Sonntag, August 18, 2013

UNBLOGD

Eulenwaden denkbar treiben
Alphabeete Sätze schreiben
Zeilenabstand Tageszeit
Dreigeteilt im Ganzen Weit
Holz Papier an Buchenstabe
Wort im Wort der Vers die Gabe
Dichter Dickicht Drucker All
Farbe Lautstark Urhaut Knall
Sprachbehausung Blog der Mund
Teilgetanzt im Ganzen Rund
aus der Handschrift erster Wahl
erscheint die Letter und die Zahl

Die Sprachbehausung wird gedruckt.
Im Moment arbeitet Yannick Nuss
an einer Buchausgabe der
letzten 5 Jahre. Mit dabei sind
alle Lesereden und Einzelarbeiten.
Angedachte Erscheinung Ende 2013.


  UNBLOGD 


Donnerstag, August 08, 2013




AUGSBURGER PUPPENPISSE
(Erdanziehungssaft)

Freitagabend Kohlbachdisse
Augustburger Puppenpisse
Weingeist Honig Zimt Vanilla
Ice Ice Baby Schluckaufkilla
Subtrahier dir mach dir ohne
Tanz wie eine Stangenbohne
Elle Bogen Kniegelenk
Die Bewegung als Geschenk
Hau den Lukas mach die Lucy
Jeder Nächste ist ein Dusie
Wolfgang Kraftwerk Mozart
Die Synapsen gehen auf Wohlfahrt
Schüttel spül die Ohren aus
EiweissSchweiss die Poren raus
Barfuss Wurzeln die Organe
Rauschverpilzt Mycel im Wahne
Laktose tobt Bakterien schrein
Jede Schwingung Sein im Bein

Dienstag, August 06, 2013

Hat sie mich heut angelächert
und mir mit dem Wind gefächert
kann ich mich jetzt drehen
darf ichs nochmal sehen
schon vorbei und kaum genossen
ist der Gruss vorbeigeflossen
ist der klare Karl besoffen
und vielleicht die Walnuss offen
auf den Strassen seh ichs nicht
in der Dunkelheit kein Licht
find ich einen Brief von ihr
unter meiner Ofentür
heute in der Grossstadtklein
morgen fahr ich wieder heim
singe mit der Maulwurfsgrille
in der Dämmerung der Stille
mach am Freitag Sommerdisse
Augustburger Puppenpisse
Honigschnaps und Diskobällchen
Eselknast und Hummelställchen
Vint Cerf an der Angel
Googelgelgerangel
Stiftungsbank und DNA
bin kaum weg doch wieder da
Kaffe hier und Schnitzel dort
durch die Mitte wieder fort
Reise reise mit dem Fieber
Sprachbehausungslumpenlieder
Füsse Wände Boden Hände
bleibt die Bühne das Gelände

Freitag, August 02, 2013

GESUNGEN = GENESUNG

Dienstag, Juli 23, 2013

Disco Diskurs Hammerwerfen
Sonnen Quallen Augensurfen
auf meiner halben Kugel wohnt
Ocelot Ozon vertont
Lichtrausch rast umkreist den Äther
Bartfluss Sand Verrinntstein später
Honigrand verklebt den Spiegel
voller Fett der Hügelbügel
in der einen Hälfte Wurst
in der anderen Hälft Durst
Kugel Bällchen kreisen heftig
Schmuck Erwerber reizen deftig
Künstler Künstler an der Wand
was macht der Flachs in deiner Hand

Mittwoch, Juli 17, 2013


Bahnen schwimmen in den Längen
die Arme aus dem Wasser hängen
mit den Füssen treten rudern
und mit Sommerstaub sich pudern
auf der Oberfläche glänzen
nach dem Bad sich relings lenzen
atmen dehnen Tiefe leben
Nervenbahn Bewusstsein eben

Freitag, Juli 12, 2013




POPUPHOMEYOURPRIVATEDOME

Einraumbaum und Händeschütteln
bitte nicht die Wände rütteln
Arbeitsraum an Denkblockade
Freitagtasche gib Chocklade
Möbeltum und Bodenfülle
Lastabtragung Aussenhülle
perforiert die Aufklappkammer
ohne Nägel ohne Hammer

Die Wand ist auch der Stuhl
Der Stuhl ist auch der Tisch
Der Tisch ist auch die Wand
Auffaltbar in deiner Hand

POPUPHOMEYOURPRIVATEDOME

egal ist auch die Decke
Regal ich wen verstecke
besucht mich mal der Gegenstand
ist dieser Raum Daheimatland
spezifisch sucht der Finger
unverbindlich Alltagsdinger
Container Trainer Alter
du Isenheimer Falter

Die Wand ist auch der Stuhl
Der Stuhl ist auch der Tisch
Der Tisch ist auch die Wand
Auffaltbar in deiner Hand

POPUPHOMEYOURPRIVATEDOME

Heute Gas und Morgen flüssig
Fundamente überschüssig
Transitbereich 3D Zentral
Dadasein Diametral
Matrix Cluster Klick
Arche Bio Mimetik

Die Wand ist auch der Stuhl
Der Stuhl ist auch der Tisch
Der Tisch ist auch die Wand
Auffaltbar in deiner Hand

POPUPHOMEYOURPRIVATEDOME

http://www.studiod3r.com/work/pop-up-home/

Freitag, Juli 05, 2013

r a d r a d r a d a r

Im http://www.architekturschaufenster.de/

LeseRedeTanzPeformance am 13. Juli 2013

(linker Zeigefinger kreiselt horizontal
rechter Zeigefinger kreiselt vertikal)

Horizont umkreist den Raum
vertikal die Speichen schauen
Rad Radar
im Raum die Krümmung
1 Unendlich Gleichung Düngung
eingelesen aufgenommen
relativ und stark verschwommen
verschwommen verschwommen
Rad Radar
Container Meile
Abstand Silbe Leere Zeile
Nichtlicht mach die Augen zu
der Raum in dir auf du und du
Du und du du und du
Rad Radar
die Eintagsfliege
24 Stunden Siege
Auffaltbar die Seitenflügel
Facettenaugen Turban Hügel
Drehung Achse Fluggewicht
scheinbar hier als Gleichgedicht
Gleichgedicht Gleichgedicht
Rad Radar
kein Innen Aussen
Satelliten kugeln draussen
kurzer Einblick Blickkonta
No ma de und Niemand da
vorzugeben nach der Trance
MöglichkeitsstrukTourdeFrance
Struktourdefrance Struktourdefrance
Rad Radar
wo ist der Raum
Ultra Schall und Glockenbaum
Mobil Modul Modalität
der Lastenesel weitergeht
Neustart italienisch nuova
Lastabtragung Fladulova
Fladulova Fladulova
Rad Radar
die Bienen tanzen
Waben bauen Klebstoff stanzen
Baumharz Wunden Knosborus
Hülle Schutz am Bosporus
Pro Pol Popo Polis
Mundraum Rachen hohl is
hohl is hohl is
(mit beiden Zeigefingern auf den
geöffneten Mund zeigen)
Aaaaaaarrchitektursprung
(wiederhohlraum (echo))
Aaaaarchitektursprung (jodelsingen)
Feder Leicht Bau Weise
Welle Teilchen auf der Reise
Vorschau Sichern Schliessen Speichern
Jeden Maßstabsplan bereichern
Rad Radar
die Zellen lesen
stirb und werde Lebewesen
forschend sehend schauend
biorganisch Zeitraum bauend
ZEITRAUM BAUEND
= DAZU UMARBEITEN
(anagramm)
Rad Radar
was treibt dich an
Dasein auf der Datenbahn
Tempel Flugzeug Stube
Auto Haus und Grube
in Dollerup der Meister spricht
alle Leitungen sind dicht
sind dicht sind dichter
Rad Radial
dreh deine Runden
Satelliten über Stunden
jedes Auge lasert Raum
bildet Blasensphärenschaum
Innen Aussen lesewendig
Arbeit Platz und kurz lebendig

Donnerstag, Juli 04, 2013

Dienstag, Juni 18, 2013


AHEU gelallt in Schichten
aus dem Licht verdichten
Grasalarm das Feuchte zieht
sich der Atmosphäre gibt
Dada Halm da sticht er
den Esel und den Dichter

Donnerstag, Juni 13, 2013

YESYES

Nachdem ich eine Weile nur mit Elektronik gearbeitet hatte,
schien es für mich interessanter, sie mit akustischen Klängen
und anderen Medien zu kombinieren. Ich habe mich mit
selbstgebauten elektronischen Geräten beschäftigt, die mit
Schaltungen, die Tonhöhen erkennen können, und mit
tonhöhengesteuerten Verfahren arbeiten. Ein Musiker singt
oder spielt einen bestimmten Ton, und dieser Ton löst
irgendeine elektronische Schaltung aus. Ich glaube, dass
diese Vorstellung auf bestimmten Möglichkeiten der
Elektronik beruht, unser Nervensystem zu erweitern.
(aus: Musik mit Wurzeln im Äther _ Interviews 1986)
Die Wolkenmusik war eine Idee von Bob Watts, einem
sehr alten Freund von mir. Er hatte die Idee, das
Vorüberziehen der Wolken am Himmel irgendwie
in musikalische Bewegung umzusetzen.





Die Sprachbehausung hat mit dem Musiker Erwin Ditzner unter
dem Namen YESYES ein MusikLeseTanzFormat ausgearbeitet.
Erstmals zu sehen unter dem Titel HOLZ VERS STOCK REIZ.
Hermann Art Festival in Mannheim 16. Juni 12.00 Uhr Matinee.
Ein Stück von Erwin Ditzner aus seiner neuen Solo-LP
Probe SCHWAMMSCHWARM
Hermann Art Festival Mannheim

Montag, Juni 10, 2013



B I E L E F E L D  =  F E L D L I E B E

Mittwoch, Juni 05, 2013



Sonntag, Juni 02, 2013

Samstag, Juni 01, 2013


Freitag, Mai 31, 2013


http://www.youtube.com/watch?v=irWxmx7VR_w

DIE POESIE IST IM LICHT NICHT MIT EINEM AUTO VERGLEICHBAR

Mittwoch, Mai 29, 2013


 BUDDHISMUSHROOM 

Freitag, Mai 03, 2013



Sonntag, April 28, 2013



Samstag, April 27, 2013



 VERS_ENDE 

Freitag, April 19, 2013


Hinterm Haus und vor der Tür
acht nach acht und vier nach vier
Holz Vers Stock Reiz Dose
gelbe Blüte grüne Sosse

Wochentage Garten waten
strotzen protzen mit dem Spaten
Austrieb treibt das Feuer Holz
die Knospen schiessen heuer stolz

reibt man an der Rinde
riecht man schon die Beerenwinde
unterm Boden Leben schreit
ist zum wachsen nun bereit

Mit Frühlingssäften Fingerkräften
kann man sich die 12 anheften
Mit ner Lunge lässt sich laufen
mit dem klaren Karl besaufen

Kapillaren Felder Sphären
Zwischenräume Skizzen leeren
Alles klebt am Hosenmief
die Zeit ist reif der Reiz sitzt tief

Kompost Erde Wasser Blut
ein jedes schreddert seine Wut
ein jedes Leben Spuren ritzt
Überfall der Glückschweiss schwitzt

der Mensch in seinem Glauben wandelt
mit Form Struktur Gestalt er handelt
dieses aus dem Wesen dicht
das du ist mehr als alles nicht

frischer Wind verbirkt die Muse
der Busen ruft aus seiner Bluse
URSPRUNG WELLE TEILCHEN
ihr könnt bei mir verweilchen

Mittwoch, April 10, 2013

Kaffeesatz mich
Wart ich Schatz dich
lass die Leber laufen
aus der Kurve in die Runde
wird das Wort sich raufen
mit dem Punkt und mit dem Komma
eingepflanzt ein warmer Somma

Donnerstag, März 28, 2013


Photonen pixeln eine Gruppe
mit einer Menschenhasenpuppe
mit einer Medallionkarotte
in der Mitte dieser Rotte
spät erscheint ganz nah
ein dickes Dromeda
und eine Tastatur
mit einer Nabelschnur
sieht man was man sehen kann
fängt von links das Winken an
die Gruppe winkt mit Händen
zu den fernen Knoblauchstränden
Speichern Vorschau Schliessen
der Frühling drückt zum spriessen
Sprossen die bald pressen
Amsel drosselt Würmer fressen
einerseits und mit bedacht
die GrubenGruppe erzhaft lacht
die Menschenhasenpuppe
entpuppt sich ihrerseits als Gruppe
sie zählt der Hasen viel
beim FC Auswärtsspiel
Munterfell verspielt Msich
die ganze Welt in ihrem Ich
eingedrungen in den Lauf
legt der Kreis noch einen drauf
er schleudert Alexander Kluge
die Gruppe aus der Zentrifuge
jedes Pixel wird nun frei
und bildet einen neuen Brei
der Hase aber steht noch lang
und widmet sich dem Schalenklang

Mittwoch, März 27, 2013

Willst du mit mir paradoxen
mit den Zehen Füssen boxen
soll ich Hexameter lesen
Heureka jetzt tanzt der Besen
willst du mit dem Klopstock dichten
dich im Dickichttext entschichten
kann ich dir nen Blankvers schreiben
oder soll ich dich ins Koma treiben
willst du's brechen ohne Sprache
nimmst du mit der Schwiele Rache
geht dein Ebenso voraus
stürmt der Drang durchs Vorderhaus
Ausdruck Frage ich kopier
zwei und zwei mal zwei mal vier
Offen ist kein Ende hier
 W E L T I C H E M P F A E N G E R 
 W E R T E E M P F A E N G L I C H 

Samstag, März 16, 2013


HAUSHALTSAUFLESUNG

Ich lese meinen Haushalt auf
halte ein das Haus im Lauf
löse mich vom Halten Knauf
vom spalten und vom Heizenkauf

durch meine Finger rastet Zeit
ich falte die Geschichte weit
leb lese lösend Halt bis breit
den Friedensinvestorenstreit

Seitenbacher ob van Bürschle
Rosenthaler Saitenwürschdle
Perle Muschel Schwamm
Habermas Papam

Pannacottage Nervenzelle
äsend dösend Brunnen Welle
Ubahnrauschen Antriebsbonkel
Eigenblutwurstpellenonkel

Mars und Engels in den Sternen
winken aus den weiten Fernen
lesen hören singen schauen
aus den Augen Lieder brauen

Treppenländer Ausgewächs
unterm Schrank noch Unkrautsex
im Regal ich jäte
Bücherzeilenbeete

Verben Runen rund verbunden
leistungsstarke Rübenstunden
Wurzeln die sich stärken
aus Rücken Brücken Werken

Samstag, März 09, 2013


Liebeslied 
Friedrich Gottlieb Klopstock


Noch währt der Schmaus! Noch fließt der Wein!
Doch auf, vom Becher weg!
Das liebste Mädchen küßt mich heut
Im Europäerland.

Schon rauscht ihr leicht gehobner Fuß
Und kündigt sie mir an.
Heil, Phyllis, dir und deiner Brust
Und ihrem vollen Wuchs!

Ihr Antlitz glüht vor süßer Lust
Und herrscht mich zu sich hin!
Schon ist ihr sanftgeschwollner Mund
Von meinem Kusse heiß.

Sprich lächelnd Weisheit um dich her,
Mund, heiß von meinem Kuß,
Daß aller Welt Glückseligkeit
Gar nichts dagegen sei!

Die ihr nicht eben nüchtern sitzt
Beim bechervollen Tisch,
Flieht, flieht den Becher! Phyllis küßt
Den Durst nach Weine weg.

Willkommen, Herz, für mich gemacht!
Wenn seelenvoll ihr Blick
Von Wollust glüht, dann sink ich sanft
An ihre volle Brust.

Wenn nun mein trunknes Auge schwimmt,
Entzückung ohne Maß
Weit um mich her, dann bebt mein Herz
Zu ihrem Herzen hin.

Dann treten wir viel seliger
Als Könige daher
Und fühlen, daß dies Wahrheit sei.
Das geht durch Mark und Bein.

Und preist mit frohem Ungestüm
Der Bräut'gam und die Braut;
Er schaut auf uns nacheifernd hin
Und küßt sie feuriger,

Und drückt sie wilder an sein Herz
Und lispelt ihr ins Ohr:
»Sind wir den Göttern auch nicht gleich,
So lieben wir doch auch!«

Uns preist, voll Freuden einer Braut,
Die Mutter ihrem Sohn!
Sie drückt ihn an ihr Herz und spricht:
»Sei, wie dein Vater war!«

Nur uns gehört die Ewigkeit,
Wenn wir gestorben sind,
Damit der Enkelinnen Sohn
Versteh, was Liebe sei.

http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/lyrik/klopstock.htm

Donnerstag, März 07, 2013

 1 : 1 : U N E N D L I C H  

Sonntag, März 03, 2013

Siebzehn Siebe Achtzig Diebe

Dieses eine auch das Andere
zieht mit dir durch Raum ist Zeit
um des Hörens Willen wandre
öffne deine Ohren weit weit weit
Handel tausch das Wort ergibt
was man durch den Wandel siebt

Donnerstag, Februar 28, 2013


ODERBELEUCHTER

Kräht der Hans sein einzig Wort
schreit er es in einem fort
aufbläht es in der Seitenlage
Bauernsterben Wärmeklage
Kreta auf die Insel
malt er mit dem Pinsel
ein Ebenbild von Griechenland
beleuchtet aus der Oderhand

Sonntag, Februar 24, 2013

S war einmal ein Mann mit Bart
der kannte weder Ziel noch Start
mäandernd zog er durch das Leben
ihm war vom Schicksal mitgegeben
dass all die Dinge die er kannte
wenn er sie sah sofort verbannte
wogegen er sich niemals wehrte
niemals Bärte Bärte Bärte Bärte
Bärte Bärte Bärte Bärte Bärte
                         Bärte Bärte Bärte
            Bärte Bärte Bärte Bärte Bärte
                            Bärte Bärte Bärte
                                Bärte Bärte Bärte Bärte
                                             Bärte Bärte Bärte Bärte Bärte

Freitag, Februar 22, 2013



Montag, Februar 18, 2013


Orange Organ das Leben schreit
mit jeder Zelle weit und breit
mit jedem Krümel Humuserde
Wille Wachse Wirke Werde

Samstag, Februar 16, 2013

LEBEGLUT

Egel Egel Lebeglut
nimm von meinem Gebeblut
gib mir deinen Speichelsaft
Transzendenz in Lebenskraft
Egel Egel lebe Blut
saug von meiner Lebensglut
Gleichgewicht durch Eglinose
Lymphfluss Hirudin Osmose

Der Blutegel auf Englisch LEECH hat seinen etymologischen
Ursprung in dem altgermanischen Wort LEKJAZ - Healer - Heiler
oder auch - ONE WHO SPEAKS MAGIC WORDS

http://www.etymonline.com/index.php?term=leech

Montag, Februar 11, 2013


WELTICHERDE = WERDE LEICHT

Es ist Neuzeit weit und breit
niemand weiß der Wald verschneit
kommt ein Bäcker kommen Drei
sind die Nächte jetzt vorbei

weht ein Wind aus der Kombüse
gibt es alles und Gemüse
Zentner Eimer Elle Schuh
isst man unterm Tisch dazu

sieben aus dem Sand wird Glas
schaut der Himmel Gott der Has
ausgeh Knochen werden Sossen
auszieh Denim macht man Hosen

was man nicht verlieren kann
hängt am Nagel dann und wann
Koch Salz Lotse Erd Metall
Leder Gürtel Rosen Stall

unterm Glanz der Atmosphäre
drück das Leichte heb das Schwere

Sonntag, Februar 10, 2013

Gelispelt oder mitgesungen
pfeift der Vogel aus den Lungen
hat er welche hat er keine
hat er Waden hat er Beine
sind es Äste oder Stelzen
tut er sich im Schnee rumwälzen
hat der Vogel eine Leber
ist er vielleicht der Himmelheber
klingt seine Melodie im Wort
spielt der Rhythmus mit dem Ort

Gelieder wandern durch den Schall
durch Atmosphären in den Stall
Huf die Tiere zu den Pflanzen
werden sie beim kauen tanzen
verbunden mit der Schick Salz Fee
tritt man sich den großen Zeh
im Verbund die Herde schwärmt
sich gegenseitig schreiend wärmt
auf engstem Raum der Teiler spricht
vergiß das Unbekannte nicht

Gelinde sagt die Welt ist weit
mal hoch mal eben auch mal breit
mal lang mal tief mal herrisch
im Februar Lamm dada närrisch
der Grundgedanke bleibt erhalten
wenn Dichter die Atome spalten
vor Freude Freiheit explodiert
wenn man den Ofen manikürt
doch sag was Soll und Haben
in der Bilanz der vielen Gaben

Geliert die Masse die Geduld
ist der Einzelne dann Schuld
spielt ein Nachtzug dir ins Volle
dann stehl dir eine Schauspielrolle
nimm sie an und spiel die Haare
spiel die ausgelegte Ware
sei ein Zeichen sei ein Buch
nimm den Stab und spiel den Fluch
spiel das Zahnrad das Getriebe
nimm die Rolle an die Liebe

Geliebt sich Stadt und Stall
wird manches hier zum Sternenall
die M ASK E mit Tomatenmark
wirkt besser noch als die mit Quark
man wird dann durch die Straßen reiten
Auf Tischen und Zu Taten schreiten
Kreislauf Kern Gedanke werden
und den Arsch im Himmel erden
zum Immenweg läuft Außensteg
als Quittung Spende und Beleg

Gelingt der Humus wirds Humor
Erasmus winkt mit Lob dem Tor
Vom Geruch verbrannter Birke
stellt sich die Gänsehaut dem Wirke
Nacken Knie Gelenk Organe
Orange scheint schöpferisch das Warme
es bricht das Eis der Winter geht
im Garten Knospe Zwiebel steht
Formaustretend Ringverwandt
zieht der Atem durch das Land


Mittwoch, Februar 06, 2013

GLUTGRUENDERIN

Innen Ring und Außen Gürtel
im Verhältnis du 3/4
Morgenrot Orange Organe
jeder schlägt sich auf die Sahne
jeder Schritt vertritt den Schaume
Glut verschiebt das Fett im Traume