Montag, Mai 26, 2008

sand schlamm lehm
frequenz auf bassbequem
ne antwort in den ohren
vom lammfell abgeschworen
geduld vernunft und zeit
ne dehnung macht sich breit

Donnerstag, Mai 22, 2008



Dienstag, Mai 20, 2008

Aelles Alles Alice
allet vattenfall is
verwittertes jestein
faellt uff wittjenstein
hebbel die fugen aus der welt
lauter lugen joch bein jeld
brecht faellt man mit holz
scheitern faellt vor stolz
faellt wat ab jibts en jefaelle
faellt wat runter jibts ne delle
niemand haelt det fallen auf
jedet faellt uff allet drauf
oder heest det druff
faellt mr och nich uff
faellt uff alle faelle
och uff die kleenste stelle
weltfall wildall waldfell
is fallen dunkel oder hell
faellt ener langsam oder schnell
ick wes es nich wills och nich missen
beim fallen schwindet det jewissen
jedenfalls faellt jeder fall
kasus reaktion och knall
uff det der und die und das
wessen wem und wer und was

Mittwoch, Mai 14, 2008

whom wham mai iam
kaugummi in dosen
borsig aecker a r schlecker
sekunden mehl auf rosen
in der nacht reizt loewenzahn
das innere kaninchen
becker boris fix your norris
tritt nicht auf das minchen
render spender maja blender
samen games save the names
sophies kalte haende
schreibt auf alle waende
rule rost roys
roll the beuys
dont cry why
spr.ich s.ag schr.ei
stulle stille rolle rille
double you and i we seven
holy spirit out from heaven
1000 reich und eine nacht
ausgemacht und eingedacht
kater karlo gregory
reingeschossen salve
ave eva uebers knie
ahnenglut raucht malve
lufthansa und deutsche bahn
wurzelgut und lebertran
meister monster wald und wahn
stolpe wustrow dorf von klan
schliess die augen mach sie zu
ueber schall den dingen
in der iris ruht das du
Geist Sprache Lunge
Words believe in love
Atem Rachen Zunge
Spirits up above

Freitag, Mai 09, 2008

Donnerstag, Mai 08, 2008

Und dann lassen sich auch die Ableitungen »Atomist«,
»atomistisch«, »Atomistik« aus dem Ur-Teilchen nur
höchst mangelhaft oder garnicht entwickeln. Man hat
vorgeschlagen » Kleinchen«, ja ein besonders findiger
Apostel der Sprachreinigung setzte sich dafür ein,
statt des unleidlichen »Atom« die schmucke Bezeichnung
» Das Etwas« in Umlauf zu bringen; in der Mehrheit:
» Die Etwase«. Beim Begriff des Moleküls hat man dann
die Auswahl zwischen » Doppelkleinchen«, » Kleinchen
gruppe« und » Doppeletwas«.
(aus: A. Moszkowski . Das Geheimnis der Sprache 1923)

Freitag, Mai 02, 2008

Blitzfeld Kurzschluss reisst ein Loch
In das Aber und das Doch
Die Algorithmen ziehen weiter
Als rasend schnelle Blitzableiter
One Netzcape Hamazon Jazoo
Zero Cern das Superhirn und Du
Aus dem Innern einer Schachtel
schnaubt ein Tier mit namens Spachtel
reibt sich an der rechten Wade
reisst das Maul auf seine Lade
fragt wann gibts denn was zu trinken
um gleitsam in den Gips zu sinken

Mittwoch, April 30, 2008

Sprache hat sich entwickelt - von Handgesten und
protosprachlichen Lauten über Tanz und mithilfe von
Musik und Riten hin zu einer hochkomplexen gramma-
tischen Sprache, die nicht immer deckungsgleich das
übertragen kann, was das Gehirn als Denkorgan betreibt.
(Wolfgang Steinig: Als die Woerter tanzen lernten)
Mc Gregors hyperintelligente Bewegungssprache
fuehrt regelrechte Kurzschluesse herbei zwischen
Intuition und Intellekt, Instinkt und Bewusstsein,
und eben das verleiht seinen Stuecken eine
soghafte, ueberwache und dadurch futuristische
Atmosphaere .
(aus: SZ . michaela schlagenwerth

Montag, April 28, 2008

STEFAN LUNDGREN UND BRUNO NAGEL
APRIL 25 - JUNI 21 AUSSTELLUNG IM

ZAGREUS PROJEKT
Koch/Kunst/Galerie
Brunnenstraße 9a
10119 Berlin
Tele/Fax 030 28 09 56 40
www.zagreus.net

www.internalrecipe.blogspot.com

Freitag, April 18, 2008

So wie die Dichtkunst schoepferisch gestaltetes Wort ist,
so sind auch die Elemente des Wortes, die Laute, geistigen
Ursprungs . Als solche sind sie Zeichen einer dem Geistigen
immanenten Ordnung, in der auch der Mensch lebendig steht .
Die Kunst des Sprechens ist mehr als nur die Bildung von
Vokalen und Worten . Sie ist ein Aufnehmen, ein Innewerden
von Kraeften, die dem Menschen durch seine Stimme zu-
stroemen . (aus: die kunst des sprechens .fritz reusch)

Donnerstag, April 10, 2008

BROTBACKHAUSEN

bauer pflanzt
getreide tanzt

korn gemahlen
mehl bezahlen

salz beschreibt
hefe treibt

teig der geht
geist verweht

holz erleidet
ofen neidet

feuer nennt
glut bekennt

flamme hetzt
wasser netzt

brot gebacken
zopf im nacken

einer lacht
kruste kracht

backhaus naehrt
rauch verjaehrt

Montag, April 07, 2008

obst milch quark ein roter rechen
ich kratze meinen willen brechen
lade arbeit herr gott sack
why is what the mother fack
links rum rast das joghurt reich
die passion und frucht treibt weich
jetzt schlaegt der minutentakt
rendert den verdauungstrakt
fass das gas und such die flaeche
speicher den entwurf save ass und laechle

Dienstag, April 01, 2008

acker acker
untergrund der packer
ebene fuenf nach ebene drei
erde sand atomstoffbrei

ich bin nicht was ich denke
den datenpflug ich lenke
seitwaerts zieht der bug
das dasein zug um zug

urteilswurzel grubber
habenfeld der schrubber
saatschrein regen sonne
tankschein aus der tonne

ost west nord sued junction
uebertragbar tonic function
aus dem kern der stille
waechst der konkrete wille

Montag, März 31, 2008

Untergrundpacker . Ackerschlichten . Zweischarig . Umwenden
Verdichten . Urbar . Scholle . Furchenbreite . Mergel . Grubber
Lockerung . Reibung . Reihe . Heben . Schaelen . Rundpfluegen
Wurzel . Wenderadius . Krume . Belastung . Bodenart . Abstreifer
Sternwalze . Eggenzinken . Schlepper . Karrenpflug . Vorschaeler
(aus: Geraete fuer die Bodenbearbeitung . Fachblatt 1944)

Montag, März 24, 2008

Lammfellfall die volle Wolle
gebt mir eine Schauspielrolle
ich spiel den Heiland leg ein Ei
nen Baumstamm liegend auch dabei

Einstein Mozart Kasper Hauser
Winter Fruehling Sommer Mauser
ich schmauch ein jpg spiel ne Seife
den Schrei von Munch mit Thrillerpfeife

lass mich irgendetwas spielen
zum Beispiel reinen Wein abkuehlen
beim Barthaar meiner besten Ware
ich spiel auch frischgewaschne Haare

Spucke Farbe Katzendreck
nen eingelegten Gurkenspeck
ein Haupt und Nebenrollenohr
Klee van Gogh vorm Ofenrohr

ich spiel den Russ und qualm den Rauch
die Atemluft des Pneuma Hauch
ich spiel die Bretter die die Welt bedeuten
mit wunderschoenem Glockenlaeuten

Dienstag, März 18, 2008





jetzt noch die strasse in pfade umwandeln jede bewegung beschreibt einen weg atlas treppe
fluss bruecke ufer was uns als wort gegeben ist im ursprung schon gedacht wurzel frucht



an uns selbst sehen wir die dinge wirken was auf uns wirkt
heisst wirklichkeit feld atom akt erinnerung erfahrung erfindung
alles was uns eigen ist ist nur angelehnt
auessern erreichen aufnehmen

und dann wird er ganz leise reden mit der kraft einer kettensaege
fliessgleichgewicht datenflug minimalall
so als ob schon das lachen selbst das eroeffnen der gegenwart sei
identitaetsbrett nassnatur glasfaserkabel kupfer frequenz
urschrei fragment raumzeit achse fossil zelle licht zeile kompost erde
wir sind soviel durch andere ich du er sie es ich wandere
ritual glaube ordnung widerstand kraft

halbiere das unendliche und vermehre das vorstellbare
moeglichkeitsraum restrealitaet sekundenselbst
wirbelverse redelagerung rippenzeile
aussage als ausdehnung atem ort aufgabe jenseitshauptstaub
die minute der bewaehrung schrift spur strom skelett der zeit
oberflaechenglut wurzelwolke
zusammenhaenge herausarbeiten beobachtungen loesen
zick gleich zack wie mal pi flugmarmor

man kommt erst wieder zu sich in dem man sich so weit
wie moeglich von sich selbst entfernt davon
ereignis erlebnis erfahrung vermitteln gestalten erinnern
was in dir ist muss wachsen brenne
die dame fundament begrifflichkeit und konzentration
funktionale integration wirklichkeitskleid
vom runden im kreis zur kugel
das geduldige ja des ungeborenen gefuehl und darstellung


kuss rausch liebe biss evolution als revolution
schall licht ozon wort werk welt wunschsuender
die welt darstellen wie sie von kraeften bewegt wird
antischwerkraftmaschine sprachbehausung
analyse und intuition selbstverantwortung gerechtigkeit
erfahrungsgedaechtnis mutschleuder metapherphysik
zweiseelenverkleber ich saee was was du nicht siehst
und leuchte deinen weg weiser

das prinzip der mischung als immanentes schoepferisches
prinzip handlung und wandlung ursprungsqualitaet
manches geht verloren erreicht die erde nie klebt irgendwo
am ellenbogen verliert sich hinterm knie
vom universum der sterne zum universum des seins
quer staat beet schwerfeldreich abseits
orient okzident ornament
man braucht immer zwei fixpunkte um eine position zu bestimmen

das wachsen von entscheidungen weltich squorld
beweglich zu werke gehen wirbelwir wegweizen satt
in kubikmetern denken und oder pro quadratmeter schreiben
von der horizontalen in die vertikale weit
abfall erde schrei nach stille weltall vor gestalt und wille
nacheinander und nebeneinander matt
ueberschrift ichmensch brieftraeger
inzwischen hat sich das bewusstsein in den knochen verteilt

jetztzimmer zentralnatur ritualnomade
wie man wird wer man ist wenn man irrt wo man ist meter
in vor an um zu ueber mit nach von einem augenblick in der zeit
die kunst des verdauens atmen
die vermaehlung von himmel und erde
die haltestelle des ploetzlichen reizwirkungsfluss
weg und wille wald
als ob gedanken benzin waeren die man verbrennt
um vorwaerts zu kommen pfeil und bohnenstange