Montag, Januar 18, 2016


B. READ ing

Hängt am Tresen 
Lässt sich nieder
Tanzt mit Fuessen
Stelzt die Glieder

Hebelt Worte aus den Zeilen
Vers verschleudert Abziehmeilen
Wanderwarzen stehn am Riff
Steile Ufer Felsen Schiff

Mit den Zehen Fingerhakeln
Knorpelschreie Walzen rakeln
Gesten an der Abstellwand
Nimm mich lass mich 
Hand in Hand

Roggenrauschen
Rinde tauschen
Auf dem Acker Furcht verzieht
Im Nebel der Wachholder blüht
In der Mehlbar Koma
Das Brot verströmt Aroma

Donnerstag, Januar 14, 2016

http://www.worldwide-reading.com/archiv/14-01-2016-weltweite-lesung-von-gedichten-und-texten-als-unterstuetzung-fuer-ashraf-fayadh
Der Samen nun... voller Angst vor der Aufgabe, zum Baum auszuschlagen so wie ich voller Angst vorm Erwachen bin, vor der Begegnung mit dem neuen Tag Pflanzen, ganz ohne Nervensystem, können sich glücklich schätzen. Bestehe darauf, deinen Traum zu suchen, so wie ich meine Realität suchen werde, denn auf die Realität allein ist kein Verlass. Mein Denken verabschiedet sich es verschwindet wie Rauch in einem gut belüfteten Raum ....
Wenn die Kälte mit gewaltigem Mut zum Fenster hereinklettert wenn das Bedürfnis nach Luft größer sein wird als das nach Wärme dann endlich werden wir normal sein, Menschen. Lass die Kälte herein dreh die Mondscheibe herab schieb das Meer beiseite, schalt die Sterne aus. Kapp auf der Straße die Stromleitungen. Nimm deine Finger weg Ich will dein Gesicht sehen. Unser Blick auf die Dinge mag unterschiedlich sein obwohl wir fast die gleichen Augen haben Aber beide sehen wir den gewaltigen Dreck auf dem Antlitz des Planeten. Und jenseits unserer Geschichte, voller dramatischer Szenen, haben wir verschiedene Gehirne Wir hatten beide recht ..
https://www.youtube.com/watch?v=pS41MmuyALA

Mittwoch, Januar 13, 2016


PISSORPUNCH@BUSINESSLUNCH
Tamarinden Wind im Winden
Mandarinen dienen Dean
Njesnaph Kuschda Kween

APP NEW FEAR 
Eber Wildschwein Deer
Die Gesellschaft treibt die Schalen
Raumverbreitet Drückjagd Zahlen

Vom Kapital ästhetisiert
Wird die Kunst von Hand püriert
Quitte Apfel Pastinak
Allet Wurst und allet Hack

Pack mir mal die Blumen ein
Bring die Korrekturen Heim
Vom Verband der Humanisten
Schick mir Mist in Humuskisten

Vom Humor bring mir die Eier
Für den Teig zur Eimerfeier
Und bitte schreib mir ein Gedicht
Übers Tausendkorngewicht

Tiere im Betrieb

Das Tier als beseeltes Wesen nimmt auf biologisch-dynamischen Betrieben eine zentrale Stellung ein. Durch die Anwesenheit des Tieres gewinnt der Betrieb wertvolle Futterpflanzen in der Fruchtfolge sowie hochwertigen Dünger insbesondere von Wiederkäuern. Die Tiere bekommen fast ausschließlich betriebseigenes Futter - die Kuh „schmeckt sich“ sozusagen durch den Betrieb. Im ausgeglichen Verhältnis von Stallhaltung und Auslauf, von Artkontakten und menschlicher Fürsorge wird die Tierhaltung versucht wesensgemäß zu gestalten. Ziel ist es, die Tierhaltung und -züchtung dem Wesen des Tieres gemäß und seinen Bedürfnissen als Haustier entsprechend zu gestalten. Dabei nimmt der „Mensch als Begleiter“ eine wichtige Stellung ein.

Spelzfrucht Milchreif Druschabfall
Roggenbrauchtum Gräser Hall
Pflanze Lieschgras Stand und Dichter
Sing das Tausendkorngewicht * R


Und auch das öffentliche Kunstmuseum wird jetzt zum
interessierten Mitspieler wenn es Murakamis VuittonEdition
samt Verkaufsboutique zur Retrospektive lädt. Hutter legt
hier die Einzelheiten strategisch kalkulierter Verwicklung
von Kunst und Kommerz auf den Tisch die auf nichts
anderes als eine fortschreitende Austreibung des Geistes
aus der Kunst mit den Techniken der Ökonomie hinausläuft.
Heute FAZ zum Buch HUTTER ERNSTE SPIELE
https://www.fink.de/katalog/titel/978-3-7705-5749-3.html


Max Fuchs zu Andreas Reckwitz: Die Erfindung der Kreativität
http://www.kupoge.de/kumi/pdf/kumi141/kumi141_42-43.pdf

Dienstag, Januar 12, 2016


THE DOOMED

It is not because I'm scared, nor pessimistic,
nor have a coward's heart,
But, whenever I'm forced into a war
I think about it this way:

If anyone is going to die
Then it will obviously be me.

My friend/enemy over there
in the opposite trench
Thinks in another way:
If anyone is going to survive this war
Then it will obviously be me.

There is alway another witness
Who everyone sees and yet
no one yearns to know what he thinks,
Standing alone on the hill

Gazing on everyone's trenches
He thinks of it in a different way:
If one must die and one survive,
This means all are doomed.


Montag, Januar 11, 2016



BRECHT HABEN UND SEIN

Freitag, Januar 08, 2016


AINT and NOBODY


Sonntag, Januar 03, 2016

Die Naehe in die Weite leiten
Und die Weite nah begleiten
Atme Geistes Gegenwart
Der Gedanke geht auf Fahrt

Die Gedanken mehren sich
Ich im Du im Dir im Dich
Unser Wir im Euch im Dehnen
Wege gehen Adern Venen

Spaehrenbogen durch die Leere
Nichts im Widerhall der Schwere
Wolken Pausen Vers Versand
Die Erde gibt der Faerse Stand

Treppen Stufen Himmelsleiter
Rauf und Runter immer weiter
Moeglichkeiten zu erkennen
Um den Baum auch Wald zu nennen

Sieh mich an im Schlafe liegend
Das Erlebte traeumend wiegend
Der Impuls das Impulsive
Koennt man meinen dass ich schliefe

Bist du es der im Schlaf sich kennt
Und den Schlafenden benennt
Der im Zirkulieren fliessend
Sich die Kreislaeufe erschliessend

Donnerstag, Dezember 24, 2015


Die Gestirne tragen schwer
Ihren Urknall hinterher
Der Gedanke weit und breit
Frei entreift im Sein der Zeit

Zeitschleif_ende Zahlenwende
Meine Hände falten Hände
Am Firmament die Sternfernfee
Zeichnet mit dem grossen Zeh

Rauch verrauscht der blinde Fleck
Alles schiebt die Ziffer weg
Johannes schick mir ein paar Zahlen
Denn ich will Planeten malen

Wandernd ihre Bahnen ziehend
Aus der Umlaufbahn entfliehend
Zeilenumbruch Zeichen Wort
Mit den Wolken ziehts hinfort

Doppelhelix Chaos Wirbel
Mit der Drüse von der Zirbel
Nervenzellen Impulsiv
Tag und Nacht im Wechsel tief

Geste Abgang Knoten
Das neue Jahr schickt Boten
Zahnradzahn die Kugel lacht
Gelegentlich Vers schiebt die Acht

Wird das Ich im Wir entbunden
Wird das Du im Du gesunden
Was nur Ahnung wird jetzt wahr
Ein großer Schritt ins neue JA

Montag, Dezember 21, 2015

Sonntag, Dezember 20, 2015


WELTICH

Haste dir vor Freude treu
Dann mach ma nich die Mühe scheu
Jibts mal nischd zum lachen
Kannste och nischd machen

So isset eben Ick lieb dir Leben

Haste mal die Welt im Arm
Halt sie fest und mach sie warm
Biste dann im Ich Zuhaus
Geh hinein und geh hinaus

So kannste in der Angel schweben
Ein ums andere Herz erheben

So isset Leben Ick lieb dir eben

Samstag, Dezember 19, 2015



Käse Käse Käse
Lese Lese Lese
Aus der Rohmilch
Zeilen Lab

Käse Käse Käsemilben
Reife reife reife Silben
Treibende Kulturen
Verrühren mit dem Stab


Freitag, Dezember 18, 2015


EINE HAND WÄSCHT TRAUBEN 
DIE ANDRE SCHNÜRT DIE SPUR

Donnerstag, Dezember 17, 2015


DEUTSCHES THEATER
             DER TUSCHE AESTHET  anagramm

AFTER A WHILE YOU KNOW THE STYLE

Mittwoch, Dezember 16, 2015

http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2015/11/01/dlf_20151101_1705_2027e779.mp3
KAUBE/GÖTZ Büchnerdanklobrede
http://www.alt.germ.uni-tuebingen.de/abteilungen/mediaevistik/Materialien/Leseproben/soundfiles/Hildebrandslied3.mp3

Für die deutsche Literaturgeschichte ist die um 865 entstandene Evangelienharmonie von Otfrid von Weißenburg von großer Bedeutung. Otfrid führte als erster Dichter den Endreim in die deutschsprachige Literatur ein. Seine Evangelienharmonie, die das Leben Jesu von der Geburt bis zur Auffahrt in den Himmel schildert, ist in vier Handschriften überliefert.
http://www.literaturwelt.com/epochen/fruehmittelalter.html

Dienstag, Dezember 15, 2015



Ein Eingang der sich für nen Ausgang hält
Hats nicht leicht in dieser Welt
Er zieht die Tür obwohl er schiebt
Er leidet gern obschon er liebt

Montag, Dezember 14, 2015


WALNUT NUT
HOW DU U SHUT
HOW DO U DU
VOODOODUDO


Samstag, Dezember 12, 2015


Ein jeglicher in seiner Zeit
Er bindet sich der Raum ist weit
Ein jeglicher in seiner Handlung
Vers spricht die Silbe von Verwandlung

Magnet Magnet Magnet
Wer jetzt nicht steht der geht
Wer sitzt bleibt mit den Händen
Am Boden kleben Erdverwenden

Mittwoch, Dezember 09, 2015


POSTER SIEBDRUCK 70 x 100 cm. 
Rives Tradition, 170 g, natur
Auflage 100 . Signiert.
EURO 90.00 
Bestellung unter post@brunonagel.de

Dienstag, Dezember 08, 2015

Montag, Dezember 07, 2015


THE NOTE IN THE NOTE

Samstag, Dezember 05, 2015

Stephen King Kong
Hermann Presse
Kunst Parkett
Zigarre Fresse

Rasen Mitte
Eimer werfen
Blutwurst Bitte
Phrasen schärfen

Freitag, Dezember 04, 2015


Ladenhüter pro Quadrat
Meterweise gute Saat
Real ist nur die eine Wand
Der Einwand lässt dir freie Hand

Mittwoch, Dezember 02, 2015


Kuschlow Skifahren bis zum Ende
Am Anfang reicht es für ne Spende

Verzwittert und Verbeifelt
Miss Lingen rudert zweifelt

Delaydies hüpfen mit dem Pulli
Buzzwords Gift Geschenke Gulli

Montag, November 30, 2015



MY COUNTRY IS THE WHOLE WORD

Sonntag, November 29, 2015


VERS_SCHWERUNGSTHEORIEN

Material Profil Charakter
Ja Ja Ja Ja Ja abstrakter
Satz am Satz im Satz Ansatz
Die Katze für die Katz

Die Texte zur Kunst
Abzugshauben für den Dunst
Der Kehlkopf drückt die Lippen
Stimmen Wolken Wippen

 Galle Felle Quotenfänge
Ohren Höhlen Öl Gesänge 
Standplatzecho Buch Holz Buch
Der Diedastkommt heut zu Besuch

Luhmanns Liebe Theorie
Das zwingt den Splitter in das Knie
In die Breite geht er weit
Frau Holle schreibt zum Copyright

kommen sie bis dahin 
gut durch den winter
im falle eines falles
mit dem schnee dahinter

Das Sieb der Bäcker Pause
Lauscht dem Gespräch der Bohnen
Auf der Frequenz von Brause
Wo andere Bohnen wohnen

Am Anfang war das Vorwort
Hat den Verstand verloren
Dessen Geist an jedem Ort
@Atmosphäre Poren

Die volle Lore löscht den Zug
Der Jesus muss jetzt obenbleiben
Strafanzeige gegen Klug und Trug
Der Bürger wird sie unterschreiben

Freitag, November 27, 2015


Man muss den Rechten die Schuhe ausziehen
damit die Linken Barfuß laufen

Donnerstag, November 26, 2015


Ausgeleierte Fraktale
Zyklustig auf rund ab
Im Handgepäck die Gurkenwale
Die Carawahne schlapp

Gehstockwege raspeln stottern
Die Ungeduld der Schmerzen
Scharlatanz die Strassen Schottern
Im Komponistenkastenherzen

http://www.streetartbln.com/blog/category/bosso-fataka/

Dienstag, November 24, 2015

HÖRE 
MAL BREITE MAL TIEFE
Mahler Maler Bach 
Pfahler Röhrling Dach
Phonetick Tack Tick Tack
Buster Beton Brack

kratzen asten sägen kneifen
summen simmern kleben streifen

Schleifen Blätter Stimmen Zeilen
Noten Pflaster Laute Feilen
Kehle Schnecke Zeichen Gold
Normal Kursiv Fat Bold

husten röcheln quetschen schieben
streicheln tätscheln kleben lieben


Montag, November 23, 2015


unbekannt bahnhof karlsruhe

Freitag, November 20, 2015

Karls Ruhe vor dem Sturm
In Sloterdickmanns Elfenturm

Die Stimme annimmt die Gestalt
Silbe Wort der Satz gibt Halt
Das Bedürfnis schreit Begehren
Der Sprechakt wildert mehrt das Leeren

Die Sprache klärt ihr Leben schreibt
Der Mund ist aufgegangen
Aus Eingeweiden Platon treibt
Im Schrei schleicht er gefangen

Und im Schritt da wird man lesen
Der Stuhl hat keine Ohren
Atmosphären Geist wird Wesen
In den Spuren aus den Horen

Mittwoch, November 18, 2015


LICHT UND NICHT ICH 
daslichtmoegedensinnverfolgen

Montag, November 16, 2015

once up on the stread


Samstag, November 14, 2015


LESEREDE FEATURE AN DER HFG KARLSRUHE

INNENHOF 1. STOCK RELING
Donnerstag 19.11. um 19.11 h
UND BUCHVORSTELLUNG 
UNBLOGD


Freitag, November 13, 2015

Montag, November 09, 2015


HÖREN MIT DEN OHREN
SPRECHEN MIT DEN ZUNGEN
KERBEN MIT DEN SPOREN
STOPFEN MIT DEN LUNGEN

DIE VARIABLEN IN DER WIRKUNGSFORSCHUNG

Sonntag, November 08, 2015


COME ON AND SPREIZ THE HAIRBST
DASS DE MIR MIT LAUB VERFAIRBST
WAFFELEISEN LEGUAN 
AUS DEM WILLEN STICHT DER PAN

CASTORF RAUXEL BLITZER
DURCH LAUFENDE ERHITZER

Donnerstag, November 05, 2015


PRINZESSINNENGARTEN

Prinzessinnen die Waden warten

Warten auf den Sonnenschein
Liegen luegen hier im Garten
Cremen sich mit Eiflaum ein

Prinzessinnen die Waden warten

Die warten auf das Erbsesein
Mit ihrem Hintern zarten
Luegen liegen hinterm Rosenhain

Prinzessinnen die Waden warten

Die warten leben jede Pein
Auf einen Winterharten
Salat vom Acker soll es sein

Mittwoch, November 04, 2015



BRUNNENSTRASSE 
HANDBESTAND
AUSZUG DRUCKER 
SCHWARZES LAND

RICHTUNGSWECHSEL 
WHITE TUBE READING
CHANGE THE COLOUR 
STREAD SELF BLEEDING


Dienstag, November 03, 2015


Mein Schreibtisch brennt
Der Labtop raucht
Das Alphabet in Flammen 

Rucksackverse Silben trennt
Das Datum schmaucht
Der Dichter zuckt zusammen

SCHWERESLOS VERPENNT
Alle Daten sind verbraucht
Aus dem Stamm entstammen