpfung hieran erscheinen, indem sich unser 
dichter seines verehrten (87) landsmannes und sangesgenosseD 
gegen den Schwaben annimmt, wie dieser in Gervelin MSH 
III 38 b und Boppe MSH II 384 a helfer findet. — immerhin 
ist das noch durchaus massvoll gehalten ; R. erkennt Marneiv 
geistige Überlegenheit an und wendet sich nur gegen seinen 
hochmut. dann aber gibt er ein rätsei zum besten (C 11. 
das an deutlichkeit und grobheit allerdings nichts zu wünschen 
übrig lässt. ,Ren ram rint rehte raten riteli sagt er den namen 
umkehrend (die auflösung marner ist in C von alter band an 
den rand geschrieben), ,es ist ein remitier an Wildheit, ein 
bock an Ungeschicklichkeit, an anstand ein rind; vor alter 
geht es rückwärts und trägt doch seine grauen hare aal 
einem kindskopf.'** ) wir begreifen diese derbe spräche, wenn 
wir uns die masslose überhebnng Marners vergegenwärtigen, 
der den unendlich hoch über ihm stehenden Reinmar v. Zweter 
einen tönedieb und lügner schilt, um ihm gleich darauf seine 
lügenmärchen möglichst wörtlich nachzuahmen. — als aber 
mörder den schwachen, erblindeten greis erschlagen haben, 
da widmet ihm R. einen tiefempfundenen nachruf (9), der an 
edelmut wenigstens der klage Walthers um Reinmar in nichts 
nachsteht, der Marner ist bestimmt vor 1287, wahrscheinlich 
vor 1273 gestorben (Strauch s. 22); auch die scheltspruche 
R.s gegen ihn fallen in sein alter. 

Sonntag, Dezember 25, 2016

Es ist
Als ob der Morgen heut
Das ganze Jahr vereint
Im Augenblick der Stunde
In seinem Sein erscheint

Es ist
Als ob das Jahr gebogen
In seiner Krümmung liegt
In seinem Wesen werdend
Der Geist das Wort sich biegt

Es ist
Als ob die Stunden wach
Die Wege sie umringen
Im Wechselspiel der Noten
Die Luft fängt an zu singen

Es ist
Als ob sowohl als auch
Der Dinge Zeit und Raum
In ihren kleinsten Teilchen
Ist Wirklichkeit auch Traum

Es ist
Als ob die Fragen
Die Antwort sind der Zeit
Und keiner kann uns sagen
Wie nah ist wirklich weit

Samstag, Dezember 24, 2016


Querschnitt Erde 
Sonne Licht
Leere Stille
Gleichgewicht

Freitag, Dezember 23, 2016


EINNEHMEND IN DEN STUNDEN
AUFSCHLIESSEN DICH DIE WUNDEN

komm bild komm schau komm über mir
der wolken schritte drei und vier

die becken tanzen wohlgesang
im schieben ziehen atem klang

genussvoll in die weite
nackt acht länge breite

rudernd hände schwemmholz steine
liegend küssen arme beine

gräser treiben sand umher
hier und da ein brocken teer

wellenbogen in der ferne
in den augen leuchten sterne

haut an haut an haut an haut
lieg ich da dir anvertraut

 

Mittwoch, Dezember 21, 2016


Mitunter ist das Mögliche schon das Wirkliche
shanghailand


Dienstag, Dezember 20, 2016


specific objects without norm
specific subjects without form

sometimes done sometimes gone
sometimes soubjects one for one

AFRIKANER SPRICH
 FRANKREICH PARIS
(anagramm)

Sonntag, Dezember 18, 2016


Ein Geht ein Geht aus ist Leer
Ausentspannt vom Licht das Meer
Auszuhalten halt mal Inne
Spende Pausen für die Sinne

Mit dem Ballen drück die Erde
Mit den Händen falte Werde
Mit dem Hintern Bäume reiben
Mit der Nase Briefe schreiben

Mit den Augen nähre Sterne
Mit der Schulter schiebe Ferne
Mit dem Zwerchfell Kerzen heben
Mit dem Speichel Federn kleben

Mit den Zehen Staub verschieben
Mit den Ohren Töne lieben
Mit der Brust treib Schlaufen
Mit dem Bauch geh laufen

Mit dem Atem atme Wolken
Mit den Haaren wird gemolken
Mit dem Mund bewege Orte
Mit dem Herz vermahle Worte

Mittwoch, Dezember 14, 2016

piece a peace a piece
schachteln graupen gries
 play lost poems pommes post
drive with spirit birnenmost

this is how to bring
dad's battery to sing
crosswords weekend and
into my rover land
nano towels we transfer
art up smart your bone affair

Graham Harman Philoshoph
https://www.youtube.com/watch?v=QJ0GR9bf00g

Dienstag, Dezember 13, 2016


Aus den Faszien Bögen treiben
Knochen Fleisch im Sein verleiben
Kreuzbein Hand die Wärme ruht
Zwischenräume Atem Blut

Montag, Dezember 12, 2016


Je suis Jesus war ein Schwamm
Verlor die Haare war nur Kamm

Mittwoch, Dezember 07, 2016


MORE EDOGA

Mannheimat Kugel Kuss verwöhnt
die Liebesgabe all versöhnt
Schau aus der Ferne weht ein E
More Edoga amorego.de

Treibgut Schwemmholz Flaschenglas
Weshalb warum das wie fragt was
Elastisch sich Gedanken zeigen
Die Geraden sich verneigen

Primär die Wirklichkeit der Gunst
Die Konzeptkunst nur noch Dunst
Mehrfach die Verbindung Zeugnis
Unendlichkeit als plastisches Ereignis

Dort auf der Friesenheimer Insel
Steht Edoga ohne Farbe ohne Pinsel
Nur mit den Händen unvollendet
Er die Dinge sammelt wendet

Im großen Haufen Allvertont
Im machen seine Kunst bewohnt
Das Üben üben überall
Gelungen auch im freien Fall

So wächst das Wirken als Skulptur
Der Flaschenpostmoderne Spur
Man muss den Faden führen können
Und den Weg beim Namen nennen

VATER RHEIN UND MUTTER NECKAR
Für die Menschen reiner Nektar
UND ART VERMUTEN ANKERT REICH (anagramm)
RUND ATMET KURVEN ARTEN REICH (anagramm)

Das Magische zieht schiebend
Die Balance der Dinge liebend
Im Gleichgewicht der Referenzen
Der fliessend Zufall schickt Tendenzen

Im Knoten Theorie gebrochen
In der Schlaufe Praxis kochen
Man sieht nur was man weiss ich nicht
Im Licht das Gegenlicht im Licht

Nichteuklidisch Hände ringend
Mit Axiomen Anarchien singend
Neue Formen der Erlernessenz
Die_Erde_in_sich_selbst_Präsenz

Im Mannheimer Kugelsein
Man klug annehme diesen Reim
Von einem Kern ausgehend wandernd
Begreif freigeb das Denken als mäandernd

http://schindelbeck.org/hommage-an-mo-edoga-im-mannheimer-kunstverein-mit-erwin-ditzner-claus-boesser-ferrari-bruno-nagel/#lightbox%5Bgroup-0%5D/5/

Gemeinsam mit dem Mannheimer Kunstverein
planen die Musiker Claus Boesser-Ferrari,
Erwin Ditzner und der Textkünstler Bruno Nagel
eine musikalisch-performative Hommage
an den Künstler, die am 09.12.2016
um 18.00 Uhr zur Aufführung kommen wird.
http://www.mannheimer-kunstverein.de/

Montag, Dezember 05, 2016


Bei der Tür da hängt ein Hemd
Nackt als Notausgang getarnt
Sich selbst war es sich immer fremd
Es wurde schon vor ihm gewarnt

Sonntag, Dezember 04, 2016


Aus den Worten Bilder werden
Wenn die Pixel wilde Herden
Kann man sagen was man will
Einer laut der Andre still

Mittwoch, November 30, 2016


Die Palstekgerda schneidet sacht
Im Garten sich vom Kraut das lacht
Der Slipstekhinrich schaut bedacht
Wie sie das ruhig und milde macht

Dienstag, November 29, 2016



Fragt mich die Maske wer ich bin, oder frag ich 
die Maske wer ich sein könnte. Gibt es eine Maske 
hinter der Maske. Gibt es etwas in mir was gar nicht 
maskiert werden kann, das nicht einmal das Wort 
Maske kennt. Ist die MASKE - ASK ME ein Orakel
etwa der Zeitgeist. Ist die Maske ein Bild des 
Vergessenen, eine Realität der Leere, eine Geste
der Klage, eine Frequenz des Komischen, eine 
Sprache der Gebärde, eine unruhige Seele, ein 
kritischer Zustand. Ein Zustand der Kritik
ASK ME oder ASK YOURSELF

Montag, November 28, 2016


Natur verreist
Der Kaltstart reizt
Der Süden heizt jetzt auf 

Ich brecht jetzt mit dem Spaten
Die Erde spalt ich auf

Kein Wort kein Ort
Kein Niemandsland
Der Schlaf des Bruders 
Stille

Ein Summen 
Wie die Wolken kratzen
Der Lichtstrahl spricht 
MEIN LETZTER WILLE


Sonntag, November 27, 2016


DAS MANTEL WECHSELT SEIN KLEID

DER KEIL HAT SEINE BACKE VERLOREN

UND DIE STUNDEN VERSPIELEN DAS LICHT

Montag, November 14, 2016


Ostojewskij mach keen quatsch
i do it in you do the touch

Samstag, November 12, 2016

Donnerstag, November 10, 2016

Schwemmholz 
Schwemmholz
Schlagstockschwamm
Er hat alles was er kann

Er kann alles was er hat
Spielend Spachtel Haudrauf Matt

Matt verbrennt und Matt verlischt
Mit den Händen aufgetischt

Mit dem Besen Dreck gefegt
Die Stadt dem Huhn die Note legt

Montag, November 07, 2016


GROUNDABOUT BRETT US
bernhard heidsieck la poesie en action

Sonntag, November 06, 2016


European Center for Constitutional and Human Rights


HUMUS
HUMANISMUS
HUMOR

Dienstag, November 01, 2016


VOM STANDORT DER TRÄGHEIT
VERWÄHLT AUF DER TRIBÜHNE